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Leserbriefe vom
26.5.2026Datum auswählen
Wer den Wahlarzt wählt, soll selbst bezahlen?
Immer mehr Menschen in Österreich entscheiden sich bewusst für einen Wahlarzt. Schnellere Termine, mehr Zeit im Gespräch und oft persönlichere Betreuung machen dieses Modell attraktiv. Doch gleichzeitig wächst die Kritik: Warum soll die Allgemeinheit einen Teil der Kosten übernehmen, wenn Patienten freiwillig ein privates Angebot wählen? Das österreichische Gesundheitssystem basiert auf Solidarität. Arbeitnehmer und Pensionisten zahlen Monat für Monat in die Krankenkassen ein, damit jeder Zugang zu medizinischer Versorgung hat, unabhängig vom Einkommen. Kassenärzte erfüllen dabei eine zentrale Aufgabe: Sie behandeln Patienten zu festgelegten Tarifen, die direkt mit der Krankenkasse verrechnet werden. Wahlärzte hingegen arbeiten außerhalb dieses Systems. Sie bestimmen ihre Honorare selbst und rechnen nicht direkt mit den Krankenkassen ab. Dennoch erhalten Patienten nachträglich oft einen Teil der Kosten zurückerstattet. Genau das sorgt zunehmend für Diskussionen. Kritiker meinen: Wer sich freiwillig für ein teureres Privatangebot entscheidet, sollte die Kosten auch vollständig selbst tragen. Die Rückerstattung belaste die Krankenkassen zusätzlich. Geld, das im öffentlichen System fehle. Gerade in Zeiten überfüllter Ambulanzen, des Ärztemangels und steigender Gesundheitskosten müsse jeder Euro gezielt eingesetzt werden. Befürworter der bisherigen Regelung sehen das anders. Sie argumentieren, dass auch Wahlarzt-Patienten Beiträge in die Krankenkasse einzahlen und daher Anspruch auf teilweise Rückerstattung haben. Außerdem würden Wahlärzte das öffentliche System entlasten, da sie Patienten übernehmen, die sonst bei Kassenärzten oder in Spitalsambulanzen landen würden. Die Debatte zeigt ein grundlegendes Problem: Viele Menschen gehen nicht aus Luxus zum Wahlarzt, sondern weil sie monatelang auf Termine warten müssten oder keinen Kassenarzt mehr finden. Für manche ist der Wahlarzt längst keine Komfortentscheidung mehr, sondern die einzige realistische Möglichkeit, rasch medizinische Hilfe zu erhalten. Die Politik steht damit vor einer schwierigen Frage: Soll das Wahlarzt-System weiterhin unterstützt werden oder braucht es stärkere Investitionen in das öffentliche Gesundheitssystem, damit alle Menschen wieder rasch einen Kassenarzt finden? Fest steht: Die Diskussion um Wahlärzte ist längst mehr als eine Frage der Rechnung. Sie ist ein Spiegel dafür, wie gerecht und zugänglich das Gesundheitssystem in Zukunft noch sein wird.
Hans-Peter Hauer
Der Handy-Präsident
Wie in der „Krone bunt“ zu lesen war, buhlt unser Herr BP Van der Bellen um Follower und Likes auf allen Plattformen. Mir stellt sich allerdings die Frage: Wobei sollen wir unserem Herrn Bundespräsidenten folgen? Früher hat er wenigstens noch ab und zu über die FPÖ gelästert, aber jetzt liest man nur noch gelegentlich, dass er mit dem Hund Gassi gegangen oder mit einer Delegation auf Staatskosten in der Weltgeschichte herumgeflogen ist. Ein Bundespräsident für Österreich, ein teures Hobby, das wir Steuerzahler uns hier leisten müssen.
Ralf Kernmayer
Gibt es nicht Wichtigeres?
Gibt es nicht Wichtigeres in der Politik, als sich mit dem Handy die Zeit zu vertreiben? Wie wäre es mit tiefgehenden und realen Fragen an die derzeitige (Noch-)Regierungstruppe? Die Spaßgesellschaft scheint ohnehin schon viel zu groß zu sein, oder?
Peter Hayny
Kosten für diese Art der Medienpräsenz
Der BP hat sich von den traditionellen Medien zurückgezogen, gibt so gut wie keine Interviews mehr, hat sich stattdessen zu einem nimmermüden „Influencer“ gemausert. Schau, schau, und das mit 82 Jahren und knapp 2,5 Jahre, bevor er die Hofburg verlassen muss. Die Jungen werden von den „sozialen Medien“ per Altersklausel weggesperrt, aber der alte Herr entwickelt sich zum „Social-Media-Kaiser“. Er kann ja herumposten, was er will. Das berührt mich nicht, ich bin da nirgends dabei, bin auch kein sogenannter „Follower“. Was mich aber berührt, sind die Kosten für diese Art der Medienpräsenz (auf US- und chinesischen Plattformen, die bei jeder passenden Gelegenheit verteufelt werden). Der Personalaufwand für die Selbstdarstellung des Präsidenten ist mehr als beachtlich und die Kosten dafür sicher auch. Und ob ihm seine vornehmlich jungen „Follower“ alles abnehmen, was den lieben langen Tag da so gepostet wird? Vielleicht sehen das so manche als Anbiederung um jeden Preis. Oder sagen sich vielleicht: „Der will uns doch nur baiten“ (provozieren) oder: „Der Hawi labert nur.“
Josef Höller
Setzen Sie sich für uns ein!
Unser Bundespräsident sollte sich lieber dafür einsetzen, dass das Strafalter bei Jugendlichen endlich runtergesetzt wird, anstatt auf TikTok oder Instagram unterwegs zu sein. Wozu er laut Zeitungsbericht fast zehn Leute beschäftigt. Kann er das nicht alleine? Wenn ich dann auf anderen sozialen Medien lese, dass 13-Jährige mit Schlagringen und Messern unterwegs sind und Erwachsene damit niederschlagen, frage ich mich, wozu leisten wir uns einen Bundespräsidenten? Für alles, was er tut, braucht er andere, die ihm helfen. Herr Bundespräsident, tun Sie endlich etwas gegen Tierquälerei sowie jugendliche Täter und geistern Sie nicht auf TikTok oder Instagram herum. Setzen Sie sich ein, für uns!
Annemarie Senz
Unser Bundespräsident
Auf der Webseite der Präsidentschaftskanzlei sind fünf Presse-Ansprechpersonen aufgelistet, dazu eine eigene Stabstelle „Social Media“ mit weiteren fünf Personen samt Leitung, plus ein persönlicher Fotograf. Dürfen den Aufwand die Steuerzahler bezahlen? Wenn ja, kann Österreich auf einen Präsidenten verzichten.
Ilse Schwarzberger
Auf Teil der Gage verzichten
Außer „Wir müssen den Gürtel enger schnallen“ nichts Neues in Zeiten wie diesen. Ein Bundespräsident, der kassiert, aber nicht zu sehen und zu hören ist. Er müsste als Vorbild in der Krise auf 10% seiner Gage verzichten.
Fritz Endl
Katzenkiller
Egal, ob ein Mensch oder Tier gequält bzw. getötet wird, in beiden Fällen sollte es die gleiche Strafe geben. Beide sind Lebewesen, haben Gefühle, spüren Schmerzen. Warum dann einen Unterschied machen? Ein Tier ist eine Sache? Aber scheinbar interessiert das unsere Politik nicht. Kümmert euch mal um Uraltgesetze, wenn ihr sonst schon nichts auf die Reihe kriegt. Mir sind Tiere schon bald lieber als so mancher Mensch.
Hildegard Eisenberger
Tierquäler
Maggie Entenfellners Kommentar sollte man auf ein großes Plakat drucken und an jeder Straßenecke aufhängen. Es ist entsetzlich und bestialisch, was Menschen wehrlosen Tieren antun. Die Strafen sind zurzeit echt lächerlich. Man sollte diesen Abschaum der Menschheit auch quälen. Ich glaube, auf diese drastische Methode würde ihnen am besten vor Augen geführt, was sie da Abscheuliches machten. Ich bin außer fassungslos nur fassungslos!
Eva Silberbauer
Anwälte fordern härtere Strafen
Wenn dies nicht so eine ernste Sache wäre mit den gequälten Tieren, müsste ich darüber lachen. Denn eine Anwältin, die gerne Massenmörder vertritt und der Justiz weismachen will, dass ihre Klienten lauter Unschuldslämmer sind, fordert härtere Strafen ein.
Rudolf Stürzl
Feige Tat
Unser Tierschutzgesetz ist sehr schwach. Dass solche Tierquäler diese furchtbare Tat noch ins Netz stellen können. Aber man hat gesetzlich nichts zu befürchten. Eine Schande für unseren Gesetzgeber. Vier erwachsene Männer, verrohte Kreaturen, die diese äußerst feige Tierquälerei an so einer kleinen Katze ausüben. Die Täter haben diese furchtbar feige Tat vorsätzlich begangen. Die gezeigte Reue diente wohl nur dem Selbstschutz, einige Jahre Gefängnis wären erforderlich.
Augustine Milani
Belohnung.
.für Kapitol-Stürmer. Um Himmels willen! Kann man denn Trump noch ernst nehmen? Jeder Normaldenkende greift sich an den Kopf. Wachen die Amerikaner denn nie auf? Es muss doch auch den Republikanern langsam klar sein, dass mit diesem Präsidenten Amerika zur Lachnummer der Welt mutiert.
Dagmar Junker
Geldprobleme?
Manche Leute jammern, dass sie sich finanziell einschränken müssen und sich weniger leisten können. Dieses Problem habe ich nicht. Warum? Ich habe schon bisher nur das gekauft, was ich wirklich brauche, und unnötige Ausgaben vermieden. Zeit und Geld an einem weit entfernten langweiligen Strand zu entsorgen, das kam für mich nie infrage. „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“ ist ein beachtenswertes Sprichwort. Dazu passt ein zweites: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ Und nicht die Politik, wie viele Kritiker meinen!
Dipl.-HLFL-Ing. Hubert Braunreiter
Pflichtteilung der Karenz wird abgelehnt
Das Volk hat geurteilt, und das ist gut so. So eine Entscheidung geht den Staat überhaupt nichts an. Es gäbe sehr viele Dinge, die er erledigen könnte, es aber nicht tut. Ob aus Unvermögen oder Nicht-Wollen, entzieht sich meiner Kenntnis.
Elmar Mönius
Einsparungsignoranz
Nahezu täglich erreichen uns Vorschläge, wo überall gespart werden muss. Bei den Pensionisten, an den Unis, in den Spitälern und dergleichen mehr. Staatssekretär Schellhorn plant schon die nächsten 113 Maßnahmen zur Entbürokratisierung ohne tatsächlichen, tiefgreifenden Mehrwert für das Budget. Frau Holzinger füllt das Sommerloch mit Einsparungen bei den Universitäten und rudert dann gleich wieder zurück. Kanzler Stocker opfert einen Teil seines Urlaubes und möchte endlich die Sorgen und Ängste des Volkes im Rahmen einer Werbetour kennenlernen. Ich und wahrscheinlich viele andere fragen sich, wie kann man sich als verantwortungsvoller Politiker hinstellen und Einschnitte einfordern, aber die wirklich budgetwirksamen Maßnahmen und Reformen ignorieren. Obwohl diese Reformen im Bereich des Föderalismus, des Gesundheitswesens und der Bildung seit zwei Jahrzehnten gefordert werden. Die Präsidentin des Rechnungshofes, Margit Kraker, brachte es dieser Tage auf den Punkt, indem sie Unverständnis über die geplanten Maßnahmen bei den Universitäten äußerte, solange Förderungen für Parteien und Parteiakademien unangetastet bleiben. Wieso spricht diese Ignoranz der Einsparungen in den politisch gelenkten Bereichen niemand der Verantwortlichen an? Ist es wirklich so schwer für Parteienvertreter, sich selbst auch Opfer abzuverlangen? Sie sind doch dem Souverän verantwortlich, nicht der Partei. Wie können Sie Maßnahmen fordern, wenn sie selbst nicht dazu bereit sind? Aber dem Vernehmen nach werden jetzt auch fünf Millionen Euro bei den Parteienförderungen eingespart. Ist zwar nicht das, was wirklich etwas bringt, aber ein ganz kleiner Schritt in die richtige Richtung.
Harald Koller
Mutlose Regierung
Der Präsident des Fiskalrats, Christoph Badelt, fordert eindringlich, tiefgreifende Reformen bei Pensionen, Gesundheit und Bildung durchzuführen. Trotz der Appelle versucht die Bundesregierung, die Staatsfinanzen durch Drehen kleiner Schräubchen in den Griff zu bekommen. Es fehlt ihr einfach der Mut, echte Reformen einzuleiten und das Budget zu sanieren. In den letzten Tagen hat auch Rechnungshofpräsidentin Margit Kraker gefordert, Reformen einzuleiten, um den Staatshaushalt langfristig zu stabilisieren. Zwei Experten mit der gleichen Forderung, zwei Experten, die ganz konkrete Vorschläge für Einsparungen machen, doch die Regierung zögert und zaudert, versucht es mit kleinen Anpassungen und traut sich einfach nicht, die von Experten geforderten Maßnahmen zu setzen. Immer noch sind die Regierungsparteien gefangen in Klientelpolitik, die Stammwählerschaft darf nicht verärgert werden. Vor allem wird Politik nach Umfragewerten gemacht. Die drei Regierungsparteien haben immer noch nicht begriffen, dass sie v. a. für das Land zu arbeiten haben und erst dann für die lückenlose Umsetzung ihrer Parteiprogramme. Ihre zögerliche Politik führt zu einer tiefen Unzufriedenheit in der Bevölkerung, diese wird durch die Opposition weiter befeuert. Es ist politisches Flickwerk, das direkt in die nächste Wahlniederlage führt. Das Land braucht echte Reformen, die Bundesregierung muss jetzt entschlossen handeln und ihr Tun besser erklären.
Franz Peer
Parteienförderung
Rechnungshofpräsidentin Kraker sieht, dass man bei Parteiförderungen sparen kann. Der gelernte Österreicher weiß auch, dass da überhaupt (ob in der Regierung oder eben bei den Parteien) nicht wenig Sparpotenzial vorhanden ist. Aber interessanterweise stören die übertriebenen Förderungen keine der Parteien. Auch die Blauen schweigen sich zum Thema Sparen bei sich selbst aus. Sie sind alle gleich, egal, welche Farbe die Parteien haben. Die Hauptsache ist, der Futtertrog ist gut gefüllt.
Georg Culetto
Genialer Bruno
René Benko hat sich entschlossen, während seiner Haft einen Beruf zu erlernen. Tischler, so glaube ich, war das Ziel. Doch nun geht er (laut Karikatur von Bruno Haberzettl) seinem ursprünglichen Können nach und bildet zukünftige Geschäftspartner aus. Das Firmengeflecht hat schon den richtigen Namen für die Eintragung gefunden, und die interessierten Zuhörer sind mehr als vertrauenswürdig, um zukünftige Investoren zu lukrativen Einlagen dementsprechend zu motivieren. Auch das Anlagensystem mit Verzweigungen zeigt deutlich auf, sämtliche Geldflüsse gehen wieder an Benko zurück. Damit ist der Sinn der Veranlagungen hinreichend erklärt und bewiesen.
Dieter Raidl
Vom Immo-Jongleur zum Minusmann
Geht es nach Brunos Zeichnung, so lauschen jetzt nur mehr Häfenbrüder den Verheißungen von René Benko. Wenige Jahre davor hingegen stärkten ihm Finanzprofis und Polit-Promis den Rücken. Die halbe Nation bewunderte ihn. Das Anhimmeln vermeintlicher Wunderwuzzis scheint in unseren Genen verankert zu sein. Besonders das schnelle Reichwerden des Tirolers beeindruckte Otto Normalbürger. Kaum kam das Kartenhaus des Zampanos ins Wanken, tauchten schon die Besserwisser auf. Sie hätten angeblich immer schon geahnt, dass das aufgeblähte Firmenimperium Benkos scheitern wird. Außenstehenden täte Zurückhaltung gut. Grund: Wer am Boden liegt, auf den sollte nicht auch noch getreten werden.
Dr. Wolfgang Geppert
Steuergeld-Lotterie
Die Ankündigung von Finanzminister Markus Marterbauer, ehrlichen Einsendern digitaler Belege per Losentscheid mittels einer finanziellen Belohnung ihr Börsel zu füllen, hat sich als veritabler Flop erwiesen. Die Steuergeld-Lotterie wurde nämlich vom Finanzministerium still und heimlich abgesagt. Offenbar entwickelt Herr Marterbauer mehr Talent, wenn es darum geht, Autofahrern, Familien und Pensionisten (Auflistung nicht vollzählig) stattdessen Geld aus der Tasche zu ziehen.
Herwig Sembol
Autobahn statt Universitäten
Trotz der fundamentalen Bedeutung von Universitäten für die Entwicklung eines Landes droht nun eine massive Budgetkürzung dieser Institutionen von 1 Milliarde Euro. Dem gegenüber gehen die zum Teil fragwürdigen Investitionen der ASFINAG mit einem Jahresbudget von über 5 Milliarden Euro in Autobahnen uneingeschränkt weiter. Eine Umwidmung von Mitteln wird vonseiten der Politik weder angedacht noch diskutiert. Mit Vollgas Richtung Abgrund?
Dr. Heinz Sill
Neue Ideen gegen die Mehrheit
Wenn man, wie Frau Meinl-Reisinger, mit ihrem Zukunftsplan einer europäischen Armee, ein Stück Identität Österreichs (Neutralität) gegen die Mehrheit der Bevölkerung einfach so aufgeben möchte, zeugt das von kurzsichtigem Egoismus, nicht von politischem Können. Da reiht sie sich nahtlos in die unselige Regierungsriege ein.
Gottfried Leeb
Liebe Regierung, es reicht!
Die WKÖ hat den Kammerbeitrag von 88 auf 120 Euro erhöht. Und das, wo doch angeblich der Staat spart und wir einen eigenen Minister haben, der für Einsparungen und Verwaltungsreformen zuständig ist. Die Pensionisten raubt diese Regierung aus, die kranken Österreicher lässt sie im Stich, aber die ohnehin umstrittenen Kammerbeiträge erhöht man um gut 36%. Diese Regierung wird noch die Rechnung vom Wähler dafür bekommen. Da kann Hr. Stocker noch 100-mal durch die Bundesländer reisen und überall vor 200 geladenen Gästen seine Parteiwerbung auf unsere Kosten betreiben, so wie es auch Hr. Babler und Fr. Meinl-Reisinger mit unserem Geld machen.
Stephan Pestitschek
Politik aus Brüssel
Wen soll es noch wundern, aus allen Ländern werden Politiker, die in ihrem Land es zu nichts gebracht haben, nach Brüssel geschickt. Und von dort aus erklären sie dann, wie die Welt funktioniert. Resultate hört man ja täglich.
Oskar Mollik
Zum Leserbrief „Asylwerber“
Herr Umgeher, Sie haben sicher recht bezüglich der Abschiebung von Asylwerbern. Natürlich muss man genau prüfen, ob jemand bei uns bleiben kann oder nicht. Aber man kann nicht jeden für schlecht bewerten. Denn wir werden in Zukunft leider einen Zuzug brauchen, weil uns die Arbeitskräfte mit Sicherheit ausgehen werden. Bei den sinkenden Geburten einfach logisch. Mit 1,3 Kindern pro Familie wird sich das dann statistisch sicher nicht mehr ausgehen.
Reinhold Buchsbaum
Pensionsanpassung
Wieder einmal kommen die Pensionisten zum Handkuss und immer wird nur geredet, was die Pensionisten kosten. Übersehen wird, was unsere Pensionisten für eine Leistung der Gesellschaft bringen. Aufpassen auf die Enkelkinder, damit die Eltern arbeiten können, Reisen im Inland, um unsere Wirtschaft zu unterstützen, ehrenamtliche Tätigkeiten in verschiedenen Organisationen usw. Gespart muss bei jenen Pensionen werden, die einen gewissen Betrag überschreiten. Mindestpensionen gehören massiv erhöht, viele leben an der Grenze der Zumutbarkeit. Sinnlose Subventionen gehören überdacht und gestrichen, gespart sollte auch in der Politik bei den Gehältern werden, die nicht gerechtfertigt sind. All das könnte man aber noch viel weiter denken.
Johannes Zrust
Lerche
Nach ewig langer Zeit hörte ich wieder eine Lerche trillern. Sie stieg in einer landwirtschaftlich unberührten kleinen Wiese zu ihrem schönen Gesang auf, was mir ehrliche Freude bereitete.
Wilhelm Amerstorfer

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