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Leserbriefe vom
6.8.2026Datum auswählen
41 Grad
Wir haben 41 Grad, Kranke und Alte stöhnen in den Zimmern von Spitälern und Altersheimen, da diese nur in den wenigsten Fällen klimatisiert sind. Feuerwehren, Sanitäter und Polizisten in Uniformen rücken aus zu Einsätzen, die Notärzte haben alle Hände voll zu tun, Menschen zu retten. In einem einzigen Monat hatten wir 385 Hitzetote und von den Regierenden sowie Verantwortlichen hört man nichts. Einzig und allein der Wiener Stadtrat Hacker regt uns wieder auf, wenn er sagt: Niederösterreicher werden in Wiener Spitälern nicht behandelt, Syrer, die in Wien angemeldet sind, aber schon.
Heinz Vielgrader
Hitzerekord und die Regierung taucht ab
Laut Grünen-Chefin Gewessler bringen Stocker und Totschnig „nichts zustande“. Was würde ein sofortiger Wischiwaschi-Hitzegipfel nach Jahren und Jahrzehnten von Versäumnissen bzgl. des Klimas auch bringen? Außer dass die Spesenkonten noch mehr ins Plus kommen. Selbst ein Regentanz der Regierung würde keine Abkühlung bringen, wobei dieser zu den Grünen und Frau Gewessler passen könnte. Bitte nicht immer auf hohem Niveau jammern und die Politikverdrossenheit steigern.
Hans Peter Kräutner
Hitzeschutz
Die Regierung will an Gebäuden den Hitzeschutz erleichtern. Bittet Architekten, die Glasgebäude und Bauten mit Riesenfenstern geplant haben, und Politiker, die den Unsinn genehmigt haben, zur Kasse. Die ältere Generation weiß, dass dicke Mauern und eine vernünftige Fenstergröße vor Kälte und Hitze schützen.
Wilhelm Lobmaier
Eine Idee
Es gab eine Zeit, da wurde bei Neubauten ein Schutzraum vorgeschrieben. Wie wäre es, in der heutigen Zeit einen Regenwassertank vorzuschreiben? Die Hitzewellen werden immer mehr, das Wasser immer knapper. Da wäre so ein Brauchwasser sicher hilfreich.
Ute Knogler
Ceuta: Wo sitzt der Sündenbock?
Typisch für diese Europäische Union, man geht gleich auf die Suche nach den Schuldigen für die Invasion in Ceuta. Nun, es könnte ja Putin sein. So möchte man das eigene Totalversagen in dieser Causa vertuschen. Das Einzige, was ich bisher von diversen politischen Realitätsverweigerern gehört habe, ist, dass sich 2015 nicht wiederholen darf. Es wiederholt sich jedoch seit 2015 Jahr für Jahr, sodass wir am 1. 9. 2026 unser 11-jähriges Totalversagen bezüglich illegaler Zuwanderung nach Europa, mit all ihren traurigen Facetten, „feiern“ können. Als absolute Krönung hat man unseren ehemaligen Finanzminister Magnus Brunner als Kommissar für Asyl- und Migration nach Brüssel entsandt. Jemand, der als Minister für Finanzen ein totales Desaster hinterlassen hat, soll plötzlich Ahnung von Asyl- und Migration haben? Die Lage in Ceuta wird mittlerweile heruntergespielt, dabei waren bzw. sind dort Tausende Menschen. Sie alle wollen sich in Europa niederlassen, die Marokkaner wollen vorzugsweise nach Belgien und in die Niederlande, da sie dort bereits Communitys haben. Was hat uns dieser Massenansturm zuletzt gezeigt? Diese „Union“ hat nichts gemacht. Somit geht die Zerstörung Europas munter weiter. Sind wir zur Selbstzerstörung verpflichtet?
Judith Hammerer-Laimer
Jeder gegen jeden
Ceuta hat wieder einmal alle in der EU wachgerüttelt. Aber statt gemeinsam mit Spanien und geeinter Stimme gegen Marokko aufzutreten, wird wieder das Spielchen „Jeder gegen jeden“ geboten. Ein erbärmliches Bild, welches die EU-Staaten da abgeben. Wie lange wird es in der „EU“ eigentlich noch das „U“ geben?
Peter Kremmel
Handeln ist angesagt
Wann wird den eindringenden Menschenmassen endlich verklickert, dass Europa schon lange kein Schlaraffenland mehr ist? Die, die unsere Grenzen stürmen, sind keine Schutzsuchenden, sondern zu mindestens 90% Wirtschaftsflüchtlinge und gehören sofort wieder abgeschoben. Das sieht man am besten bei diesem Ansturm von Marokkanern, aber auch bei jenen aus vielen anderen Ländern. Macht endlich Schluss mit „zuerst aufnehmen in Europa zwecks Prüfung usw.“, denn dann wird das Abschieben immer schwieriger oder gar unmöglich. Sofortiges Handeln ist angesagt.
Dagmar Junker
Sturm auf Europa
Die EU-Innenminister haben es in der Hand, das menschenverachtende Geschäft der Schlepper zu beenden und für geordnete Verhältnisse in der Migrationspolitik zu sorgen. Nicht nur die Innenminister, sondern die ganzen Regierungen sind gefordert, Ordnung und Sicherheit in Europa zu garantieren. Ich bin aber nicht davon überzeugt, ob das gelingen wird.
Heribert Dierer
Tierquälerprozess in Innsbruck
Ein beschämendes Urteil hat viele fassungslos gemacht. Wenn das keine Quälerei war, was dann? Dieses Urteil vermittelt, dass man ein krankes Tier unprofessionell „erlösen“ darf und man sich somit das Geld fürs Einschläfern sparen kann. Aber noch trauriger ist, dass viele positive engagierte junge Leute vollkommen am Boden zerstört zurückgelassen wurden. Wir Ältere wissen ja, dass am Eingang des ehrenwerten Hauses Gericht und nicht Gerecht steht. Den Richtern, in diesem Fall der Richterin, sollte schon bewusst sein, dass sie Menschen zurücklassen, die jedes Vertrauen in die Justiz verloren haben.
Margit Parth-Dibiasi
Immer ein Ärgernis
Solange der Gesetzgeber ein Lebewesen als Gegenstand betrachtet, ist jede Diskussion sinnlos, es ist schade um die Zeit. Es wurde schon sehr viel erreicht, das ist eine sehr große Freude. Aber solange sich beim Gesetz nichts ändert, ist das eine Schande.
Christian Haumer
Sie sind Lebewesen
Da traurigerweise Geldstrafen bei vielen Tierquälern anscheinend nichts bringen, würde ich sie dazu verurteilen, ihre Freizeit in einem Tierschutzhaus (unter Aufsicht) zu verbringen, um sich dort um Tiere zu kümmern, und das für mindestens ein Jahr. Wer nicht erscheint, geht ins Gefängnis. Tiere sind Lebewesen. Wie ein Volk zu seinen Tieren ist, so ist es auch zu seinen Menschen.
Renate Tupy
Was ist ein Tierleben wert?
Der Freispruch im Fall des getöteten Katers „Schmotzer“ hat mich tief erschüttert. Unabhängig von der strafrechtlichen Beurteilung stellt sich für mich eine grundsätzliche Frage: Warum wird in unserem Rechtsstaat von jungen Menschen nicht erwartet, Hilfe zu holen, etwa einen Tierarzt, die Polizei oder eine Tierrettung, statt selbst mit Gewalt gegen ein wehrloses Tier vorzugehen? Dass dabei laut Medienberichten sogar gelacht wurde, macht den Fall besonders bedrückend. Der Prozess zeigt, dass der rechtliche Schutz von Tieren dringend verbessert werden muss. Tiere sind fühlende Lebewesen und verdienen einen wirksameren Schutz. Deshalb unterstütze ich ausdrücklich den Vorschlag von Rechtsanwalt Rudolf Mayer, bei Verfahren wegen Tierquälerei einen Tierschutzbeauftragten als unabhängigen Vertreter der Interessen des betroffenen Tieres einzusetzen. Ein Opfer braucht eine Stimme, das sollte auch für Tiere gelten. Ebenso halte ich eine deutliche Verschärfung der Strafen für Tierquälerei für notwendig. Nicht aus Rachsucht, sondern weil Strafen auch eine abschreckende Wirkung entfalten und ein klares gesellschaftliches Signal senden müssen: Wer einem wehrlosen Lebewesen Leid zufügt, überschreitet eine Grenze, die ein Rechtsstaat unmissverständlich ziehen muss. Der Wert einer Gesellschaft zeigt sich auch daran, wie sie mit ihren Wehrlosesten umgeht – und dazu gehören zweifellos auch Tiere.
Hans-Martin Praprotnik
Ein Freibrief für künftige Täter
Ein solcher Freispruch für Tierquäler ist ein Schlag ins Gesicht und wirkt wie ein Freibrief für zukünftige Täter. Es zeigt sich leider immer wieder: Vor dem Gesetz werden Tiere letztendlich doch nur wie eine leblose Sache behandelt. Solange das Strafrecht hier nicht endlich Zähne zeigt und Tierquälerei rigoros bestraft, bleibt der viel beschworene Tierschutz in Österreich reine Farce.
Ernst Pitlik
Autowäsche
Solange alle wie verrückt den ganzen Tag ihre Autos waschen (ich wohne vis-à-vis einer Waschanlage), kann es noch nicht so schlimm sein.
Annemarie Prawda
Verantwortlichkeiten
Es sind nicht nur die sog. Schutzsuchenden seit 2015, die Probleme bereiten, auch die „Kinder der Willkommenskultur“, die nicht integrierbar sind, wie Kurt Seinitz im „Klartext“ schreibt. Das ist mit hohen öffentlichen Kosten, abnehmender Versorgungssicherheit bei staatlichen Leistungen, Überbeanspruchung der Infrastruktur, Beeinträchtigung der Gesellschaft und sinkender Lebensqualität verbunden. Man sollte nicht nur Politiker, die das zu verantworten haben, v. a. Merkel, nachträglich zur Verantwortung ziehen, sondern auch die „Gutmenschen“, die das bis heute mittragen.
Mag. Martin Behrens
Antrittsalter
Statt das Pensionsantrittsalter anzuheben, wäre es sinnvoller, die Zahl der Beitragszahler zu erhöhen. Dazu muss die Regierung endlich Wirtschaftsförderungspakete statt Sozialprojekten schaffen. Um es sinngemäß mit Kreisky zu sagen: Vollbeschäftigung ist wichtiger als ein paar Millionen Defizit.
Karl Prohaska
Des Kanzlers Ländertour
BK Stocker könnte sich seine Ländertour, bei der nur ausgewählte Teilnehmer zugelassen sind, sparen. Es käme billiger und wäre erkenntnisdienender, würde er sich die eingesandten Leserbriefe zuschicken lassen und aufmerksam lesen.
Bernd Arch
„Bruno am Sonntag“
Wieder eine harte Karikatur, die es aber nicht besser treffen könnte. Männer in besten Positionen (durch welchen Zustand auch immer), mit Zwangsbeiträgen beglückt, in oder bereits über den besten Jahren, tun abwertend ihre Meinung kund. Ist das das Letzte, was sie noch vorbringen können? Scheint so. Wie viele solch abstrakt geartete Menschen in diversen geschützten Positionen gibt es noch? Wäre interessant zu wissen – oder aber doch nicht.
Franz Umgeher
Ungustiöser Humor
Zu 90% ist „Bruno am Sonntag“ immer zum Lachen, er trifft die Themen pointiert und punktgenau. Leider gab es am Sonntag einen unterirdischen Ausrutscher. Ein rotes Pissoir in Form eines Frauenmunds und ein mit einem befreiten Lächeln das Hosentürl zumachender Ruck. Wie man auch immer zu Walter Ruck steht, seine „blöden Sager“ sind kein Ruhmesblatt für ihn. Sie geben auch tiefe Einblicke in seine Gedankenwelt. Aber dieses Mal haben Sie, Herr Bruno, die Grenze zum „guten Geschmack“ weit überschritten.
Gerhard Forgatsch
Flug Wien–Graz
Die Schlagzeile, dass die AUA die Flüge von Wien nach Graz streicht, überrascht mich sehr. Ich dachte nicht, dass es so einen Schwachsinn noch gibt. 145 km Luftlinie mit einem Flugzeug. In der Zeit, die ich am Flughafen Wien und in Graz sowie dann noch im Flugzeug verschwende, bin ich mit dem Auto schon zweimal dort.
Herbert Schlemmer
Wehrdienstreform
Die ÖVP will die FPÖ dabeihaben. Kein Wunder, denn das Ganze funktioniert nicht. Aber man kann sich nachher auf die FPÖ ausreden. Nur glaube ich nicht, dass die FPÖ auf diese Schnapsidee hereinfällt.
Johann Janosik
Zum Leserbrief „45 Arbeitsjahre“
Den Leserbrief von Herrn Mag. Dr. Piller aus Wien vom 5. 8. kann ich nicht unkommentiert stehen lassen. Es geht darum, den Pensionsantritt nicht ans Alter, sondern an die Beitragsjahre zu koppeln. Und da meinte besagter Herr, man wolle Akademiker zu sehr vielen Arbeitsjahren verpflichten. Dem muss ich widersprechen: Man verlangt nur, dass auch Akademiker das zu erfüllen haben, was jeder andere auch erfüllen muss. Eure Ausbildung (Studium) wird vom Steuergeld finanziert, also ist es nur recht und billig, wenn ihr später dann auch den gleichen Beitrag leistet. Ein Lehrling zahlt ab dem ersten Tag seiner Ausbildung in die Pensionskasse ein und leistet gleichzeitig mit seiner Arbeit einen Beitrag für die Allgemeinheit. Wenn der dann mit 65 in Pension geht, hat er 50 Jahre gearbeitet und eingezahlt. Also, wer wird da zu sehr langer Arbeitszeit verpflichtet?
Helga Reiter
Das versteht kein Mensch
Es wird darüber berichtet, dass Gesundheitsstadtrat Hacker nicht versicherte Patienten aus Syrien etc. gegenüber Beitragszahlern aus anderen Bundesländern bevorzugt. Das ist unglaublich und ein klarer Affront gegen die fleißig arbeitenden Menschen oder jene, die ihr Leben lang gearbeitet und hohe Beiträge bezahlt haben. Da fragt man sich, was sich dieser Herr dabei denkt. Hat er so einen Hass auf das eigene Volk oder will er nur die Islamisierung Österreichs anfeuern? Patienten aus den Bundesländern sind in Wien nur willkommen, wenn sie Privatpatienten sind, wo die Spitäler kräftig abkassieren können.
Stephan Pestitschek
Faule Generationen
Der größte Irrglaube der Politik ist, dass man mit einem höheren Pensionsantrittsalter die Pensionen für die leistungsfaulen Generationen sichern kann. Es heißt immer noch, Österreich sei ein reiches Land. Aber niemand sagt, warum und wie Österreich ein reiches Land wurde. Wir haben keine Bodenschätze oder Goldesel, nein. Österreich ist durch die Generationen von 1930 bis 1990, die bereit waren, Leistung zu bringen, Ideen und Erfindungsgeist hatten, zu dem Wohlstandsland geworden, das die faulen und wegen jeder Kleinigkeit jammernden jungen Generationen mit Füßen treten. Sechs-Tage-Woche und nicht Vier-Tage-Woche, oft jahrelang im Urlaub Haus gebaut und nicht jedes Jahr zweimal auf Urlaub gefahren, sich alles vom Mund abgespart, nicht wegen allem zum Arzt und dann ein, zwei Wochen Krankenstand. Wenn in Österreich weiterhin die bestraft werden, die für den Wohlstand verantwortlich sind, und die Politik weiterhin nur etwas für die Faulen und Unwilligen tut, frage ich mich: Wer wird das bezahlen?
Walter Janisch

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