Nach Bruchlandung

Ermittlungen wegen Betrugs gegen Alitalia eingeleitet

Ausland
06.02.2013 17:40
Nach der Bruchlandung einer Turboprop-Maschine der rumänischen Airline Carpatair auf dem Flughafen Rom-Fiumicino, bei der am Samstagabend 16 Personen verletzt wurden, hat die Staatsanwaltschaft in Rom Ermittlungen gegen Alitalia wegen Betrugs aufgenommen. Passagiere würden bei Alitalia Tickets kaufen, obwohl auf einigen Binnenflügen Carpatair-Maschine im Einsatz sind, hieß es.

Die Ermittlungen wurden eingeleitet, nachdem die Passagiere des Carpatair-Fluges erklärt hatten, sie seien überzeugt gewesen, in einem Alitalia-Flugzeug zu reisen, berichteten italienische Medien am Mittwoch.

Nach der Bruchlandung bekam die Maschine noch in der Nacht eine neue Lackierung - Farben und Schriftzug von Alitalia verschwanden (siehe Infobox). Carpatair betrieb für Alitalia bisher drei inneritalienische Verbindungen: Rom - Bologna, Rom - Pisa und Rom - Ancona.

Die Carpatair-Maschine war am Samstagabend vermutlich wegen starken Windes von der Piste abgekommen. Die Maschine vom Typ ATR 72, die für Alitalia flog, war aus Pisa gekommen. Zur Seite geneigt und mit beschädigtem Fahrwerk, kam der Flieger zum Stehen. An Bord waren 46 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder. Die schwersten Verletzungen erlitt ein rumänisches Crewmitglied, das Medienberichten zufolge Wirbelsäulenverletzungen davontrug.

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