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Leserbriefe vom
8.9.2026Datum auswählen
Die Rechnung wurde selbst geschrieben
Die Probleme bei VW kommen nicht völlig überraschend. Jahrelang galt offenbar die Devise: mehr Technik, mehr Ausstattung, höhere Löhne, höhere Kosten und am Ende wird die Rechnung einfach an den Kunden weitergereicht. Doch irgendwann funktioniert dieses Geschäftsmodell nicht mehr. Ein Auto ist heute teilweise ein rollender Computer. Assistenzsysteme, Displays, Sensoren und immer neue elektronische Funktionen treiben die Kosten nach oben. Die entscheidende Frage wird dabei viel zu selten gestellt. Braucht der Kunde das alles wirklich und kann er es sich noch leisten? Gleichzeitig wird die Produktion in Europa immer teurer. Energie, Lohnkosten, Bürokratie und Abgaben belasten die Unternehmen. Außerhalb Europas wird dagegen wesentlich kostengünstiger produziert. Wenn dann chinesische Hersteller mit preislich attraktiven Fahrzeugen auf den europäischen Markt drängen, darf man sich über den zunehmenden Wettbewerbsdruck nicht wundern. Besonders problematisch ist, wenn steigende Kosten mit immer höheren Verkaufspreisen bekämpft werden sollen. Das funktioniert nur so lange, wie die Kunden mitspielen. Wer aber für ein normales Familienauto mittlerweile Summen bezahlen soll, die früher für ein kleines Haus oder eine Wohnung gereicht hätten, muss sich nicht wundern, wenn sich die Menschen zurückhalten. Auch bei den Löhnen braucht es eine ehrliche Diskussion. Faire Bezahlung ist wichtig. Aber Lohnsteigerungen müssen langfristig durch entsprechende Produktivität und Wertschöpfung erwirtschaftet werden. Sonst wird Arbeit am Ende so teuer, dass Unternehmen gezwungen sind, Produktion zu verlagern oder Stellen abzubauen. Österreichs Zulieferindustrie sollte deshalb nicht nur darauf hoffen, dass VW und andere deutsche Hersteller ihre Aufträge aufrechterhalten. Neue Partnerschaften, auch mit chinesischen Autobauern, können eine Chance sein. Noch wichtiger ist aber, die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Denn eines sollte inzwischen jedem klar sein: Man kann die Kosten nicht endlos nach oben treiben und gleichzeitig erwarten, dass der internationale Markt diese Rechnung bezahlt. Irgendwann sagt der Kunde: zu teuer. Und dann hilft auch die beste Technik nicht mehr. Die Rechnung ist keine Überraschung. Sie wurde über Jahre selbst geschrieben, jetzt wird sie nur präsentiert.
Hans-Peter Hauer
Erst der Anfang
Das ist erst der Anfang, denn was sich die Großparteien in Deutschland und auch Österreich leisten und wie sie vor allem gegen die eigenen Bürger agieren, führt automatisch zu solchen Wahlergebnissen. Und auch in Österreich wird es bei den nächsten Wahlen rund gehen. Kein Wunder, denn hier sind sie bezüglich des gewaltigen Asyl-, Migrations- bzw. vor allem Islam-Problems noch unfähiger und schauen weg, statt dringend zu handeln.
Karl Hadamovsky
Ein Erdrutsch in der politischen Welt?
Nein, ein Ergebnis der Politik, die wie in Österreich völlig am Bürger vorbei regiert. Jetzt beginnt wieder das berühmte Wundenlecken der sogenannten etablierten Parteien. Auch in Österreich könnte es dasselbe Ergebnis für die FPÖ geben, wenn ÖVP und SPÖ nicht endlich vernünftige Politik machen. Viel Zeit bleibt nicht mehr. Den österreichischen Parteien ins Stammbuch geschrieben: Wenn es zu Wahlniederlagen wie diesen kommt, ist nicht die FPÖ schuld, schon gar nicht der Wähler, sondern sind es einzig und allein die „etablierten“ Parteien selbst, die abgehoben nur den eigenen Nutzen verfolgen. Das Volk ist der Souverän und euer Arbeitgeber. Es wird höchste Zeit, sich wieder daran zu erinnern.
Doris Winkler
Man wundert sich
Jetzt ist die AfD die stärkste Partei in Sachsen-Anhalt. Ulrich Siegmund, ehemaliges CDU-Mitglied, fordert eine Arbeitspflicht für Asylwerber und ein Verbot von Regenbogenfahnen an Schulen. Das ist besonders paradox, da Parteichefin Weidel lesbisch ist und mit ihrer in Sri Lanka geborenen Frau in der Schweiz lebt. Man muss sich wundern, dass die Menschen so gewählt haben. Die junge Elite hat sowieso schon das Land verlassen, und die alten und die perspektivlosen jungen Menschen glauben den Versprechen der AfD.
Dipl. Päd. Stefan Scherz
Warum nicht regieren?
Wenn 44%, also der überwiegende Teil der Bevölkerung, eine Partei wählen, frage ich mich, warum diese Partei nicht regieren soll? Das betrifft Österreich genauso wie Deutschland.
Ing. Werner Falkner
AfD-Triumph
Viele deutsche Rentner erhalten nach 50 Jahren Arbeit oft nicht einmal 1000 € Pension. Gleichzeitig verschenkt der deutsche Staat Milliarden ans Ausland, ohne Gegenleistung. Wenn man das eigene Volk so vernachlässigt, wird sich das, spätestens wenn eine Rekordteuerung eintritt, rächen, die Wähler werden sich andere Parteien suchen, die im Wahlkampf ankündigen, diese großzügigen Geldgeschenke abzustellen. In Sachsen-Anhalt wurde Martin Luther geboren, ein rebellisches Verhalten gegen die Obrigkeit scheint den Sachsen im Blut zu liegen.
Mag. Klaus Goldmann
Das Tabu als Trumpf
„Renommierte“ Parteien in Österreich und Deutschland erklären FPÖ und AfD zur absoluten Tabuzone. Da gibt es eine Doktrin, destruktive Mehrfach-Koalitionen und Brandmauern dagegen. Die Wähler – ohnehin genervt von Rekordteuerung, Überfremdung, Weltklimarettung, Bürokratie und stagnierender Wirtschaft – hören genau hin und denken sich: Wenn die Verursacher dieser Umstände so panisch davor warnen, muss das die einzige echte Alternative sein. Für diesen genialen, kostenlosen Marketing-Trick der etablierten Kräfte bedankt sich die AfD in Sachsen-Anhalt, und in Österreich bald die FPÖ.
Christian Uhl
Für billiges Öl
Die AfD-Politiker wollen sich mit der Regierung von Putin gut stellen, damit dieser billiges Öl nach Deutschland liefert. So versprechen sie ihren Wählern billigeren Sprit. Putin ist ein offensichtlicher Kriegsverbrecher. Seine Soldaten töten täglich Menschen in der überfallenen Ukraine. Vorgestern hat fast die Hälfte der Wähler eine Partei gewählt, die für billigeren Sprit Geschäfte mit einem Kriegsverbrecher und Massenmörder machen will.
Rudolf Danninger
Wo bleibt die Demokratie?
Ich hoffe, dass unsere linken Parteien aufwachen. Man kann nicht über eine augenscheinlich große Mehrheit der Bevölkerung hinweg regieren. Wo bleibt die Demokratie? Ausgrenzen ist sicher nicht die Lösung. Also in einer Demokratie muss man Kompromisse finden.
Hermann Dragosits
Denkzettel
Das historische Ergebnis bei der Landtagswahl ist eine unmissverständliche Abwahl etablierter Systemparteien. Wenn die Altparteien jetzt immer noch stur an ihrer Brandmauer festhalten und die AfD als klare stärkste Kraft ignorieren, schaffen sie die Demokratie selbst ab. Die Wähler haben die ungesteuerte Massenzuwanderung und die Untergrabung unserer Werte satt. Wer dieses Signal nicht endlich zur Kenntnis nimmt, sorgt dafür, dass der Unmut im Volk weiter wächst.
Ernst Pitlik
Ein großes Original verlässt die Bühne
Die bekannte Volksschauspielerin Erni Mangold hat für immer ihre Augen geschlossen. Frau Mangold war ein Naturtalent und hat viele Jahrzehnte Theaterfreunde auf der Bühne mit ihrem Humor unterhalten. Jetzt, nur wenige Monate vor ihrem 100. Geburtstag, ist sie gestorben. Ein großes Original verlässt die Bühne.
Gerhard Jager
Trauer um Erni Mangold
Eine Legende hat uns verlassen. In den Filmen „Der Bockerer“ und „Qualtingers Wien“ oder Serien wie „Kottan ermittelt“ und „Kommissar Rex“ machte sie eine sehr gute Figur. Erni Mangold war in einem ausgesprochen hohen Alter sehr fit. Sie wird unvergessen und in unseren Herzen bleiben.
Oliver-Helmut Gerstbauer
Gu(s)t für die Zukunft?
Der ÖAAB ist eine sehr wichtige Teilorganisation der ÖVP. Dort wurde August Wöginger erneut zum Bundesvorsitzenden gewählt, obwohl eine nicht rechtskräftige Verurteilung im sogenannten Postenschacherprozess gegen ihn besteht. Hätte man nicht zumindest den endgültigen Ausgang des Verfahrens abwarten und interimistisch jemand anderen als ÖAAB-Boss nominieren können? Ging es wirklich nur darum, ihn postenmäßig zu versorgen, weil er den Job als ÖVP-Klubobmann im Parlament abgeben musste und kein ordentliches Gehalt mehr beziehen konnte? Was ist das für ein Sittenbild, das die ÖVP da abgibt? Und was passiert, wenn das Urteil rechtskräftig werden sollte? Würde Wöginger dann zurücktreten? Gerichtlich begründete Rücktritte sind immer ein Schaden. Nicht nur für den, der zurücktreten muss, sondern auch für die dahinterstehende Organisation.
Martin Krämer
Die ÖVP ist absolut lernresistent
Mit der total abgehobenen Selbsternennung – denn als „Wahl“ kann man so etwas ganz sicher nicht bezeichnen – von Wöginger hat diese absolut führungslose Partei der Chaoten ihre Resistenz gegen jeden Lernprozess wohl endgültig bewiesen. Wie grenzenlos blind sind Stocker & Co.?
Heinrich Nowak
Zukunftsdepot
Warum muss Finanzminister Marterbauer etwas gegenfinanzieren, was er sonst auch nicht hat? Da fehlt die Logik. Er muss ja nichts auszahlen, sondern kann nur nichts kassieren, nämlich die KESt. Anstatt einen Ansporn zum Vermögensaufbau zu liefern und nicht ständig den Kapitalmarkt schlechtzureden, wird wieder einmal die Vernunft Opfer der Ideologie.
Silvia Grassl
Kopftuchverbot
Ich finde es unerhört, dass eine Demo zum Kopftuchverbot stattfindet. Es wurden diese Herrschaften nicht gezwungen, bei uns zu leben. Aber wenn sie das wollen, müssen unsere kulturellen Lebensweisen angenommen werden, eben ohne Kopftuch und Verschleierung. Oder sie müssten ein islamisches Land in Betracht ziehen, um dort zu leben, dann würde dies kein Thema sein.
Eveline Maier
Verwunderung
Zum Artikel über die SPÖ-Klausur in NÖ: Wenn eine „Arbeiterpartei“ im Luxushotel aufschlägt, darf sich niemand über immer weiter sinkende Prozentzahlen wundern. Es gibt genug schöne Gewerkschaftshotels. Aber das dürfte für diese abgehobenen Personen nicht gut genug sein.
Patrizia Svarovsky
Politischer Islam
Toll, dass sogar unsere Ministerin draufkommt, dass uns Polit-Islamisten unterwandern. Das wissen wir „einfachen“, aber nicht dummen Bürger schon lange Was sonst alles falsch läuft, wissen wir ebenso.
Franz Josef Horvath
Grazer Budgetmisere
Wenn einige der „Gutmenschen-Politiker“ ein paar geplante und in meinen Augen nicht nötige Dinge wie Straßenumbenennungen, farbige (teure) Radwege farblos lassen und breite Straßen nicht ausschließlich für Radfahrer umbauen würden würden (z. B. Marburger Straße, Kaiserfeldgasse in Planung) usw., könnte man einiges sparen.
Ernst Kahr
„Tierleid muss vor Gericht“
Richtig, liebe Fr. Entenfellner! Da stimme ich Ihnen zu. Dann muss es aber auch möglich sein, in der Nutztierhaltung generelle, für den Hof geltende Tierhalteverbote auszusprechen. Gleiches sollte es in der Hobbyhaltung geben. Und noch etwas: Es ist immenses Tierleid für Tiere, die ohne vorherige Betäubung geschächtet werden. Warum sind viele bei einer Gesetzesänderung, die auch bei Schächtung vorherige Betäubung vorschreibt, ganz leise?
Helga Marsteurer
Tolles Gedicht
„Ferien ade, das tut weh“ bei den Leserbriefen war ein tolles Gedicht, mein Lob an die Autorin. Denn an jedem Satz ist was Wahres dran. Es sind aufmunternde Worte an die Taferlklassler, und das ist gut so. Ich wünsche den neuen Schülern alles Gute und eine tolle Zeit in der Schule!
Pamela Pfennigbauer
Teilzeitquote gestiegen
Von den 4,5 Mio. Erwerbstätigen in Österreich sind 1,45 Mio. Menschen nicht in Vollzeitbeschäftigung. Mittlerweile stieg sogar bei den Männern die Teilzeitquote auf 14,8%. Anscheinend verdient man auch als Teilzeitkraft genug Geld, um sich das Leben leisten zu können. Die sehr hohen Lohnabschlüsse 2024 von über 9% tragen vielleicht auch zur Entwicklung bei.
Robert Kindl
„Billigsprit“
Ein Liter Diesel um 2,54 € (genauer gesagt um 2,539 €, ich will ja nicht übertreiben), gesehen am Donnerstag, dem 3. September, an einer Kärntner Tankstelle. Und ich spreche hier nicht von einer Autobahntankstelle. Da hat sich die „Spritpreisbremse“ ja voll ausgewirkt. Danke, Herr Bundeskanzler, ausgezeichnete Arbeit. Ach ja, und schöne Grüße an Ihre Regierungskollegen, sie können wirklich stolz auf sich sein.
Ralf Kernmayer
Dankbare Multis
Die Multis sind dankbar für jeden Krieg. Dann können sie die Preislawine auf die Bevölkerung loslassen, um Milliardengewinne einzufahren, die dann meist als Boni ausgeschüttet werden. Leider hat Österreich eine traurige Regierung, die diesem Raubrittertum wehrlos zusieht und davon profitiert. Es ist unglaublich und auch charakterlos, aufgrund der Kriege die Bevölkerung auszunehmen. Hoffentlich wird nicht auch noch die Luft zum Atmen verteuert. Dieser Regierung ist alles zuzutrauen.
Friedrich Travnicek
Auf den Punkt
Die Kolumne von Herrn Zavarsky bringt es haargenau auf den Punkt. Erst das Unvermögen, die Intoleranz, Ignoranz, Präpotenz (habe ich etwas vergessen?) der überhandgenommenen theoriebeladenen Nadelstreif-Politiker (egal ob in Deutschland oder anderswo) machen es möglich, dass sich immer mehr Bürger ausgezuzelt und veräppelt fühlen, sich abwenden und anderen Alternativen die Möglichkeit geben, sich zu etablieren.
Franz Umgeher

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