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Leserbriefe vom
4.10.2026Datum auswählen
Welttierschutztag 2026
Tierschützer und Tierfreunde feiern am 4. Oktober gemeinsam den Welttierschutztag. Dieser internationale Aktionstag soll auf das Leid der Tiere aufmerksam machen und den Umgang mit Tieren in den Vordergrund stellen. Für viele Menschen, welche Hunde, Katzen oder Vögel als Haustiere halten, sind diese ein Teil des Lebensinhaltes. Der Spruch von Hildegard von Bingen „Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund“ zeigt, wie wichtig ein Haustier für einen Menschen sein kann. Der Welttierschutztag ist aber auch Gelegenheit, auf Missstände im Umgang mit Tieren hinzuweisen. Auch von der „Krone“ werden Versäumnisse immer wieder aufgezeigt und der Schutz von Tieren gefordert. Kampf gegen Tierleid muss auf breiter Front unterstützt werden! Aktuelle Fälle zeigen, dass Kontrollen dringend verstärkt werden müssen und Betriebe bei gravierenden Verstößen zur Verantwortung gezogen oder gar geschlossen werden müssen. Es gibt aber auch positive Beispiele. So stellen sich zunehmend mehr Bäuerinnen und Bauern den Herausforderungen von Qualitätsstandards, ökologischer Erzeugung und artgerechter Tierhaltung. Das Argument von Mehrkosten bei tiergerechter Haltung ist fraglich, da bei einer entsprechenden Kennzeichnung auch ein etwas höherer Verkaufspreis akzeptiert werden würde. Es liegt letztendlich an den Produzenten wie auch den Konsumenten, dem Tierleid rasch ein Ende zu setzen und das Tierwohl voranzustellen. Der Welttierschutztag sollte zum Anlass genommen werden, über den Umgang mit Tieren nachzudenken.
Mag. Hans Rankl
Danke, dass wir zahlen dürfen
Und wieder hat die Regierung eine neue Einnahmequelle entdeckt: das Paket. Seit 1. Oktober kostet jedes Paket bei größeren Online-Händlern 2 € Paketabgabe – mit Mehrwertsteuer sind das bis zu 2,40 €. Begründung: Damit soll unter anderem die Mehrwertsteuersenkung auf ausgewählte Grundnahrungsmittel gegenfinanziert werden. Also: Wir bekommen eine Steuerentlastung – und bezahlen sie gleich selbst. Genial! Wer regelmäßig online bestellt, zahlt drauf. Und besonders lustig wird es bei Retouren: Paket bestellt, Ware passt nicht, alles zurückgeschickt – die Paketabgabe bleibt trotzdem beim Staat. Nichts gekauft, aber brav bezahlt. Bei acht Paketen im Monat sind das fast 20 €. Die groß angekündigte Entlastung bei Lebensmitteln bringt dagegen nur einen Bruchteil davon. Das ist keine Entlastung, das ist ein staatlicher Taschenspielertrick: Mit der linken Hand wird ein kleines Zuckerl verteilt, während die rechte längst wieder ins Börserl greift. Und natürlich darf auch die Mehrwertsteuer auf die neue Abgabe nicht fehlen. Steuer auf das Paket, Steuer auf die Steuer – und verkauft wird das Ganze als Entlastung. Wer solche Entlastungen erfindet, braucht keine Opposition mehr – der Finanzminister ist schon Gegner genug.
Mike Payer
Österreich in einfachen Worten
Aufgebaut mit fleißigen Händen aus Trümmern, Häuser mit stabilen Wänden. Die Menschen glaubten an das, was sie taten. Die Politiker unterstützten, egal welcher Farben. Die Träume waren groß, man glaubte daran und das Wirtschaftswunder begann. Die Welt hat uns respektiert und anerkannt. Wir wurden die Insel der Seligen genannt. Nun sind die Hände, die das alles geschaffen, alt und zittrig, der Geist langsam erschlafft. Sie wollen keinen Dank oder schöne Reden, nur Respekt und den könnte man geben. Man sagt, sie würden das Budget belasten und schiebt sie zur Seite wie einen alten Kasten. Da wird gestritten um jedes Prozent. Am ärgsten sind die, die nie was geleistet haben. Sie fordern ungehemmt. Man kann für die Menschen in diesem wunderbaren Land nur wünschen, dass es wieder Politiker gibt, die die Alten respektieren und die Jungen hoffen lassen. Dann schauen wir wieder in eine gute Zukunft, und zwar ganz gelassen.
Josef Maierhofer
Rekordsommer, Gletscherschmelze
Keine Frage, die heurige Hitzewelle hat den Gletschern extrem zugesetzt. Nur, die Gletscher schwinden unaufhaltsam seit langer Zeit. Das ist ein weltweites Phänomen. Vor vielen Jahrzehnten hatte die Wissenschaft das schon aufgezeigt. In der internationalen Kommission zum Schutz der Donau ist das schon lange ein wichtiges Thema. Das Klima wandelt sich regelmäßig. Vor 11.000 Jahren ging die letzte Eiszeit zu Ende. Aber auch in diesen 11.000 Jahren war es Jahrhunderte kalt und Jahrhunderte heiß. Am besten sehen war das durch Aufzeichnungen. Tacitus (lebte im 1. Jahrhundert nach Christus) hat geschrieben, in England wachsen Oliven und Wein. Bekannt ist, damals gab es sehr wenige Gletscher. Die nächste Warmzeit war vom Jahr 900 bis zum Jahr 1300. Chroniken zeigen, auch damals waren viele Gletscher verschwunden. Dafür nennen die Geologen die Zeit von 1350 bis 1850 die „Kleine Eiszeit“. Und seit 1850 sind wir wieder im Beginn einer Warmzeit. Dass durch anthropogene Einflüsse der CO₂-Gehalt der Atmosphäre zusätzlich steigt, ist sicher ein Problem. Solche Warmzeiten dauern lang. Die Eem-Warmzeit war vor der Würm-Eiszeit. Die Eem-Warmzeit hatte 11.000 Jahre gedauert. Aber auch die Warmzeit im Mittelalter hatte von 900 bis 1300 gedauert, also 400 Jahre. Unsere Gletscher werden verschwinden, der Wasserhaushalt der Bäche und Flüsse wird sich vollständig verändern. Die meisten Wasserkraftwerke werden bald sinnlos sein.
Helmut Belanyecz
Paketsteuer
Wer glaubte, dass die Paketsteuer von den Firmen übernommen wird, nein, leider werden es wieder die Konsumenten bezahlen und ändern wird sich nichts!
Leopold Kummer
PR-Debakel
Hat nicht SPÖ-Chef Babler im ORF stets betont, dass die Paketsteuer nicht auf Konsumenten abgewälzt wird? Amazon verlangt nun 2,40 € pro Paket, Herr Vizekanzler. Schlechter konnte man es nicht machen. Einfach traurig! Kaum jemand merkt hingegen beim täglichen Einkauf, dass irgendetwas durch die Mehrwertsteuersenkung weniger teuer wurde.
Ingo Fischer
Konsumentenfeindlich und unsozial
Ich möchte Ihnen schildern, wie sehr mich die neue Paketsteuer im Alltag trifft. Ich bin gesundheitlich eingeschränkt, seit längerer Zeit im Krankenstand und kann große Einkaufszentren oder Menschenmassen derzeit kaum bewältigen. Für mich war Online-Shopping keine Bequemlichkeit, sondern eine wichtige Unterstützung, um den Alltag meiner Familie zu organisieren. Ich bestelle regelmäßig kleine Schulartikel für meine Tochter – Pinsel, Lineale, Hefteinbände, Füllfedern, Schnellhefter, Bleistifte, Hefte und vieles mehr. Lehrer verlangen diese Dinge oft kurzfristig, und bisher konnte ich sie problemlos und günstig online bei Amazon besorgen, meist spätabends, wenn ich nach einem belastenden Tag endlich zur Ruhe gekommen bin. Durch die Paketsteuer wird jeder dieser kleinen Einkäufe unverhältnismäßig verteuert. Die Paketsteuer wurde als Gegenfinanzierung für die Mehrwertsteuersenkung auf bestimmte Grundnahrungsmittel eingeführt. Diese angebliche Entlastung ist für meinen Haushalt jedoch nicht spürbar. Ein paar Cent weniger bei Milch oder Brot helfen mir nicht – aber die Paketsteuer trifft mich unmittelbar und hart. Sie erschwert mir den Alltag, statt ihn zu erleichtern, und zwingt mich zu Wegen, die ich gesundheitlich nicht bewältigen kann. Ich empfinde diese Maßnahme als konsumentenfeindlich und unsozial. Sie trifft nicht große Konzerne, sondern Menschen wie mich – Menschen, die ohnehin schon stark belastet sind und jeden Tag kämpfen, ihren Alltag zu bewältigen.
Margit Huber
Richtige Richtung
Danke an die „Kronen Zeitung“ für den ausführlichen Bericht über die Paketsteuer. Wenn diese böse Steuer dazu führt, dass kleine österreichische Firmen ihre (meist sehr hochwertigen) Produkte nicht mehr über den Amazon-Marktplatz verschleudern müssen, sondern die Kunden direkt in ihrem Shop bestellen, dann ist das ein riesiger Gewinn und geht auf alle Fälle in die richtige Richtung.
Ingrid Ederer
Die nächste Abzocke
Der nächste Angriff auf unsere Geldbörsen ist die „Paketsteuer“ – besser bekannt als „Abzocke“. Für einen Artikel, der 2,40 € kostet, muss man jetzt 2,40 € Paketsteuer bezahlen. In ein ganz großes Paket gehört die gesamte Regierung gesteckt und auf Nimmerwiedersehen ab nach Dschibuti.
Friedrich Leisser
Engpass bei Medikamenten
Immer deutlicher wird das bereits jahrelange Missmanagement bei der Versorgung mit Medikamenten. Das Argument, dass Arzneimittel nicht nach Österreich geliefert werden, weil die Produzenten in Nachbarländern höhere Preise erzielen, hält nicht. Denn sehr viele Präparate sind genau dort billiger zu kaufen als bei uns. Es liegt wohl doch am langsamen, bürokratischen Ablauf in den Tintenburgen der „kranken“ Gesundheitskassen. Statt endlich eine, haben wir immer noch unzählige Kassen mit unüberschaubar gigantischen Wasserköpfen an Verwaltung und damit Rekorden an Kosten. Aber natürlich ist die Blockade in Hormus dafür verantwortlich, jetzt, wo man nicht mehr mit Corona argumentieren kann. Statt immer und überall am internationalen Handel teilnehmen zu wollen, wäre eine strategische Selbstversorgung anzudenken. Auch bei den Nahrungsmitteln gehen unsere naiven Parteiapparatschiks und Freizeitpolitiker den falschen Weg!
Heinrich Nowak
Altersbashing
Vielen Dank an Conny Bischofberger, Altersbashing als letztklassig darzustellen. Ich lese gerne in der „Kronen Zeitung“ Kommentare von Kolumnisten, die älter sind als ich mit 65. Ein „zu hohes“ Alter darf niemanden von einer Funktion als Politiker, Manager, Aufsichtsrat ausschließen. Allerdings sollten Ältere „lifelong learning“ ernst nehmen und in persönliche Weiterbildung investieren, also sich nicht auf Erlebtem ausruhen. Bei meinem gerade abgeschlossenen Studium zum Executive Master of Business Administration (MBA) an der WU Wien brachte ich als Klassenältester Erfahrungen ein, profitierte aber zugleich von Inputs jüngerer Studierender, etwa bei künstlicher Intelligenz. Alt werden ist ein Geben und Nehmen für unsere Gesellschaft.
Dr. Erich Pitak, MBA
„Zu alt, zu jung“ – Pro
Zum wieder sehr klugen und treffenden „Moment“-Artikel von Conny Bischofberger und den Auszügen diverser Beschimpfungen für Altpolitiker kann man nur sagen, einer der klügsten und besten deutschen Politiker war der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer mit 87 Jahren. Auch der erfolgreiche Sonnenkönig Dr. Kreisky war kein Jüngling mehr. Was sollen die Beschimpfungen Richtung Herrn Zeiler? Der Mann kommt aus ärmlichen Verhältnissen und hat sich tüchtig emporgearbeitet. Hut ab, was der alles geschafft hat. Natürlich wäre er ein wichtiger politischer Amtsträger. Ihm könnte man das Amt des Vizekanzlers oder Kanzlers eher zutrauen als einem im linken unverständlichen Wortstakkato untergehenden politischen Träumer, der – auch wenn noch jung – nichts zusammenbringt. Herr Zeiler ist ein erfahrener Manager und Geschäftsmann, ähnlich wie es Dr. Hannes Androsch war. Solche Leute bräuchte Österreich als Führungspersönlichkeiten. Auf die „Alten“ hinhauen ist primitiv und dumm. Alter ist auch Erfahrung und Lebensweisheit und die Spötter werden vielleicht einmal froh sein, wenn sie ohne Krankheiten solch ein Alter erreichen, über das sie heute so spotten!
Heinz Vielgrader
„Zu alt, zu jung“ – Contra
Ich finde es sehr wohl wichtig, wie alt die Leitfigur einer Partei ist. Denn es ist ein Unterschied, ob ich repräsentative Aufgaben zu erfüllen habe, wie der Bundespräsident, oder eine Partei führen soll, die das Volk anspricht und mitnimmt! Da braucht es eine charismatische, energievolle und politisch überzeugende Person, die Zukunftsperspektiven aufzeigt und Mut dafür macht! Und dieser Herr Zeiler hat für mich alle diese Eigenschaften nicht. Er ist der typische Manager eines Großkonzerns. Dafür bringt er alles mit. Und hier kann er auch wirken. Als Manager und Stratege. Kann man ja mal probieren. Parteien müssen Talente suchen und entwickeln, sich hier von kompetenten Leuten auch gerne mal beraten lassen. Nicht am eigenen Sessel kleben, bis es nicht mehr geht, und dann ist keiner da, der den Karren aus dem Dreck zieht. Denn sicher ist auch: Der eigene Körper verändert sich mit dem Älterwerden. Auch wenn der Geist noch funktioniert – bei einigen dann leider oft nicht mehr, wie wir auch international sehen – der Körper lässt einfach nach. Ich weiß, wovon ich spreche! Das hat mit „Altersbashing“ nichts zu tun, das ist Tatsache.
Eva Krammer
Gratulation an die „Krone“-Journalisten
Allen „Krone“-Journalisten und sonstigen Mitarbeitern möchte ich gratulieren – am meisten hat mich in der Samstag-„Krone“ die Kolumne „Zu alt, zu jung“ von Conny Bischofberger auf Seite 3 angesprochen. Nicht weil ich über 10 Jahre die Öffentlichkeitsarbeit der Plattform seniors4success.at mit Gründer Prof. Dr. Leopold Stieger – gratis – machen durfte. Sie, Frau Bischofberger, spricht mir aus der Seele! Ebenso die „Bilanz“-Kolumne „Mehr ausgeben als einnehmen?“ von Dr. Georg Wailand. Und: „Auf den Punkt gebracht“ „Staatsschulden als tickende Zeitbomben“ von Christian Ebeert erinnert mich an den heutigen EU-Kommissar Magnus Brunner, der als Finanzminister zu Gast auf der Wiener GEWINN-Messe mit dem Satz „Glaube, die Leute verwechseln Milliarden mit Millionen“ sich beliebt machte. Bemerkenswert auch der Artikel zur 100-fachen Bürgerbefragung zum Rechenzentrum in Leopoldsdorf von Bettina Kreuter (S. 22, NÖ-Ausgabe). Nicht umsonst ist die „Krone“ auflagenmäßig in Relation zur Bevölkerungszahl größer als die deutsche „Bild“-Zeitung!
AGR Gerhard Miko
Politischer Islam?
Der politische Islam soll in Österreich per Gesetz verboten werden. Ich stimme dem zu, weil wir in Österreich eine Trennung zwischen Staat und Kirche haben und deshalb die Religion niemals für politische Zwecke missbraucht werden darf. Politik regelt das Zusammenleben der Staatsbürger und Religion soll eine Orientierung für das persönliche Leben geben. Wer aber glaubt, Religion müsse politisch eingreifen, der kommt früher oder später mit dem Gesetz in Konflikt.
Wolfgang Ertl
Streichung der Kostenerstattung
Auch Patienten von Wahlärzten zahlen Beiträge bei der ÖGK, oft nicht wenig. Warum sollen sie nichts zurückbekommen? Dafür werden Zehntausende, die noch nie einen Euro eingezahlt haben, rundum versorgt. Warum wird hier nicht der Sparstift angesetzt? Manche pendeln sogar, um die Gratiskrankenversorgung hier in Anspruch zu nehmen. Die Folgen sind hinlänglich bekannt. Ohne Wahlärzte würde das System kollabieren, die Wartezeiten wären noch länger. Dann müsste man sich um teures Geld im Ausland behandeln lassen.
Dr. Christine Sperl
Manövrierunfähig
Die SPÖ agiert an der Lebensrealität der Menschen vorbei. Sie steht sich durch anhaltende Grabenkämpfe und innere Zerrissenheit selbst im Weg und hinterlässt in der Öffentlichkeit ein verheerendes Bild. Wenn man permanent mit sich selbst beschäftigt ist, entsteht der Eindruck, dass Regieren zur Nebensache wird. Nun bringt sich ein selbst ernannter Wunderwuzzi aus den USA in Stellung, um das havarierte rote Flaggschiff wieder auf Kurs zu bringen. Schon jetzt schließt er eine Koalition mit der FPÖ definitiv aus. Also weiter wie bisher, Ausgrenzungspolitik as usual. War auch nichts anderes zu erwarten. Die SPÖ entwickelt sich immer mehr zu einem politischen Fossil, das in alten Denkmustern gefangen ist.
Mag. Margot Aljancic
Wo lebt Marterbauer?
Wenn er die SPÖ als einzige gute Wirtschaftspartei bezeichnet, dann muss man sich schon fragen, von welchen Land er redet. Denn ich sehe bei den Roten keinen Wirtschaftsmotor für Österreich. Das muss ein verzweifelter Versuch sein, Babler zu unterstützen. Er muss weg und egal wer übernimmt, es ist alles besser für die Roten als ein linkslinker Babler, der den Marxismus eingeatmet hat – also sicher nicht für die Wirtschaft ist.
Georg Culetto
Wird Österreich langsam zum „Burundi Europas“?
Früher war Österreich für Hausverstand, Fleiß und Erfindergeist bekannt. Heute sind wir offenbar Weltmeister im Verwalten, Regulieren und Erklären, warum etwas leider nicht möglich ist. Während andere Länder künstliche Intelligenz entwickeln, scheint unsere Politik gelegentlich schon an der natürlichen Intelligenz zu scheitern. Neue Ideen? Gerne – solange sie niemanden stören. Reformen? Natürlich – aber bitte erst nach der nächsten Wahl. So wird aus einem einst stolzen und erfolgreichen Österreich langsam ein Land, das seine eigenen Chancen verwaltet, bis keine mehr übrig sind. „Burundi Europas“ ist natürlich eine polemische Übertreibung. Aber vielleicht braucht es manchmal genau solche Worte, damit überhaupt jemand aufwacht. Wir brauchen keine Politiker, die uns erklären, warum alles alternativlos ist. Wir brauchen Menschen mit Mut, Hausverstand und einem Plan für die Zukunft. Schade um Österreich. Noch mehr schade wäre es, wenn wir uns daran gewöhnen.
Werner Pilz

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