Die Firma habe "im Geiste der Open-Source-Bewegung" die Rechte an ihren Patenten aufgegeben, um die Verbreitung der Elektroautotechnologie zu erleichtern. Tesla werde keine Patentrechtsklagen einreichen, wenn andere Firmen die von der Firma entwickelte Technologie verwendeten, versprach Musk.
Zur Zeit der Firmengründung hätten sie geglaubt, dass sie ihre Technologie durch Patente davor schützen müssten, dass die großen Autofirmen sie kopierten und dann ihre Marktmacht nutzten, um Tesla zu erdrücken, schrieb der Tesla-Chef weiter. Doch das Gegenteil sei der Fall gewesen.
"Wir hätten uns nicht mehr irren können", so Musk. Die "unglückliche Realität" sei, dass die großen Autofirmen praktisch keine eigenen Elektroautos entwickelten. Der Anteil von Elektroautos liege noch immer bei "weit weniger als einem Prozent der gesamten verkauften Fahrzeuge".
Bei jährlich 100 Millionen neuen Autos und geschätzten zwei Milliarden auf der Straße, könne Tesla unmöglich schnell genug produzieren, um auf die Kohlenstoffkrise zu reagieren. "Unsere wahre Konkurrenz sind nicht die wenigen Elektroautos, die nicht von Tesla produziert werden, sondern vielmehr die enorme Flut von Benzin-Pkw, die sich täglich aus den Fabriken dieser Welt ergießt", so Musk.
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