Anstandslose Spitzenpolitiker
Früher waren Spitzenpolitiker wie Bundespräsident, Kanzler, Minister, Staatssekretäre und Nationalratsabgeordnete Personen, zu denen man aufgeschaut hat, die Vorbilder und Respektspersonen waren, da sie Anstand hatten, Österreich mit vielen guten Ideen aufbauten und weiterbrachten und uns Frieden und Wohlstand bescherten. Diese ehrenhaften Männer und Frauen würden im Grab rotieren, wenn sie wüssten, wie ihre Nachfolger werken. Ehemalige (Pensionisten) und aktive Leistungsträger werden abgezockt und dafür Arbeitsunwillige (Mindestsicherung), NGOs und fremde Länder mit Geld überschüttet. Starke Neuverschuldungen, keine Reformen, keine Ideen, sie werken richtig ideen-, saft- und kraftlos dahin. Schwindeln das Volk vor den Wahlen mit falschen Defizitzahlen an und werden dafür mit noch besser bezahlten Jobs belohnt (Nehammer, Brunner). Nach desaströsen Wahlniederlagen oder Verurteilungen kommt keiner auf die Idee, Anstand zu zeigen und zurückzutreten. Statt die Wahrheit zu sagen – „Ich bleibe, weil mich in der Privatwirtschaft niemand nimmt und ich nicht zum AMS gehen will“ –, kommt die scheinheilige Antwort: „Ich laufe vor der Verantwortung nicht davon.“ Fordert dann ein Abgeordneter jene Wahlversprechen ein, die seine eigene Partei seit Jahren predigt, wird er von der Partei ausgeschlossen (Dornauer, Dengler). Trotz Rekordschulden und Abzocken der Bevölkerung wird zu Fußballspielen mit vielen Begleitpersonen geflogen oder werden teure Urinbecken in Venedig eröffnet. Seit Kurz im Biergarten des Schweizerhauses ausgebuht wurde, trauen sie sich sowieso nicht mehr unters normale Volk. Bei den Leistungen, die sie in den eineinhalb Jahren lieferten, würden sie wahrscheinlich mehr als ausgebuht werden. Die einzigen Politiker, welchen noch Respekt gebührt, sind die vielen Bürgermeister, die ihren Kopf für den Schwachsinn, den ihre Parteispitzen produzieren, dem normalen Volk hinhalten müssen.
account_circle Ing. Anton Kern
Verteuerung der Verkehrsstrafen
Viele Millionen Euro Mehreinnahmen erwartet sich der Staat durch die Verteuerungen der Verkehrsstrafen. Das ist aber nicht der Sinn der Erhöhung der Strafen. Wer einen Angehörigen verloren hat, weiß um die Tragödien, die betroffene Familien erleiden. Auch wenn Opfer von Unfällen überleben, sind sie oft ein Leben lang gezeichnet mit Lähmungen und Verstümmelungen. Aber nicht nur Unfälle, auch erhöhte Lärmbelastungen gefährden die Gesundheit der Menschen. Rechnet man abgesehen vom menschlichen Leid die Unfallfolgekosten ein, würde sich der Staat Milliarden ersparen, wenn sich die Autofahrer an die Regeln halten würden. Dazu müssen aber nicht nur die Strafen, sondern auch die Kontrollen erhöht werden. Zur reinen Geschwindigkeitskontrolle braucht man nicht gut ausgebildete Polizisten. Ich höre schon populistische Politiker, die von Abzocke reden. Denen sei gesagt, anständige Bürger halten sich an unsere Regeln!
account_circle Rudolf Danninger
Magnus Brunner
Unser Ex-Superfinanzminister und zurzeit EU-Migrationskommissar will die Grenzkontrollen abschaffen; für einen freien Warenverkehr und Handel für Waren aller Art: Waffen, Menschen, Drogen, günstige Qualitätsklingen für unsere Spezial-Fachkräfte vom Reumannplatz und anderen Nobelgegenden und vieles mehr. Ein altes Lied von Hildegard Knef heißt „Von nun an ging’s bergab“. Nicht erst von nun an, aber viel rascher mit solchen „Spitzenpolitikern“!
account_circle Gerhard Holper
Junge Straftäter und das Gesetz
Wenn man in den letzten Wochen die Berichte über die grausamen und brutalen Straftaten von Jugendlichen, oft noch Kinder, in den Medien gehört oder gelesen hat, muss mittlerweile jedem klar sein, dass die Strafen nicht mehr entsprechend der Delikte und dem Alter sind. Ich glaube auch nicht, dass man die Schuld bei den Richtern suchen kann. Die müssen den österreichischen Gesetzen folgen. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass so manche Richter auch nicht zufrieden sind mit dem Urteil, das sie verhängen müssen. Besonders bei dem letzten Prozess gegen die Jugendlichen, die einen Elfjährigen in einem Kellerabteil grausam misshandelt und gedemütigt haben. Es muss endlich vonseiten der Politik etwas geändert werden. Es muss endlich das Alter für Straftäter heruntergesetzt werden, aber auch die Eltern müssen in die Verantwortung genommen werden. Notfalls mit weniger Geldzuwendungen und Schadenszahlungen an die Opfer. Es kann einfach nicht sein, dass Jugendliche unter vierzehn Jahren die schlimmsten Gewaltdelikte begehen, ohne die Konsequenzen zu tragen. Im Gegenteil, ich bin sogar fest davon überzeugt, dass man den Straftätern damit keinen Gefallen tut, wenn sie nicht bestraft werden. Denn nur so lernen sie, dass man für alles geradestehen muss.
account_circle Monika Haberl
Kinder als Täter
Unsere Justizministerin hat wohl wenig Ahnung, wie es „draußen“ ist. Nach ihrem Vorschlag, 500 Häftlinge freizulassen, will sie nun die armen minderjährigen Straftäter durch den Staat – also mit unseren Steuergeldern – betreuen lassen. Dass es diese Betreuung bereits gibt und diese meist vollkommen sinnlos ist, hat sie noch nicht verstanden. Was spricht dagegen, die Strafmündigkeit herabzusetzen? Es werden nicht alle Straftaten dadurch verhindert, aber viele, die wissen, dass ihnen nichts passieren kann, werden vielleicht doch überlegen. Man sollte auch berücksichtigen, dass Kinder und Jugendliche früher – zumindest körperlich – reif sind, als es vor 30 oder 40 Jahren der Fall war.
account_circle Fritz Hiersche
Täter in Staatsobsorge
Ob die Idee von Justizministerin Sporrer eines Tages Früchte tragen wird, kann derzeit wohl niemand garantieren! Sollte der Plan tatsächlich umgesetzt werden, sollte ein Teil der Kosten von den Eltern eingefordert werden, wobei deren Einkommen als Basis herangezogen werden sollte, damit Eltern über ihre Fehler, die sie in der Erziehung und Aufsicht von Minderjährigen gemacht haben, nachdenken können. Leistungen des Staates können, wie in vielen anderen Bereichen, nicht als Selbstverständlichkeit betrachtet werden!
account_circle Kurt Novotny
Trefft endlich eine Entscheidung!
Die Wehrdienstentscheidung wird zum Offenbarungseid der Dreierkoalition. Landeshauptmann Wallner hat vollkommen recht: Wenn eine Wehrdienstkommission eine Entscheidung geliefert hat, gibt es eigentlich keine Diskussionen mehr! Die Roten müssen mit ihrem „Justament 6 Monate“ nachgeben und die Pinken stehen mit ihrem Freiwilligenmodell ohnehin außerhalb der Entscheidungspalette und können sich außerdem in Deutschland ansehen, wie „erfolgreich“ ein freiwilliger Wehrdienst ankommt. Nur eine rasche Entscheidung im Sinne der Empfehlung der Kommission kann die Dreierkoalition noch retten, da müssen eben zwei von den drei mehr oder weniger über ihren Schatten springen. Wenn sie dazu nicht imstande sind, kann diese Koalition nicht leben – Kickl würde sich freuen!
account_circle Günter Braun
Leserbriefe in der „Krone“
Es ist nur zu hoffen, dass man diese so wertvollen Informationen über das Versagen unserer Politiker noch lange geliefert bekommt. Denn die Leserbriefe in der „Krone“ sind durch die Bank die ehrliche Meinung der österreichischen Bevölkerung. Nur traurig, dass die Politiker unseres Landes dies nicht wahrhaben wollen. Denn niemand kann mir erklären, dass die Presseabteilungen dieser Parteien nicht über diese Kolumnen informiert sind. Aber genau das spiegelt die Abgehobenheit unserer Versagerelite wider. Man kann nur hoffen, dass die Vorstellungen dieser Clowns in der Manege bald vorbei sind.
account_circle Rudolf Kachina
64 Teilnehmer?
Der umstrittene FIFA-Präsident Gianni Infantino hat wieder einmal für Gesprächsstoff gesorgt. In einem Interview meinte er auf die Frage nach der Möglichkeit einer erneuten Erweiterung des Teilnehmerfeldes auf 64 Teams: „Das ist auf jeden Fall ein Thema, das man nach dieser WM anschauen und in den Gremien diskutieren wird.“ Halten wir fest: Eine WM mit 64 Mannschaften würde 128 Spiele bedeuten. Noch einmal 24 Partien mehr als diesmal! Ja, um Gottes willen: Nimmt der Gigantismus, der WM-Größenwahn – immer mehr, immer länger, in immer mehr Ländern gleichzeitig – überhaupt kein Ende? Wohin soll das führen? Wahrscheinlich möchte der größenwahnsinnige Schweizer irgendwann eine Fußball-WM mit über 100 Ländern machen. Typisch für diesen sich selbst überschätzenden Oberfunktionär, dass er ein sehr guter Freund des ebenso selbstherrlichen Donald Trump, des nächsten (Polit-)„Wahnsinnigen“, ist! Da haben sich die „Richtigen“ zusammengefunden.Einfach zum Kotzen, dieser offenbar niemals endende Größenwahn und die dafür verantwortlichen FIFA-Bonzen!
account_circle Mag. Günther Schreiber
Lärmschutzwände
Im Zuge der Sanierung von Autobahnen, wie zum Beispiel auf der A4, werden meterhohe Lärmschutzwände installiert. Ob diese so hoch sein müssen, sei dahingestellt, aber warum kann das nicht mit Solarpaneelen gemacht werden? Detto bei den schönen neuen Asfinag-Parkplätzen. Damit kann Strom erzeugt werden, und es gibt eine Beschattung für die Menschen und die Autos, die gerade Pause machen. Gerade jetzt in der Urlaubszeit wäre den Leuten sehr geholfen, und man muss nicht wieder in ein brandheißes Auto einsteigen.
account_circle Robert Mosek
Wien – eine lebenswerte Stadt?
Echt jetzt? Ja, vor sehr vielen Jahren, 1956, als ich in Wien gelebt habe, aber jetzt? Wenn ihr lieben Leute nicht bald was unternehmt, sehe ich schwarz. Kinder und Jugendliche begehen Straftaten und werden nicht dafür bestraft. Es hat in Theresienfeld eine Erziehungsanstalt gegeben, heute ist es eine Berufsschule. Was bringt es, wenn straffällige Kinder in Krisenzentren untergebracht werden und nicht wirklich richtig verwahrt werden. Alle, die durch Familiennachzug zu uns kommen, sollten unterschreiben, dass sie unsere Sitten und Gebräuche befolgen müssen. Ansonsten sollten sie Österreich gleich verlassen.
account_circle Ilse Schwarzberger
Die Umwelt? Was soll’s
Es ist doch sonderbar und schwer zu glauben. Die Umweltschützer in der EU, also auch die bei uns, schreien wegen jedem „Schas“ auf und beschwören sofort globale Katastrophen. Wenn aber die Ukrainer mit ihren Drohnen im Asowschen Meer, im Schwarzen Meer und sogar im Mittelmeer neben anderen Schiffen auch unzählige Öltanker leckschießen, in Brand stecken und versenken, spielt das keine Rolle. Da wird im Gegenteil gejubelt über die ukrainischen Erfolge. Da spielt der Umweltschutz keine Rolle, es geht ja gegen Russland. Und außerdem passiert das weit weg von uns.
account_circle Josef Höller