Für den interkulturell aufgeschlossenen Sozialminister Rudolf Hundstorfer mit Ambitionen auf das Bundespräsidentenamt ist es eine Selbstverständlichkeit, den arabischen Flüchtlingen "einen kleinen Schritt entgegenzukommen". Vielleicht, damit der Kulturschock hier bei uns nicht gar zu groß ausfällt. Und eine leitende Dame des Hundstorfer unterstellten Arbeitsmarktservice sagte, es gehe bei der Aktion um "frauenpolitische Ziele".
Das verstehe alles, wer will. Aber die Botschaft an unsere Gäste könnte man auch so deuten: Kommt nur her, wir werden uns schon anpassen und mit der Zeit an die neuen Sitten gewöhnen. Außerdem ist es doch gar nicht so lange her, dass auch "unsere" Frauen alles andere als gleichberechtigt waren.
Oder um noch einmal mit Henryk Broder zu sprechen: Zum richtigen Umgang mit Fundamentalisten aller Art gehört auch, dass man immer zuerst vor der eigenen Haustür kehrt. Wenn das die Botschaft von Teilen der Regierung sein soll, ist es die falsche.
Kurz im Video: "Wer sich nicht integriert, wird bestraft"
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