In einem nahegelegenen Wald trafen der Schütze und der Tierfreund dann noch einmal aufeinander. Offenbar von den Vorhaltungen seines Gegenübers genervt, soll der Jäger seine Waffe erneut vom Beifahrersitz geholt und repetiert haben, so der Tierliebhaber.
Jäger gesteht nur Schuss auf Katze
"Ich habe den Jäger verfolgt, plötzlich hat mich der Mann mit dem Gewehr bedroht", so der Tierbesitzer. Der Jäger wiederum gesteht zwar den Schuss auf das Tier, will aber niemanden mit seiner Waffe bedroht haben. Die Polizei in Oberpullendorf hat nun die schwere Aufgabe, diese komplizierte Geschichte zu entwirren.
Anzeigen und Entzug der Jagdberechtigung
Fest steht jedenfalls, dass den schießfreudigen Jäger nun schwere Konsequenzen erwarten: Ihm drohen Anzeigen wegen Tierquälerei, Körperverletzung und gefährlicher Drohung. Zudem zeigte sich Landesjägermeister Peter Prieler schwer betroffen und distanzierte sich klar von der Vorgangsweise des Jägers, dessen Jagdberechtigung eingezogen werden dürfte.
Denn die durchgeführten Ermittlungen ergaben, dass der Schuss auf den Kater – der das Attentat übrigens schwer verletzt überlebte – aus einer Entfernung von nicht einmal 130 Metern zum Ortsgebiet abgegeben worden war, was einen eklatanten Verstoß gegen das Burgenländische Jagdgesetz bedeutet...
Kronen Zeitung und krone.at
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