Jetzt gelesen
Österreich
Symbol austria
Politik
Netanyahus Fünf-Parteien-Koalition, u.a. mit dem faschistoiden Itamar Ben-Gvir (Foto), liegt ...
Krone Plus Logo
Vier Kandidaten lauern
Israel im Wahlkampf um die Netanyahu-Nachfolge
Sport
Stars & Society
Unterhaltung
Kultur
Digital
Krone Plus Logo
Machtverschiebung
Ende der PlayStation-Discs: Was Gamern jetzt blüht
Digital
Krone Plus Logo
2000-Euro-Luxusgerät
Pixel 11 Pro Fold im Test: Kann Google Falthandy?
Digital
Krone Plus Logo
„Besorgniserregend“
Wie Frauenhass bereits auf die Jüngsten abfärbt
Digital
George Orwells Buch „1984“ ist ein zeitlos aktueller Klassiker. 
Krone Plus Logo
Zwischen Himmel & Erde
Wie der Mensch der Logik Grenzen setzt
Community
Leserbriefe vom
22.8.2026Datum auswählen
„Demokratie, das sind wir“
Wir haben unsere „Kronen Zeitung“ – „Die Stimme Österreichs“. Sie gibt uns ein Rednerpult mitten in der Öffentlichkeit: bei Behördenwillkür, Pensionen und Pflege, Teuerung, Bürokratie, Sicherheit, Umwelt, Tierschutz – für das echte Leben. Bürgernah, heimatverbunden und unbequem, wenn es sein muss. Die da oben haben Macht, Mikrofone und große Bühnen. Für die Behörde ist ein Bescheid ein Vorgang – für Betroffene eine schlaflose Nacht. Für die Politik ist es ein Beschluss – für den Bürger eine höhere Rechnung. Der Pensionist verzweifelt am Online-Formular und der ID. Die Mutter kämpft um den Betreuungsplatz. Der Pensionistin laufen beim Einkauf die Preise davon. Dem Arbeiter fressen die Steuern seine Überstunden auf. Die Unternehmerin erstickt unter Bürokratie. Der Kranke kämpft um seine Leistung. Wie wenig sich Menschen von einem System ernst genommen fühlen, zeigen Zahlen der AK OÖ: Bis zu 70 Prozent der Antragsteller auf Invaliditäts- oder Berufsunfähigkeitspension empfanden die PVA-Begutachtung als wenig oder gar nicht respektvoll und herabwürdigend. Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, die sich Gehör, Fairness und Respekt erwarten dürfen. Hier beginnt die Kraft des Leserbriefs. Der Bürger ist nicht nur Leser. Er ist Mitautor des öffentlichen Gesprächs. Für manche ist ein Leserbrief mehr als das: ein Ventil, ein persönlicher Befreiungsschlag. Vielleicht wird er nie veröffentlicht. Aber wer seine Gedanken zu Papier bringt, trägt sie nicht länger mit sich herum. Aus Ohnmacht wird ein Wort. Und manchmal wird aus persönlicher Sorge eine öffentliche Stimme, in der sich viele wiederfinden. Wer sich ungerecht behandelt oder nicht ernst genommen fühlt, kann mit einem Leserbrief zum Nadelstich werden. Aus vielen Stichen wird ein öffentlicher Aufschrei. Einen Einzelnen kann man überhören. Viele nicht. Die „Krone“ muss nicht jede Meinung teilen. Aber sie lässt uns zu Wort kommen. Wir haben keine Regierungsbank, kein Ministerium, keinen Apparat. Wir haben Worte. Wir haben die „Krone“. Wir dürfen loben, widersprechen, kritisieren, aufzeigen und den Finger dorthin legen, wo es wehtut. Eine Demokratie braucht nicht nur Politiker, die reden. Sie braucht auch Bürger, die den Mund aufmachen – und eine Zeitung, die ihnen dafür Raum gibt. Was oft am Küchentisch beginnt, darf dort nicht verstummen. Die „Krone“ macht daraus Öffentlichkeit. Melden wir uns zu Wort – aus vielen Stimmen wird eine starke Stimme, die im ganzen Land gehört wird. Demokratie, das sind wir.
Alessandro Ferrari
Wegweisung einer 80-Jährigen!
Das ist ein echtes Zuckerl, das man sich auf der Zunge zergehen lassen muss! Nach einem eskalierten Nachbarschaftsstreit in Linz-Kleinmünchen wurde eine 80-jährige Pensionistin Anfang August 2026 vorübergehend per Wegweisung aus ihrer langjährigen Wohnung entfernt. Sie war zuvor mit einem 56-jährigen Nachbarn aus dem Irak aneinandergeraten. Da hätte also ein 80-jähriges Mütterchen offensichtlich Probleme mit einem Iraker! Völlig klar, dass da gleich das Zauberwort Rassismus ins Spiel kam und das alte Mutterl nach einem heldenhaften Einsatz unserer Exekutive weggewiesen wurde. Sie musste also aus ihrer eigenen Wohnung raus – in diesem Alter. Unsere Polizei hat damit ein weiteres Mal großartig nachgewiesen, dass sie nicht rassistisch ist. Kompliment, auf diesen Einsatz könnt ihr richtig stolz sein.
Odo Döschl
Wahlhelfer für Kickl
Wegweisung einer 80-jährigen Österreicherin aus ihrer Wohnung nach 57 Jahren – eine unbescholtene Person! Danke an die Justiz, an die BH und an die Polizei, Ihr seid die besten Wahlhelfer nach der Regierung für den Kickl. Danke, macht bitte so weiter, es wird ein böses Erwachen.
Johann Gansch
Falsche Prioritäten schaden den Bauern
Millionen Euro fließen in Entwicklungsprojekte ins Ausland und Milliarden in andere globale Töpfe – doch für unsere heimische Landwirtschaft fehlt das Geld an allen Ecken und Enden. Wenn es um die Unterstützung unserer eigenen Betriebe geht, wird die heimische Bevölkerung in der Warteschlange ganz nach hinten gereiht. Ich frage die Regierung: Wie lange wollt ihr das eklatante Bauernsterben noch vorantreiben? Glaubt man im Ministerium ernsthaft, die Bevölkerung könnte sich dauerhaft durch volle Supermarktregale von Billa oder Spar ernähren, wenn es die heimischen Bauern nicht mehr gibt? Wer die eigene Lebensmittelversorgung kaputtspart, handelt maßlos unverantwortlich. Wir brauchen jetzt keine Diskussionen und auch keinen Kompromiss, sondern rasche Hilfe.
Josef Pratsch
Politbasar
Die Koalitionsregierung agiert wie auf einem Basar. Ob Dürreentschädigung, Wehrdienstreform oder Bundesstaatsanwalt, jede Partei versucht im Abtausch die Durchsetzung eigener Interessen durchzudrücken. Nicht sachorientierte Lösungen stehen im Vordergrund, sondern wie die Umsetzung eigener Vorstellungen erzwungen werden kann. Das Ergebnis ist ein Minimalkonsens, der weder den Notwendigkeiten entspricht noch die jeweilige Partei zufriedenstellt. Mit diesem parteipolitisch motivierten Abtausch von Interessen werden dringend notwendige Reformen verhindert, die Menschen enttäuscht und der Opposition viel Angriffsfläche geboten. Es ist schon klar, dass eine Koalitionsregierung keine Liebesbeziehung darstellt, doch dass statt Sachpolitik wechselweise Interessenbefriedigung gemacht wird, ist ärgerlich. Statt Politbasar zu betreiben, müssen die Regierungsparteien endlich an Lösungen für die anstehenden Probleme und Herausforderungen arbeiten. Das Ziel darf nicht sein, was die jeweilige Partei davon hat und wie sie diese erreichten Kompromisse bestmöglich verkaufen kann. Diese Halblösungen sind nicht das, was erforderlich wäre. So werden Wähler enttäuscht, der Opposition viel Angriffsfläche geboten und anstehende Probleme ganz sicher nichtgelöst.
Franz Peer
Milliarden verbrennen, um Millionen streiten
Während Dürre und Hitze Milliardenschäden verursachen, streitet die Politik über Hilfsmillionen. Das ist, als würde man beim brennenden Haus über die Kosten des Löschwassers diskutieren. Unterstützung für betroffene Bauern ist wichtig – noch wichtiger wäre aber, mit einem wirksamen Klimaschutzgesetz endlich die Ursachen anzugehen. Die Blockadehaltung der WKÖ ist eine Schande. Wer heute beim Klimaschutz spart, zahlt morgen ein Vielfaches.
Martina Aumann
Was uns wirklich beeindruckt
Klarer als jede Umfrage zeigen die Einschaltzahlen des ORF bei folgenden Sendungen, was den Bürger am meisten interessiert. ORF-„Sommergespräch“: mit Frau Gewessler 482.000 Zuseher. ORF-„Sommergespräch“ mit Frau Meinl-Reisinger: 501.000 Zuseher. „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ 872.000 Zuseher! Herz was willst du mehr, sind wir nicht ein Volk von zufriedenen Schläfern?
Josef Rosenberger
Unfähigste Regierung aller Zeiten?
Da sitzen sie im Kanzleramt – vormittags, nachmittags, wie Sie schreiben – und bringen nicht einmal ein Dürrehilfsgesetz zustande, das in der ÖVP selbst längst mit Totschnig abgesprochen ist. Der Minister scheitert am eigenen Wirtschaftsflügel. Der Kanzler muss „in der eigenen Partei einen Kompromiss finden“. Wofür werden diese Leute bezahlt? Für interne Beratungen? Wenn die Volkspartei nicht einmal mehr fähig ist, ihre Kernklientel, die Bauern, zu unterstützen, ohne sich selbst zu zerfleischen, dann soll sie Platz machen. Die Dürre wartet nicht auf ihre Befindlichkeiten.
Horst Walter Fischer
Justizgroteske
Es ist unfassbar und so grotesk, dass es unglaubwürdig erscheint. Erfahrene und bestbezahlte Anwälte lassen sich von einem „plumpen Fälscher“ an der Nase herumführen. Hier schlägt die Realität die Fantasie. Verfassern von Geschichten für Kult-Krimis würden derart absurde Geschichten nie einfallen.
Mag. Gerhard Wertanzl
„Geld stinkt nicht“
Eigentlich unglaublich, was sich da drei sehr bekannte österreichische Anwälte erlauben. Ganz in Manier moderner justizieller Kriegsführung, wie wir sie aus den USA kennen, wurde versucht, jene Richterin, die ein rechtskräftiges Urteil gegen Karl-Heinz Grasser erwirken konnte, niederträchtig zu verleumden und mit gefälschten, teuer bezahlten E-Mails beruflich zu diskreditieren. Doch was bedeutet das für unser Land? Muss sich in Zukunft jede Richterin und jeder Richter bei teuren Prominentenprozessen davor fürchten, von gegnerischen Anwälten hinterrücks fertiggemacht zu werden? Wo steuern wir hin, wenn wir nur zuschauen, wie unsere unabhängige Justiz mit mafiösen Methoden demontiert wird? Klar – die Anwälte haben an Grasser bisher sehr gut verdient und erhielten von diesem möglicherweise sogar die Zustimmung, eine derart üble Kampagne gegen die Richterin zu starten. Im Falle eines daraus resultierenden Freispruchs hätten sie noch mehr Geld von ihrem Mandanten abkassieren können. Geld stinkt ja bekanntlich nicht. Dass es ihnen vollkommen egal war, ob unser rechtsstaatliches System dadurch schwer diskreditiert wird, ist ein Grund, sie keinesfalls mit Samthandschuhen zu behandeln. Ich hoffe auf ein internes Disziplinarverfahren der leider oft viel zu schweigsamen Rechtsanwaltskammer sowie eine bei der zuständigen Staatsanwaltschaft gegen die beteiligten Anwälte eingebrachte Anzeige wegen vorsätzlicher Rufschädigung bzw. Verleumdung der betroffenen Richterin.
Martin Krämer
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
So viel Vertrauen ist schon selten! Ich glaub, von solchen Top-Anwälten müsste man erwarten können, dass – ehe sie zum Kadi rennen – Betrüger gar auch noch bezahlen, um blindlings darauf reinzufallen.
Fred Stöger
Packerln und EU
Die EU (Europäischer Untergang) bleibt ihrem Motto treu: Alles zu Tode regulieren. Die Frage ist, wie lange lassen wir uns das noch gefallen? Da wäre eine vernünftige Regierung gefragt. Nur woher nehmen?
Leonhard Steiner
Wirre Sozialpolitik
Statt sich sinnvoll und endlich auf bundesweit wirklich einheitliche Beträge für Sozialhilfen zu einigen, wird wirr herumdebattiert. Dabei wäre Gleichheit eine wichtige Voraussetzung für bundesweite Transparenz und damit ein fundamentales Instrument zur Verhinderung von dem ständig ausufernden Sozialbetrug. Unverständlich, warum diese Regierung die einmalige Chance verpasst. Offensichtlich sind Kanzler, Sozialministerium und Finanzministerium mit denkbar unqualifizierten Personen besetzt!
Heinrich Nowak
Interview Barbara Novak
Beim Interview mit Barbara Novak wurde gefragt, ob Babler noch der Richtige für die SPÖ sei. Diese meinte, es gebe aktuell keinen Besseren. Na, das ist ja wohl das absolute Armutszeugnis einer Partei.
Karl Hadamovsky
Harte Zeiten für die Russen
Putins Krieg in der Ukraine hinterlässt in der russischen Wirtschaft Spuren der Erschöpfung, meinte Kurt Seinitz neulich in seiner Kolumne. Nun wird es auch für das russische Volk immer ungemütlicher. Die Bürger werden langsam auf harte Zeiten vorbereitet. Treibstoff und Leben könnten knapp und teuer werden, sogar ihre Ersparnisse sind nicht mehr sicher. Wenn sie Pech haben, krallt sich der Staat auch noch die mühsam ersparten Rubel. Wie man hört, plündern immer mehr Menschen ihre Konten und bringen die Kohle in Sicherheit. Wer kann, schafft sein Geld ins Ausland. Das sollte auch uns zu denken geben, vor allem wenn man uns das Bargeld wegnehmen will. Wenn ein Staat mit dem Rücken zur Wand steht, sind ihm die Bürger völlig wurscht. Dann bedient er sich ungeniert an ihren Vermögen.
Werner Schupfer

Tierecke
Gesund & Fit
Sophie lebt mit Diabetes seit sie 12 Jahre alt ist. Für die Insulinabgabe hat sie eine moderne ...
Krone Plus Logo
Schock in der Kindheit
„Typ-1-Diabetes ist ein ständiger Balanceakt“
DDr. Franz Xaver Feichtinger (li) und Prim. Gerald Loho vom Herz-Jesu-Krankenhaus mit ihrer ...
Krone Plus Logo
Komplexe Operation
Eine Transplantation des Meniskus rettete das Knie
Freizeit
Kommt der Koffer nicht an, gibt es einen Anspruch auf Entschädigung.
Krone Plus Logo
Tipps für Flugreisende
So viel Geld gibt es bei verlorengegangenem Gepäck
Das Rote Haus auf dem Dornbirner Marktplatz ist eines der markantesten Gebäude im Ländle.
Krone Plus Logo
Ikonisches Bauwerk
Das Rote Haus und die Sache mit dem Ochsenblut
Kulinarik
Abspielen
LIVE
Symbol LiveSymbol Musik
Logo KroneTV TV
Logo KroneTV Radio
Aufklappen
Stummschalten
Vollbild
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung