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Leserbriefe vom
7.8.2026Datum auswählen
Ein Versagen des Rechtssystems
Nicht nur, dass ein Videobeweis einer Tierquälerei vor Gericht nichts mehr wert ist, ist es offenbar vier erwachsenen Männern nicht bekannt, dass man kein Tier auf eine derartig qualvolle Weise umbringt. Die Entscheidung der Richterin ist überhaupt nicht nachvollziehbar. Ein Metzger, der das Bolzenschussgerät bei sich trägt und es dann nicht richtig anwendet? Dass er es überhaupt bei einem Tier anwendet, für das es nicht vorgesehen ist. Warum hat man nicht die Tierrettung gerufen oder das Tier zu einem Tierarzt gebracht, wo es dann von seinen Schmerzen ohne weiteres Leid erlöst werden konnte? Wie kann man behaupten, dass ein Tötungsversuch mit einer Schaufel keine Tierquälerei ist? Man muss gesehen haben, dass die Betäubung nicht funktionierte. Wie kann man wegsehen, wenn jemand mit einem Messer die Kehle eines Tieres aufschlitzt? Und zu guter Letzt noch die Drohung mit Körperverletzung gegen einen der Männer, wenn die Polizei verständigt wird? Und warum filmt man das, wenn alles aus guter Absicht passierte? Ein absolutes Versagen unseres Rechtssystems.
Martina Wabnegg
Einfach pfui!
Ein Kater wurde von vier Männern mit einem Bolzenschussapparat beschossen, mit einer großen Schaufel geschlagen und mit einem Kehlschnitt ins Jenseits befördert. Das alles gefilmt und von Gelächter „untermalt“. Sämtliche Medien im In- und Ausland berichteten, die Täter wurden freigesprochen. Noch viel ärger als die grauenhafte Tat wiegt, dass sich die Justiz zu so einem Skandalurteil hinreißen lässt. Einfach pfui!
Johann Lach
Ich bin erschüttert
Ich arbeitete jahrelang im Tierheim Linz als Ehrenamtliche und habe viel Leid gesehen, das Menschen Tieren antun. Aber das ist der Gipfel an Brutalität, Herzlosigkeit und Rücksichtslosigkeit. Ich weiß gar nicht, wie ich diese Grausamkeiten benennen soll. Ein wehrloses Tier so hinzuschlachten, zu foltern auf die grausamste Art und Weise, es ist zum Erbrechen. Und dann diese Männer noch freizusprechen. Das ist und war eine „Meisterleistung“ unserer Justiz. Meine Freunde, meine Familie und ich sind erschüttert über dieses Fehlurteil und über die kaltblütigen Gfraster.
Lucia Leschanz
Freispruch für Tierquäler
Mit Entsetzen habe ich den Entscheid der Richterin vernommen, dass die Quäler von „Schmotzer“ freigesprochen werden. Das sagt sehr viel über unsere Justiz aus, wie sehr sie unsere Tiere achtet. Meiner Meinung nach ist das ein Zeichen für die Täter, dass sie sofort wieder ein Tier quälen dürfen, ohne die Konsequenzen dafür tragen zu müssen. Besonders fragwürdig ist das Lachen im Hintergrund des Videos. Denn lacht man, wenn man ein Tier erlösen will?
Josef Feder
Hyperschallraketen auf Kiew
Die Schuld an diesem grausamen Krieg liegt zweifellos und in aller Deutlichkeit bei Wladimir Putin. Doch während das unermessliche Leid auf beiden Seiten täglich zunimmt, muss die Frage erlaubt sein, ob die bisherige Strategie des Westens tatsächlich noch ethisch und politisch zu rechtfertigen ist. Die fortlaufenden Milliardenhilfen der EU und westlicher Staaten finanzieren eine militärische Dynamik, die vermehrt zu Gegenangriffen mit Drohnen und Raketen führt. Die logische Konsequenz erleben wir täglich. Jeder dieser Vorstöße provoziert nur noch massivere russische Vergeltungsschläge. Statt den Konflikt einzudämmen, wird eine gefährliche Spirale der Eskalation befeuert, für die unschuldige Menschen mit ihrem Leben bezahlen. Um dieses Sterben zu beenden, bedarf es dringend neuer Ansätze. Ein gezieltes Überdenken der finanziellen Unterstützung könnte den notwendigen Druck erzeugen, um die Kriegsparteien zu Verhandlungen zu bewegen. Realpolitisch verfügt Russland weder über die Ressourcen noch über die logistischen, militärischen Möglichkeiten, weder für die Einnahme der ganzen Ukraine noch für einen Marsch auf Europa. Der Fokus liegt primär auf den bereits besetzten Gebieten in der Ostukraine. Es ist höchst an der Zeit, außerdem naht der Winter, den Fokus von der militärischen Konfrontation hin zu einer diplomatischen Lösung zu verschieben. Nur durch die Bereitschaft zu schmerzhaften Kompromissen auf beiden Seiten lässt sich das tägliche Blutvergießen stoppen.
Ing. Hans Peter Jank
So spart der ORF
Wozu braucht das kleine Österreich eigentlich neun ORF-Landesdirektoren, natürlich mit einem entsprechenden Gehalt, was locker auch ein Geschäftsführer mit normalem Einkommen schaffen müsste. Im ORF muss es für jeden Schmarren einen Posten geben. Und was da herauskommt, sieht man täglich am Programm, welches nur aus Werbung und Wiederholungen besteht. Das Service bei ORF ON (früher TVthek) ist auch nicht das beste, denn der ORF hat nur wenig Senderechte für internationale Filme. Diese Postenschafferei sollte von der Politik unterbunden werden. Denn diese beeinflusst ja nach wie vor die Postenbesetzungen, und davon haben wir ja im Parlament schon genug unnötige.
Friedrich Travnicek
Zahlen dürfen wir, entscheiden nicht
Wir Zwangsgebührenzahler sind Eigentümer des ORF. Doch entscheiden, wie der ORF geführt werden soll, dürfen wir nicht. Das entscheiden die ungeeigneten Parteigünstlinge, die Stiftungsräte Lederer und Schütze. Bei einem privaten Wirtschaftsunternehmen wären sie schon längst entlassen worden. Die beiden haben auch mit den anderen Stiftungsräten entschieden, dass der nächste Parteigünstling künftiger ORF-General wird, obwohl sie bewiesen haben, dass sie nicht das Niveau für solche Entscheidungen haben. Deshalb wäre es angebracht, dass mit neuen Stiftungsräten noch einmal eine Wahl durchgeführt wird. Ich hoffe doch, dass damit das Niveau des Programms wieder steigen würde, denn derzeit ist es so grottenschlecht, dass sicher Gerd Bacher im Jenseits keine Ruhe haben wird. Meine Abkürzung von ORF lautet: „Ohne Relevante Führung“.
Joseph Jochen Neunteufel
„Genug heiße Luft“
Herr Chefredakteur Herrmann hat vollkommen recht mit der Kritik in seiner Kolumne. Es ist ja direkt eine Frechheit. Verantwortliche der Regierung schicken nette Urlaubsbilder, statt an Ort und Stelle den Notstand auszurufen und den Schwerarbeitern nachmittags freizugeben. In dieser Extremhitze muss es doch möglich sein, dass man vorübergehend Arbeitszeiten wie in Italien einführt. Heißt: Nachmittag von 13 bis 17 Uhr frei, dafür früher arbeiten und später aufhören. Aber man hört nichts von irgendwelchen Maßnahmen. Und darum hört man immer mehr die Bevölkerung murren und darunter sind sicher nicht alle Kickl-Fans. Diese Regierung ist „für die Würst“.
Heinz Vielgrader
Google-Rechenzentrum
Danke der „Krone“ für die umfangreiche Berichterstattung in Sachen Google-Rechenzentrum in Kronstorf. Dr. Weinberger und Alexander Egit haben natürlich recht: Wie hier mit unseren Ressourcen umgegangen wird, ist absolut unverantwortlich. Die Auswirkungen auf unsere Zukunft sind noch gar nicht absehbar. Wie so ein Projekt ohne umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeht, versteht kein Mensch. Irgendwann werden sich unsere Enkelkinder fragen, warum die Politik damals bei derartigen Projektentscheidungen nicht an ihre Zukunft gedacht hat. Bitte berichten Sie weiter kritisch!
Ferdinand Schilling
Die Hitze
Wo ist nur die Empörung unserer stimmenstärksten Partei darüber, dass die Sonne einfach zu heiß brennt und der Erdkern sich zu schnell dreht? Das sind schließlich die gängigen Erzählungen und Argumente (Sonne und Magnetfeld) dieser Partei zur Erklärungsnot der Erderwärmung und bloß nicht der Mensch mit seinem enormen CO2-Ausstoß. Das Problem dabei: Mit der Natur lässt sich nicht verhandeln. Aber womöglich sind am Ende doch die derzeitige Regierung, die EU oder die Migranten an der Hitzewelle schuld.
Harald Heidinger
ÖVP-Generalsekretär
S. g. Herr Gstöttner, auf Ihrem Schreibtisch steht ein Kreuz. Auf Nachfrage sagen Sie, Sie sind Christ. Aber als Christ haben Sie den Auftrag, die Schöpfung zu bewahren. Geraten Sie dabei nicht in einen Gewissenskonflikt? Denn Ihre Partei hat seit Jahren Wirtschaftswachstum forciert und das christliche Anliegen Umweltschutz eher hintangestellt. Beispiel: Die Vorgangsweise Ihres „Umwelt“-Ministers Totschnig bei notwendigen Umweltreformen lässt zu wünschen übrig.
Josef Rosenberger
Mitbestimmung in der EU
Sie, ich und 450 Mio. Menschen dürfen abstimmen. Nicht über wichtige Themen, sondern über das Design der neuen Banknoten. Ob am 100-€-Schein ein Baum, Tier oder Politiker abgebildet ist, ist mir egal. Wichtig wäre eine Finanzpolitik, dass die 100 € halbwegs den Wert behalten und nicht durch die Inflation ständig weniger wert werden. Wir haben es satt, darum sind die Umfragen so, wie sie sind, leider.
Ing. Alfred Wailzer
Medjugorje-Bericht von Kurt Seinitz
Recht herzlichen Dank für den sehr guten und informativen Bericht von Kurt Seinitz über den Wallfahrtsort Medjugorje. Gerade jetzt findet an diesem Ort ein internationales großes Jugendfestival mit über 70.000 Teilnehmern statt. Es sind auch sehr viele österreichische Jugendliche anwesend. Medjugorje ist wirklich ein Ort des Friedens und Hoffnung für viele Suchende. Noch einmal danke schön, dass auch die größte österreichische Tageszeitung über Medjugorje berichtet.
Dr. Maximilian Domej
Ein bedeutender Ort
Herzlichen Dank, dass Sie diesem Vorfall in Medjugorje einen Platz in Ihrer Zeitung gegeben haben. Für uns Christen ist Medjugorje ein bedeutender Ort des Gebets, der Umkehr und des Friedens. Umso schmerzlicher sind Schändungen heiliger Stätten. Es ist wichtig, dass darüber berichtet wird – nicht um Hass zu schüren, sondern um das Bewusstsein dafür zu stärken, dass religiöse Orte für Millionen von Menschen Orte der Hoffnung, des Trostes und des Glaubens sind. Vielen Dank für diese ausgewogene Berichterstattung.
Natalie Bonelli
Krieg ums Wasser?
Angesichts weltweiter Dürren und zunehmender Extremwetterereignisse gehen immer mehr Experten davon aus, dass die nächsten Kriege wohl ums Wasser geführt werden könnten. Österreich mit seinem (Noch-)Wasserreichtum würde da mittendrin stecken. Aber eines ist jetzt schon klar: Verhalten wir uns wie 2015, wo Hunderttausende Kulturfremde einfach so über die Grenze eindringen konnten, werden wir diesen Krieg haushoch verlieren. An der Quelle unseres „Wasserschatzes“ werden dann nämlich keine Österreicher mehr sitzen.
Mag. Günther Schreiber
45 Beitragsjahre für alle
Die seit Längerem andauernde Diskussion um 45 Beitragsjahre für alle, die später eine abschlagsfreie Pension beziehen möchten, geht nun offenbar in die Endrunde. Es ist vollkommen richtig, wenn alle Berufstätigen dieselbe Anzahl an Beitragsjahren erarbeiten müssen. Bisher gab es viele, die bis 30 oder länger studierten, aber dann sehr wohl Anfang 60 eine gute Pension erwarteten. Sie bekamen sie auch zumeist dank ihrer guten akademischen Gehälter. Diese Ungerechtigkeit wird hoffentlich bald enden. Wer ab dem 14. Lebensjahr einzahlt, soll mit 59 oder 60 Jahren verdient und abschlagsfrei in Pension gehen können. Wer hingegen erst mit 32 oder 33 in ein dokumentierbares Berufsleben eintritt und zuvor von der Allgemeinheit profitierte, sollte in Zukunft damit rechnen, bis in die erste Hälfte seiner 70er arbeiten zu müssen, um eine gute Pension zu bekommen. Wer früher geht, bekommt dann halt nur Teile der Vollpension. So etwas nennt man wahre Gerechtigkeit.
Martin Krämer
Das Wetter
Früher gab man Petrus die Schuld am schlechten Wetter, jetzt hat man die Regierung als Sündenbock entdeckt, wenn uns die Hitze plagt. Dass die Menschheit auch am Klimawandel mitschuldig ist, wollen viele noch immer nicht zur Kenntnis nehmen. Uns bleiben jetzt nur noch Schutzmaßnahmen gegen die unaufhörlich steigenden Temperaturen von weit über 40 Grad und deren Folgen wie Unwetter, Trockenheit, Brände, Wasserknappheit usw., doch unser Land wird ungeniert versiegelt und zubetoniert.
Franz Weinpolter
Benzinpreis
Ein Fass Rohöl kostet 80 US-Dollar – und wir bezahlen über 2 Euro für Diesel. Danke, liebe Regierung!
Werner Strack
Wehrhafte Dänen
Ähnlich von Größe und Einwohnerzahl wie Österreich, zeigen sich die Dänen sehr heimatbezogen und selbstsicher. Mit Löwenmut verteidigten sie Grönland gegen einen aggressiven Trump und im Bereich Zuwanderung gehen sie nicht konform zur EU. Diese bejubelt in Einklang mit einigen EU-Staaten rückläufige Zuwanderung, übersieht jedoch die bereits Zugewanderten, die oft abseits der geltenden Gesetze leben und zur Bedrohung der autochthonen Bevölkerung werden. Dänemark sollte vielen Ländern als Vorbild dienen.
Anton Kreitner
Iran-Krieg
Herr Trump wollte das iranische Volk von seinen Tyrannen befreien. Es wird nicht gesagt, wie viele Iraner durch seine Bomben-Angriffe auf den Iran sinnlos sterben mussten. Denn der Erfolg ist gleich null. Herr Trump ist nicht besser als Putin, beiden sind die Menschen egal.
Oskar Mollik

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DDr. Franz Xaver Feichtinger (li) und Prim. Gerald Loho vom Herz-Jesu-Krankenhaus mit ihrer ...
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