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Leserbriefe vom
20.8.2026Datum auswählen
Dürrehilfe für Bauern
Den Leserbriefen von Hr. Vielgrader und Hr. Fischer ist kaum etwas hinzuzufügen. Die Menschen, die sich über die Hilfen für die von der Dürre bedrohten Bauern aufregen, sei gesagt: Ohne die Arbeit der Bauern, die trotz vieler Maschinen noch immer schwer genug ist, hätten wir bei uns keine regionalen und frischen Lebensmittel wie Milch, Milchprodukte, täglich frisches Brot und Gebäck, frisches Fleisch, Obst, Gemüse usw. Aber vielleicht macht es diesen Nörglern nichts aus, lieber durch Medikamente verseuchtes Fleisch aus Südamerika, Dosenfutter aus irgendwelchen Ländern oder durch Pestizide verseuchtes Obst, Getreide und Gemüse von irgendwoher zu essen. Ich möchte das nicht, deshalb gehören die Bauern unterstützt. Im Übrigen wurden wegen Corona Milliarden an Steuergeldern an unzählige Betriebe, Schauspieler, Kabarettisten usw. ausgeschüttet. Dadurch haben sich viele Betriebe saniert und einige dieser Empfänger bereichert. Wieso jetzt nicht denen helfen, die durch ihre harte Arbeit für uns tolle und gesunde Lebensmittel produzieren?
Günter Pock
Trump und der Weltfrieden
Nun hat Trump dem Oman die totale Zerstörung angedroht, falls dieser ihm bei seinen Hormus-Plänen „in die Suppe spucken“ sollte. Ich befürchte, jetzt hat der Amerikaner völlig die Kontrolle verloren und hat wahrscheinlich eingesehen, dass der Angriff auf den Iran – zu dem ihm Netanyahu überredet hat – falsch war, er den Mullahs nicht gewachsen ist und jetzt nicht mehr weiß, wie er aus dieser Nummer wieder herauskommen soll. Die Staatsgrenze zwischen Iran und Oman verläuft in der Mitte der engen Seestraße und daher ist Letzterer auch davon betroffen. Wenn man einmal den Oman bereist hat, weiß man, dass dieser das friedlichste Land im ganzen Vorderen Orient ist und mit allen seinen Nachbarn in Frieden leben will. Welche Pläne Trump hat, werden wir ohnehin nie erfahren, und wenn, dann sind sie am nächsten Tag schon wieder Makulatur. Dieser verhaltensgestörte Mann ist die größte Gefahr für den Weltfrieden und so einer will den Friedensnobelpreis bekommen?
Josef Blank
Finanzierungsidee
Vielleicht könnte man die Parteiförderungen zugunsten der Dürregeschädigten kürzen und die Landwirte damit entschädigen. Das wäre sicher für alle Parteien möglich.
Ludwig Kroneis
Sommerpause?
Auch in der Politik scheint es eine Sommerpause zu geben, sonst würde die nötige Hilfe für die Landwirtschaft wegen der Dürre nicht so lange auf sich warten lassen. Oder werden die Landwirte so lange hingehalten, bis sie ihre Betriebe verkleinern oder zusperren müssen? Als Österreicher sollte man bei der Verteilung der Gelder auch Prioritäten setzen, und die heimische Landwirtschaft ist ein sehr wichtiger Faktor, damit es uns allen gut geht. Ohne die heimischen Bauern müssten wir lauter gengezüchtete Lebensmittel konsumieren. Ich hoffe, dass die Politik bald ein Einsehen mit der heimischen Landwirtschaft hat und die nötigen Gelder frei macht.
Wolfgang Ertl
Schande!
Eine ist eine Schande der ganzen Regierung, wenn man die Bauern so hängen lässt!
Wilhelm Amerstorfer
Rasche Hilfe für unsere Bauern
Frau Meinl-Reisinger führt uns fast täglich vor Augen, wie Hilfe für das Ausland durch Verteilung unseres Steuergeldes funktioniert. Jetzt wäre dringend Hilfe für unsere Bauern, bedingt durch Hitzeeinbußen bei der Ernte, angesagt. Und da wird wieder herumgeeiert, bis das Problem in Grund und Boden verdiskutiert ist. Immerhin geht es da um die Versorgung der eigenen Bevölkerung, da darf nicht lange gefackelt, sondern muss rasch geholfen werden!
Helene Swoboda
Bodenversiegelung
Ohne Öffentlichkeit – um nicht zu sagen heimlich – wurden und werden riesige Rechenzentren für KI in mehreren Bundesländern gebaut und geplant. Einerseits wird verlangt, die Bodenversiegelung von derzeit rund 8 Hektar täglich auf maximal 2,5 Hektar zu verringern. Andererseits verbrauchen die allerorts gebauten Rechenzentren riesige Areale, die der Landwirtschaft verloren gehen. Diese Rechenzentren benötigen außerdem enorme Strommengen und Wasser für die Kühlung, das danach in Flüsse oder Seen abgeleitet wird, die Gewässer zusätzlich erhitzt und zum Fischsterben führt. Eine UVP war für die jeweilige Planung aus unerfindlichen Gründen offenbar nicht erforderlich. In Anbetracht des Sommers 2026 mit Hitze und Wassermangel ist es fragwürdig, ob diese vorwiegend von amerikanischen Unternehmen geplanten und errichteten Rechenzentren sinnvoll sind und den allgemeinen Notstand nicht noch weiter erhöhen, und es ist auch zu erwägen, dass nur wenige Arbeitsplätze damit geschaffen werden und so gut wie keine Steuergelder in Österreich verbleiben. Haben wir das nötig?
Christa Janeschitz
Sparkanzler Kickl
Die Wifo-Budgetexpertin Margit Schratzenstaller bringt es auf den Punkt: „Wir sind in den nächsten Jahren noch immer über der Drei-Prozent-Maastricht-Obergrenze und haben eine Schuldenquote weit über 80 Prozent des BIP.“ Damit gehört Österreich zu den meistverschuldeten Ländern Europas. Es ist daher verantwortungslos, mögliche Steuerentlastungen in Aussicht zu stellen. Statt sich auf die völlig aus dem Ruder laufende Pensionsfinanzierung und auf Verschlankung der Verwaltung zu konzentrieren, übt sich die Regierung im Schönfärben der Probleme. Womöglich ist das Absicht! So überlassen sie dem vermeintlichen Volkskanzler ein finanziell ausgeblutetes Land mit einer Unzahl von verschleppten Reformen. Auf diese Weise wird Herbert Kickl in kurzer Zeit entzaubert. Statt der versprochenen „fünf guten Jahre“ kommt dann auf die FPÖ-Wählerschaft eine Regierungsperiode voller Entbehrungen zu.
Dr. Wolfgang Geppert
„Aus der Geschichte lernen.“
Gerade im Zusammenhang mit dem Holocaust fällt immer wieder dieser Satz und er stimmt natürlich zu hundert Prozent. Man muss aus der Geschichte lernen, damit so fürchterliche Ereignisse, wie sie sich in meinem Heimatort vor über 80 Jahren abgespielt haben, nie wieder nur ansatzweise geschehen können. Und dann fordert ausgerechnet ein jüdisch-stämmiger hoher Politiker Israels einen Massenmord an Palästinensern – DER hat aber aus der Geschichte wahrlich nichts gelernt!
Karl Aichhorn
Verbrecherischer Aufruf von Polizeiminister
Mit großer Genugtuung habe ich in Ihrer Zeitung den Bericht über den verbrecherischen Aufruf des israelischen Polizeiministers Ben-Gvir gelesen. Ebenso danken möchte ich Herrn Redakteur Kurt Seinitz für seinen hervorragenden Kommentar „Israel muss sich zügeln!“.
Karl Semmler
Astronomische Gehälter
Gagenblindflug beim ORF ist eine österreichische Normalität in Politik, Kammern, Staatsbetrieben und Energiekonzernen. Der kolportierte Gehalt des ÖBAG-Vorsitzenden ist unmoralisch. Es ist nicht nur der Gehalt, es summiert sich durch Boni und andere steuerfreie Zuwendungen zu einem astronomischen Einkommen. Weltweit sind diese Gehälter einmalig und durch nichts gerechtfertigt. Zahlen muss der Bürger und Steuerzahler.
Wilhelm Lobmaier
Paket-Wirrwarr
Das klingt nach einem Schildbürgerstreich der EU.
Paul Rittler
Wasserwirte
Jedes Jahr im Sommer erregt dieses unnötige Thema die Gemüter. Dabei würde die einfachste Lösung doch sein, kein Leitungswasser mehr auszuschenken. Wenn ich persönlich bei einem Wirt Wasser trinken möchte, bestelle ich mir ein prickelndes Mineralwasser und bekomme eine kleine Flasche serviert. Genauso sollte es in der Gastronomie überall anstatt Leitungswasser ausschließlich stilles Mineralwasser geben und dieses wird ebenso in kleinen Flaschen serviert. Damit hätte sich die Diskussion um „gratis Wasser“ erledigt. Zu meinem Cappuccino werde ich sicher mein kostenloses kleines Glas Wasser auch zukünftig serviert bekommen. Einfacher geht’s doch nicht!
Gerhard Pöschl
Wegweisung einer 80-jährigen Frau
Eine unbescholtene Frau wohnt seit 57 Jahren in einem Wohnblock. Sie hat dort ihre Kinder großgezogen. Nun ist es so, dass eine irakische Familie mit ihr anscheinend ein Problem hat. Sie wird als ausländerfeindlich und gewalttätig hingestellt.Die Krönung ist aber, dass die alte Dame eine Wegweisung erhalten hat. Sie darf bis auf Weiteres nicht in ihre Wohnung.Bitte wo leben wir?
Alexandra Pühringer
Wenn die Schule die Eltern ersetzen soll
Die Debatte in manchen Medien um die Suspendierungen gewalttätiger Schüler zeigt einmal mehr, wo das eigentliche Problem in unserem Bildungssystem liegt. Während Medien und selbst ernannte Experten gebetsmühlenartig über Resozialisierung und Chancen für die Täter sprechen, vergisst man völlig auf diejenigen, die Schutz am dringendsten brauchen. Nämlich die Opfer sowie die Lehrerinnen und Lehrer, die tagtäglich den Kopf hinhalten müssen. Dass der Großteil dieser Suspendierungen in Wien stattfindet, überrascht kaum. Schuldirektoren beschreiben die Lage zu Recht als Sisyphusarbeit: Wenn fast erwachsene Jugendliche in den unteren Klassen sitzen, die jeglichen Respekt vor den Mitmenschen verloren haben und denen Schule schlichtweg egal ist, sind den Pädagogen die Hände gebunden. Die Rückfallquoten sprechen eine deutliche Sprache – reine Suspendierungen verpuffen, wenn keine Konsequenzen folgen. Das ständige Herumeiern der Politik – von Bildungsminister Wiederkehr bis hin zu diversen Experten – bringt absolut gar nichts. Solange man versucht, die Erziehungsarbeit der Eltern komplett auf die Schule abzuwälzen, ist jede Maßnahme für die Katz. Schule soll Wissen vermitteln und ein sicherer Ort sein, kann aber versäumte Erziehung im Elternhaus oder in Wohngemeinschaftseinheiten nicht ersetzen. Wer Gewalttäter schützt, statt Opfer zu bewahren, stellt das System auf den Kopf.
Josef Pratsch
Was ist Dosko da nur eingefallen?
Dass das Landesbudget des Burgenlands nicht sehr rosig dasteht, ist allgemein bekannt. Dass jedoch der burgenländische Landeshauptmann nun damit beginnt, eigene Mautstraßen zu deklarieren, ist neu. Österreich zerfällt somit mehr und mehr in neun Fürstentümer, die sich zunehmend finanzhoheitliche Befugnisse anmaßen, die eigentlich nur der Republik Österreich als Ganzes zustehen sollten. Natürlich werden die anderen Landesfürsten das Doskozil-Mautmodell rasch übernehmen, um die steigenden Kosten ihrer eigenen Hofstaaten weiterhin finanzieren zu können. Doch was bleibt dem Volk? Richtig – steigende Preise in allen, auch regional produzierten Warenbereichen (die Frächter werden die Mautgebühren 1:1 an die Konsumenten weitergeben) sowie eine wachsende Belastung mautfreier Landes- und Bezirksstraßen durch den zunehmend die Mautstraßen umfahrenden Lkw-Verkehr.
Martin Krämer
Wo bleibt der Aufschrei?
Nimmt man die Aussage von der Bereichsleitung Bildung der AK, Frau Ilkim Erdost, ernst, so versagt die Institution Schule. Die Nachhilfeschüler werden immer jünger und Familien müssten auf eigene Kosten reparieren, wo besagtes System versage. Ist es nicht vielmehr der Tatsache geschuldet, dass viele Kinder in der falschen Schule sitzen und vielfach in der Zeit vor dem 1. Schultag die Defizite geprägt werden? Die Reduzierung der Problematik auf die Schule und die Lehrer ist billig und irreführend. Wo bleibt der Aufschrei der Lehrergewerkschaft?
Gottfried Leeb
Teure Nachhilfe
Alle Jahre wieder das mediale Sommerloch-Thema: Eltern müssen Unsummen für Nachhilfe ausgeben, weil das System Schule versagt. Liebe Eltern, gebt eure Kinder in Schulen, die ihren Begabungen entsprechen, denn keine Schule der Welt schafft es – symbolisch betrachtet –, Haflinger bloß weiß anzustreichen, dass sie diese als Lipizzaner verlassen! Es müssen nicht alle maturieren und studieren, denn der Staat bräuchte mehr Meister als Master!
Herbert Stadler
Versagt die Schule?
Wieder geht die AK mit Daten an die Öffentlichkeit, dass jedes 4. Kind bereits außerschulische Nachhilfe bräuchte. Schuld sei laut AK ein Versagen der Schulen und fordert im gleichen Atemzug Gratisnachhilfe und Gratisganztagesschulen. Natürlich kann die Schule nicht Wunder wirken. Dass möglicherweise Eltern mit einer anderen Note als „Sehr gut“ nicht zufrieden sind, wird dabei vollkommen außer Acht gelassen. Eine Bekannte mit einem Kind mit Lernschwierigkeiten sagte einmal: Mein Kind ist kein Mercedes, dafür ein verlässlicher VW. Es gibt halt nicht nur Albert Einsteins, es gibt auch viele Kinder, die zwar in der Schule keine Sehr-gut-Schüler sind, aber später im Leben hervorragende Handwerker – die händeringend gesuchten Fachkräfte – werden.
Leopoldine Gram
Bildungssystem in der Krise!
Seit vielen Jahren wird an unserem Bildungssystem herumgepfuscht, ohne dass gravierende Verbesserungen eingetreten sind. Ein großer Teil des überforderten Bildungssystems, des Lehrermangels und der fehlenden Unterstützung der Schüler durch kostenlose Förderstunden ist im ewigen Hickhack zwischen Politik und der dominierenden Lehrergewerkschaft zu suchen. Nach eigenen Angaben lernen rund 70 Prozent der Eltern zusätzlich mit ihren Kindern. Trotzdem ist die Tatsache, dass mehr als 330.000 Schülerinnen und Schüler (32 Prozent der Kinder und Jugendlichen) Nachhilfe benötigen, ein Armutszeugnis für unser Bildungssystem. Nachhilfe ist zur Normalität geworden! Auffällig ist, dass immer mehr Kinder schon in der Volksschule Nachhilfe brauchen. Dass es auch im Schulsystem längst ein Zwei-Klassen-System gibt, zeigt die traurige Entwicklung, dass viele Kinder auf der Strecke bleiben, weil sich ihre Eltern keine Nachhilfestunden leisten können. Familien und Kinder aus ärmeren Familien stehen durch Ungleichheit unter Druck. Kinder, welche eigentlich mit Freude in die Schule gehen sollten, haben Angst zu versagen. Eltern, welche sich Nachhilfe für ihre Kinder leisten können, zahlen insgesamt bereits rund 144 Millionen Euro (rund 720 Euro pro Kind) und hoffen, dass ihre Schützlinge damit die Anforderungen schaffen. Die Folgen der Bildungskrise für die Gesellschaft zeigen sich immer deutlicher. Ankündigungen, Lippenbekenntnisse und Sparprogramme werden nichts verändern.
Mag. Hans Rankl
Gastpatienten
Ich kann dem Leserbrief von Herrn Koger am 19. 8. 26 nur voll zustimmen – beim Zusammenschluss zur ÖGK wurde uns schon eine Ersparnis von einer Milliarde versprochen, wo ist die hingekommen? Heutzutage wird uns die „beste“ Behandlung verwehrt, wenn man im falschen Bundesland lebt. Das ganze System in dieser ÖGK ist verquer, und dies seit Jahrzehnten.
Doris Studirach
Afghanistan in Schwierigkeiten
„Afghanistan am Abgrund“ liest man in Balkenlettern und nach fünf Jahren Steinzeit-Islamisten-Regierung der Taliban herrscht eine unvorstellbare Hungerkrise. Tragisch, aber was soll Österreich machen? Vielleicht die gutmenschliche Lösung und alle Afghanen aufnehmen? Afghanistan ist von Mitteleuropa in jeder Hinsicht weit weg und höherrangige Institutionen wie die UNO sollten dafür sorgen, dass die umliegenden moslemischen Brüderstaaten endlich Verantwortung übernehmen und Hilfe leisten, auch als Aufnahmezentrum für Flüchtlinge.
Mag. Martin Behrens
Pension mit 67
Die liebe Frau BM Meinl-Reisinger kann wahrscheinlich ohne Probleme bis zum 67. Lebensjahr arbeiten und auch länger, aber es gibt viele Berufe, wo das nicht möglich ist. Daher sollte man auch die Menschen aufklären, wen es betreffen würde – es wäre wohl ehrlicher?
Leopold Kummer

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