Traurig, aber wahr: Bei jenen Leichenstücken, die aufmerksame Arbeiter in der Verbrennungsanlage ausfindig gemacht haben, handelt es sich um "menschlichen Abfall" - genauer gesagt, wahrscheinlich um Überreste aus einem Krankenhaus. Die Spur lässt sich voraussichtlich nicht mehr zurückverfolgen, doch dürfte es sich bei den sterblichen Überresten um menschliche Fleisch- und Knochenteile handeln. Insider jedenfalls vermuten, dass sich auf diese billige Art ein Wiener Spital die anfallenden Entsorgungskosten für Sondermüll gespart haben dürfte.
Skelettteile in Plastiktaschen verpackt
Polizeialarm löste am vergangenen Montag auch ein Knochenfund im niederösterreichischen Traismauer aus: Gemeindebedienstete hatten im Augebiet in Plastiktaschen verpackte Skelettteile entdeckt. Allerdings dürfte es sich bei den Schädel- und Knochenteilen um Relikte aus dem 2. Weltkrieg handeln.
Eine Obduktion wurde angeordnet und soll in den kommenden Tagen stattfinden. Dann werde auch geklärt, ob es sich um die Knochen eines oder mehrerer Menschen handle, hieß es. Wer die Skelettteile in den Plastiksäcken an dem Weg abgestellt hatte, blieb vorerst im Dunkeln. In der Gegend würden jedoch häufiger alte Knochen gefunden.
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