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Leserbriefe vom
19.10.2026Datum auswählen
Zukunftsdepot ohne Zukunft
Die Regierung hat nun einen Startbonus in der Höhe von 500 € beschlossen, wobei nicht erwähnt wurde, wie man die Zukunft der Kinder mit einer desaströsen Politik sieht. Und was sich die Kinder in Zukunft nicht schaffen oder leisten werden können, wenn Österreich weiter so an die Wand gefahren wird. Da werden Dauersitzungen beim Bundeskanzler nichts nützen, wenn eine Partei immer ihr eigenes Süppchen kochen will und bei wichtigen Themen keine Einigung erzielt wird. 500 Euro hören sich im Moment gut an. Aber wenn sie dann bei der Jugend ankommen, wird sich der Wocheneinkauf im Supermarkt nicht mehr ausgehen, falls die Politik den Startbonus nicht für sich selbst beansprucht.
Friedrich Travnicek
Regierungspaket
Typisch ORF, der sieht die Regierung als gestärkt an, obwohl nur ein Bruchteil der anstehenden Themen zum Abschluss gebracht wurden. Ansparen für Kinder bis zum 18. Geburtstag ohne KESt. bis zu 5000 € jährlich. Welche Familie kann sich das leisten? Diese Verlierer-Regierung bzw. Verhinderungsallianz beschließt einen weiteren Murks. Das wird uns unsere „Reise-Ministerin“ bald wieder bestätigen.
Robert Mach
Neun Stunden lang reden
Was da beschlossen wurde, kann ja nicht wahr sein. 500 Euro Startbonus für Kinder? Wie soll das funktionieren? Wenn ich so um mich schaue, gibt es doch nur Kinder unserer Gäste. Man hat absolut nichts begriffen, es soll doch gespart werden. Man sollte bei der Regierung anfangen, und wir machen mit. Neun Stunden diskutieren – für dieses Ergebnis?
Irmgard Jirgal
Startbonus
Ab 1. Juli 2027 soll jedes Kind, das ab 1. Jänner 2027 geboren wird, 500 Euro, und das rückwirkend, bekommen. Das sind in Schillingen ca. 7000. Ist das die nächste teure Wahlwerbung? Und nicht zu vergessen: bei der nächsten Wahl an neue Gesetze denken. Zum Beispiel: Bei gleicher Arbeitsleistung der Frauen im Vergleich zu Männern sollen diese auch das gleiche Gehalt bzw. den gleichen Lohn bekommen.
Robert Lehmann
„Viel Lärm um nichts“
So lautet nicht nur der Titel einer Komödie von William Shakespeare, auch die Vorstellung unseres „Dreigestirns“ vom Wochenende kann man so betiteln. Während, wie schon Chefredakteur Klaus Herrmann feststellen musste, „nichts zu sehen“ war, schießen sich die Landeschefs schon mal gegen die Regierung ein. Das Gespann Mikl-Leitner und Ludwig fordert ein Ende der Flugticketabgabe, um den Wirtschaftsstandort (Flughafen Schwechat) nicht total zu vernichten, was wirtschaftlich gesehen äußerst klug und hoffentlich nicht zu spät ist. Kunasek und Mattle protestieren lautstark gegen die Einsparungen bei den Unis. Bei der Bildung zu sparen, ist wie ein Schuss in das eigene Knie. Wobei Mattle den Vogel abschießt und eine Tirol-ÖVP gründen will, um ja nicht mit Stocker in einen Topf geworfen zu werden. Und jetzt soll noch einer sagen: „Alles gut, wir arbeiten unser Programm ab wie geplant.“ Alles nur Floskeln, um den Bürger zu beruhigen. Das Dreigestirn kommt mir vor wie ein kleines Kind im dunklen Wald, das vor lauter Angst singt. Das Programm der teuersten Regierung aller Zeiten, Kickl verhindern und neue Steuern erfinden, ist krachend gescheitert. Je schneller die Protagonisten das einsehen, umso schneller könnten sie ihr Leiden und das Leiden der Bevölkerung beenden. Und da ja alle (nach eigenen Aussagen) so super und kompetent sind, bräuchte sich das Dreigestirn vor Neuwahlen und der Entscheidung des Souverän nicht zu fürchten und könnte aufhören „zu singen“.
Josef Lesjak
Eine echte Schweinerei
Der Sturzflug des Schweinepreises auf 1,43 Euro pro kg ist für die heimischen Bauern wortwörtlich eine echte Schweinerei. Da müssen sie im Europa-Vergleich sehr strenge Tierschutzauflagen und Bauvorschriften einhalten, unzählige Aufzeichnungen machen sowie Kurse besuchen – und dann werden dafür von der Politik völlig im Stich gelassen. Da die EU für chinesische E-Autos hohe Zölle verlangt, „boykottiert“ China (durch Zölle, Anm.) europäische Schweineexporte. Somit landet mit EU-Fördergeldern erzeugtes billiges Schweinefleisch aus Spanien eben in Österreich. Bei den Handelsabkommen der EU mit der Ukraine und Australien sowie bei Mercosur zog die heimische Landwirtschaft auch immer den Kürzeren. Deshalb geht es nicht nur den Schweinebauern sauschlecht, sondern auch Milchbauern, Obstbauern und Körndlbauern vegetieren vielfach nur mehr auf unterstem Niveau dahin, leben oft nur von ihrer Substanz (Ersparnissen) vergangener Jahre. Wenn im Handel jedoch weiterhin mit Höchstpreisen Fleisch, Äpfel, Milch, Käse und Mehl verkauft werden, weiß man, wer die Gewinner einer solchen Politik sind. Von der Agrarpolitik (Minister, Landesräte, Bauernbund, EU-Abgeordnete) hört man außer Ideen wie der Herkunftsbezeichnung und schönen Worten gar nichts. Wofür werdet ihr überhaupt bezahlt, wenn ihr keine Lösungen habt? Es scheint, ihr seid viel mehr mit Renaturierung, Insektenschutz, Bienenwiesen, Bibern etc. beschäftigt. Wenn ihr jedoch die Bauern aussterben lässt, verwildert die Landschaft. Der Tourismus wird schön dreinschauen. Und heimische Lebensmittel wird es dann nur noch für Reiche und Privilegierte geben. Aber das Schnitzel am Sonntag wird euch schon noch schmecken, auch wenn es euren Bauern dreckig geht.
Ing. Anton Kern
Wiederaufbau.
.in der Ukraine. Mit einiger Verwunderung habe ich eine Notiz in der „Krone“ gelesen, wonach Österreichs Exportwirtschaft vom Wiederaufbau in der Ukraine profitiert. Was bitte schön will man in dem schwer gebeutelten Land wiederaufbauen, solange russische Granaten, Drohnen und Raketen tagtäglich Zerstörung und Tod bringen? Heute neu aufgebaut, morgen schon wieder zerbombt. In welch einer verrückten Welt leben wir eigentlich?
Walter Schrott
Krebserkrankung und Kündigung
Die Krebserkrankung des Finanzministers sollte ein Anlass sein, ernsthaft darüber nachzudenken, wie Wirtschaft und Politik der Zweiten Republik mit Krebspatienten umgehen. Häufig werden Betroffene während ihrer Therapie entlassen und nach der Genesung nicht wieder eingestellt. Ist das vielleicht der Grund, warum sich Marterbauer so sehr an seine Ämter klammert? Hat auch er die Angst, gekündigt zu werden? Herr Marterbauer könnte als Krebspatient mit seiner Regierungspartei über einen effektiven Kündigungsschutz nachdenken. Es gilt, nicht nur nachzudenken, sondern auch umgehend zu handeln. Marterbauer sollte seine Erkrankung und seine politische Haltung nicht inszenieren, sondern stattdessen umfassende Vorschläge zur Verbesserung der Situation von Krebspatienten machen.
Theodor Arbeiter
Wehrdienstreform
Das von der Wehrdienstkommission vorgeschlagene Modell hätte die österreichischen Steuerzahler zwischen 200 und 300 Mio. Euro jährlich weniger gekostet. Warum die Regierung dann ihr Kompromiss-Modell (6+3) durchgesetzt hat, ist unverständlich. Mit der oben angeführten Ersparnis hätte man die Mehrwertsteuersenkung gegenfinanzieren können. So könnten auch Steuererhöhungen vermieden werden.
Robert Kindl
Steuern von Red Bull
Herr Wailand, Gratulation zu Ihrem in der „Kronen Zeitung“ erschienen Artikel zum Thema Steuerleistung von Red Bull in Österreich. Leider sieht es die Politik manchmal anders und hat Red Bull oftmals kritisiert. Die Gründe dafür sind nicht nachvollziehbar, gerade im Raum Salzburg werden immense Summen in der Region investiert.
Mag. (FH) Christoph Lindlbauer
Flugticket-Abgabe
Heimat predigen, Fernflüge fördern: Wien und Niederösterreich wollen die Flugabgabe abschaffen. Gleichzeitig soll die heimische Wirtschaft gestärkt werden. Wie passt das zusammen? Wer Flugreisen verbilligen will, macht das Geldausgeben im Ausland attraktiver. Unsere Hotels, Gasthäuser und Tourismusregionen hätten die Wertschöpfung ebenso dringend nötig. Warum setzt die Politik nicht stärker auf Urlaub in Österreich und gute Bahnverbindungen? Das würde heimische Arbeitsplätze stärken und das Klima schonen. Heimatliebe sollte sich auch in der Wirtschaftspolitik zeigen.
Nadja Pichler
Wieso Benko?
Einer, der ein Milliarden-Fiasko verursacht und viele Menschen um ihren Job gebracht hat, bekommt die Fußfessel. Das ist eine österreichische Justizgroteske pur.
Hermann Dragosits
Zu spät den Rotstift angesetzt
Graz hat einen Schuldenberg in der Größe des Schlossberges? Da fehlt mir der gleiche Aufschrei beim Schuldenberg des Landes Steiermark. Der ähnelt nämlich dem Dachstein. Jener des Staates Österreich überragt beide, weil er schon dem Mount Everest gleicht.
Josef Rosenberger
Pensionisten zahlen bald für die E-Card
Ich fasse es einfach nicht: Im November werden uns Pensionisten 26,85 € für die E-Card abgezogen, zusätzlich zur Erhöhung der monatlichen Sozialversicherungsbeiträge. Warum müssen Asylwerber keinen Cent bezahlen? Sie zahlen keine Sozialversicherungsbeiträge, brauchen keine Rezeptgebühr zu bezahlen und kriegen zusätzlich die E-Card kostenlos und erhalten alle ärztlichen Leistungen, ohne jemals auch nur einen Cent einbezahlt zu haben. Das kann einfach nicht funktionieren. Und jetzt ist schon die Rede davon, dass wir (ÖGK-Versicherte) für jeden Arztbesuch Selbstbehalt zahlen sollen. Selbstverständlich dann wieder nur die arbeitenden Österreicher und Pensionisten. Wann werden unsere Politiker endlich kapieren, dass unser Sozialsystem so nicht funktionieren kann? Ein paar sollen alles bezahlen, aber immer mehr wollen alle Leistungen gratis haben, ohne auch nur irgendwas dafür einbezahlt zu haben. Es ist einfach nicht mehr zu fassen, wie die arbeitenden Österreicher und Pensionisten von dieser schwächsten Regierung aller Zeiten bis aufs Blut drangsaliert und ausgesaugt werden.
Juliane Perner
26,85 Euro Gebühr
Klar, die teuerste und an Mitgliedern reichste Regierung aller Zeiten nimmt es von den Kleinsten, die für den Wohlstand bis vor einigen Jahren geschuftet haben. Von nun an geht’s bergab für Pensionisten und die Armen im Lande.
Hubert Petermann
Familiennachzug
Ich frage mich, warum jetzt wieder die Diskussionen und das Theater in Österreich um den Familiennachzug beginnen? Was soll das? Österreich hat Schulden fast bis zur Pleite. Und die Politik hat nur die Sorge, wie man die bei uns (oft illegal) Eingereisten und ihre Familien zusammenführen könnte. Wenn einer dieser Migranten seine Familie sehen möchte, soll er nach Syrien, Afghanistan oder sonst wohin reisen und seine Familie besuchen. Aber nur nicht die ganze Familie nach Österreich bringen. Denn unser Sozialsystem und unser Gesundheitssystem sind jetzt schon überfordert genug.
Walter Linder
Halloween
„Endlich“ mal wieder Spaß am Zentralfriedhof. Den Toten wird ja sonst langweilig. Vielleicht gibt es bald auf mehreren Friedhöfen Halloween-Partys. Da werden sich die Besucher am 1. November sicher über die Hinterlassenschaften freuen. Eine „super“ Idee – und so „pietätvoll“.
Eva Krammer
Geschichte lernen
Hätten Trump und seine Versteher Geschichte gelernt, wüssten sie, dass man kriegsgeilen Despoten nicht trauen kann. Der US-Präsident glaubt in seiner Ahnungslosigkeit, er könne Putin zum Frieden mit der Ukraine animieren, wenn er ihm dieses Land hilflos ausliefert. Die Geschichte lehrt uns aber, dass Kriegsverbrecher ihre Eroberungsfeldzüge immer weiterführen, wenn sie nicht mit Gewalt gestoppt werden (wie Napoleon und Hitler). Schon Bruno Kreisky hatte recht: Geschichte lernen ist nicht schlecht.
Franz Weinpolter
Zwölf Jahre
Vorarlbergs LH Wallner (ÖVP) will Kinder bereits ab 12 Jahren strafrechtlich zur Verantwortung ziehen. Ob dies sinnvoll ist, darüber könnte man natürlich reden. Aber: Ich würde vorschlagen, man zieht zuallererst einmal deren Eltern zur Verantwortung. Nach dem Motto: „Passt auf eure Gschrappen besser auf!“ Denn als wir Kinder waren, waren unsere Eltern für diverse Missetaten von uns auch verantwortlich. Zuerst also unbedingt die Eltern an die Aufsichtspflicht erinnern. Das wäre vorerst am sinnvollsten. Und vielleicht auch am wirksamsten?
Max Hiermann sen.
Ewige Angriffe auf Kickl
Nach den letzten beiden Leserbriefen, in denen stand, dass Kickl nur redet und nix besser macht, möchte ich anmerken: Man müsste ihn halt mal machen lassen, um zu sehen, ob er es besser macht. Aber das wird immer wieder verhindert und sofort wieder niedergemacht. So werden wir es nie wissen. Ich hoffe sehr, dass die Leute mal munter werden.
Ingrid Rupprecht
Ludwig verspricht 1500 neue Wohnungen
Es wird immer heißer, und die Stadt Wien stellt einen Wohnbau neben den nächsten. Wie wär’s mit mehr Grünflächen und Parks? Wie viele Wohnungen stehen leer? Laut einem kürzlich erschienen Artikel gibt es massenhaft leere Wohnungen in Wien.
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