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Leserbriefe vom
5.8.2026Datum auswählen
Halbjahresbilanz
Abgesehen von seiner Krankheit ist unser Finanzminister froh über höhere Einnahmen und weniger Ausgaben, besonders seitens der Gemeinden. Ist doch kein Wunder. Wer wird wieder brutal abgezockt? Die kleinen, fleißigen Österreicher. Allein schon die Parkgebühr, die in manchen Städten und Ausflugzielen zu berappen ist, ist für Einheimische und Urlauber eine Frechheit. Verständlich, wie soll eine Gemeinde sonst noch überleben? Ich könnte mir einen Urlaub in Österreich nicht leisten, ist mir zu teuer. Ich muss schon im Alltag jeden Groschen umdrehen.
Karin Wutte
Wahlhelfer
Bessere Wahlhelfer als die Herren Babler, Ludwig und Hacker können sich die anderen Parteien gar nicht wünschen. Einfach weiter so.
Dr. Max Heiligenbrunner
Wie lange noch?
Die Bevölkerung wird immer wieder zum Stromsparen aufgerufen, währenddessen wird in Österreich (in Kronstorf, OÖ, Anm.) ein Google-Rechenzentrum gebaut, das so viel Strom verbraucht wie 1,4 Millionen Haushalte. Und während darauf hingewiesen wird, wie sehr die Fische unter dem warmen Wasser des Klimawandels leiden, sollen dort dann täglich 5,8 Millionen Liter Kühlwasser, auf 30 Grad aufgeheizt, in den Fluss geleitet werden. Wie lange lässt sich das Volk noch für blöd verkaufen?
Alexander Platzer
Diplomatenkrieg
Wien gegen Putin. Wenn wir uns schon einmischen, hat ein neutrales Land wie Österreich normalerweise zwischen Putin und Zelenskij zu vermitteln. Unsere Neutralität ist vermutlich nichts mehr wert, da wir durch Nachschub von Geld und Treibstoff an die Ukraine in das Kriegsgeschehen eingreifen. Wenn die Politik nichts kapiert – das Volk aber schon.
Robert Lehmann
Islamistische Attentate
Da gibt es nur einen Satz zu sagen: „Danke, Frau Merkel!“ Diese „Flüchtlingspolitik“ (es waren Sozialeinwanderer) hat die Länder in ihrer Gewalt. Die Regierungen sind machtlos und wundern sich über rechten Zuwachs.
Dieter Raidl
US-Gespräche mit dem Iran
Da gibt es wieder einmal Ankündigungen des amerikanischen Präsidenten, dass neuerlich Gespräche mit dem Iran geführt werden. Nur eine Bestätigung dessen gibt es nicht. Und es wird weitergekämpft, ohne Aussicht auf Frieden in dieser Region. Aber da geht es nicht nur um die Infrastruktur sowie die möglichen Toten, sondern mit der Straße von Hormus um die internationale Wirtschaft. Doch es ist wie immer: Da fühlt sich ein Staatsoberhaupt bemüßigt, einen Krieg auszurufen, ohne Rücksicht darauf, was damit bewirkt wird. Ist denn Regenten wie Putin und Trump nicht bewusst, dass man mit Waffen und daraus resultierenden Kriegen nichts erreichen kann – außer viel Leid? Die Geschichte hat doch immer wieder gezeigt, dass man mit solchen Handlungen kaum etwas erreichen kann. Die Meerenge in der Straße von Hormus ist auch eine wichtige Lebensader der internationalen Wirtschaft, und diese wird durch irgendwelche Machtbestrebungen blockiert, mit massiven Folgen, nicht nur für die Wirtschaft. Wenn Schiffe nicht durch die Meerenge fahren können, so wird am Ende dieser Kette immer wieder der Bürger dies am Anstieg der Inflation bemerken. Dass solche Regierende sich da immer wieder in internationale Konflikte einmischen, hat zur Folge, dass auch in diversen Staaten die Preise steigen. Da könnte man zum Schluss schon fast meinen, dass solche Handlungen der Machthaber ohne viel Nachdenken und Rücksicht vollzogen werden. Aber wohin führt eine solche Politik? Etwa im leichtesten Fall zu einer Weltwirtschaftskrise oder vielleicht zu noch mehr?
Eduard Wagner
Landwirtschaft und Dürre
Ja, unsere Regierung muss schnellstens eingreifen und unsere Bauern, die tagtäglich für unseren gedeckten Tisch rackern, finanziell unterstützen. Durch die Hitze und die Dürre gibt es eine große Missernte. Ich kaufe seit Jahren fast nur noch direkt bei Bauern in kleinen Selbstbedienungsläden. Ein winziger Beitrag, aber dennoch. Denn ohne Bauernstand stirbt unser Vaterland.
Brigitte Maria Wagner
Unser Trinkwasser
Eine Hitzewelle nach der anderen, 40 Grad sind keine Seltenheit mehr. Es regnet zu wenig und wenn, dann wolkenbruchartig bzw. viel zu kurz, um die Natur ausreichend zu bewässern. Damit sind wir schon beim Stichwort Wasser. Es ist offensichtlich, dass dieses knapp wird. Und dabei rede ich nur vom Trinkwasser. Aber auch Flüsse führen zu wenig Wasser, sodass der Schiffsverkehr nur noch eingeschränkt möglich ist. Einige Städte und Gemeinden haben schon Sparprogramme aufgelegt und drängen die Bevölkerung zum verantwortungsvollen, sparsamen Umgang mit der lebenswichtigen Ressource. Das ist alles gut, aber nicht immer schön. Besonders wenn man bedenkt, dass durch unsere Kloschüsseln das reinste Trinkwasser fließt. Wie lange werden wir uns diesen Luxus noch leisten können?
Josef Blank
Gründe für ständige Hitzewellen in Europa
Der Krieg in der Ukraine hat seit Beginn ca. 300 Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre geschleudert, die Fußball-WM 9 Millionen Tonnen und der Krieg im Nahen Osten wurde noch nicht berechnet, aber ist wohl ebenfalls ein Klimakiller. In ganz Österreich beträgt die Emission in einem ganzen Jahr „nur“ ca. 65 Millionen Tonnen. Selbst bei wirklich intensiver Einsparung kann man in einem Jahr wohl nicht einmal die Fußball-WM kompensieren. Wo ist da bitte die Logik? Solange es derartige Konsorten auf der Erde gibt, die sich nicht um das Klima scheren, sind wir chancenlos, das Klima zu retten bzw. solche Hitzewellen zu verhindern. Und Europa sieht tatenlos zu und macht sich nur bei der eigenen Bevölkerung mit sinnlosen Restriktionen wichtig.
Karl Hadamovsky
Der Feuerlöscher alleine reicht nicht
Ein Katastrophenfonds ist wichtig. Er ist wie ein Feuerlöscher. Aber noch wichtiger wäre es, dafür zu sorgen, dass es gar nicht erst brennt. Weil wir Wasser aus der Landschaft und Humus verlieren, Hecken verschwinden und die Zahl der Hitzetage steigt, brauchen wir widerstandsfähige Böden, mehr Humus, mehr Bäume und Hecken sowie eine Landwirtschaft, die Wasser in der Landschaft hält. Denn kein Hilfspaket bringt einen einzigen Regentropfen zurück.
Ewald Grünzweil, Biobauer
Hitze
Die vornehmste Aufgabe einer Regierung ist es, die eigene Bevölkerung zu schützen. Vor Kriegen, Hunger und anderen Gefahren, so auch vor Hitze. Und was macht unsere Regierung? Halbherzige Maßnahmen, die kaum spürbar sind. Wann kommt ein Krisengipfel, der die Hitze als Thema auf der Agenda hat? Mit anerkannten nationalen und internationalen Experten. Und zwar jetzt, und nicht erst in ein paar Monaten. Also, bitte aufwachen!
Dr. Leopold Dercsaly
Einsturz der Reichsbrücke 1976
Am 1. 8. 1976 um ca. 4 Uhr Früh fuhr ich, Jahrgang 1936, von der Stadt kommend mit dem Auto über die Reichsbrücke nach Kaisermühlen in die Wohnung und ging noch ins Bett. Das Fenster war offen und ich hörte in der Morgenstille plötzlich einen unbeladenen Lkw mit Anhänger durch die Schüttaustraße über das Kopfsteinpflaster donnern. Ich war empört über diese Zumutung in der Sonntagsstille. Vormittags ging ich mit meinen Töchtern entlang der Alten Donau zur Russenkirche in der Wagramer Straße. Beim Überqueren der Straße der gewohnte Blick nach links Richtung Stadt. Da sieht man normalerweise in der Straßenmitte die Stephanskirche in einem stehenden Rechteck, eingerahmt durch Konstruktionsteile der Reichsbrücke, doch diese fehlten. Die Russenkirche war gesperrt und wir gingen direkt zur Reichsbrücke. Diese war ab der Schüttaustraße bereits gesperrt, man konnte nicht mehr weiter. Die ganzen Brückenteile waren umgefallen und von der Ferne kaum sichtbar. Der Abstand durch die Breite des Überschwemmungsgebietes war zu groß. Nun war mir auch klar, woher das Donnern kam, es war der Zusammenbruch des Stahlkolosses.
Ing. Herbert Franz
45 Arbeitsjahre
Herr Mattle ist gelernter Elektromechaniker und Elektroinstallateur, der bereits im Alter von 23 Jahren politisch aktiv wurde. Kommt dieser Herr auf 45 Arbeitsjahre? Eher nicht, da wird schon ein politisches „Versorgungspöstchen“ für sein Ruhestandsauskommen sorgen. Herr Mattle, schauen Sie sich die guten Pensionsmodelle anderer europäischer Länder an, bevor Sie Akademiker zu sehr langen Arbeitsjahren verpflichten wollen.
Mag. Dr. Alfred Piller
Mattle-Vorstoß
Die SPÖ verkündet, das werde es mit ihr nicht geben. Neuerdings geht’s um das Pensionsantrittsalter bzw. die Arbeitsjahre. Sehr löblich, die Aussage der SPÖ. Aber es könnte sein, dass es die Partei, wenn sie so weitermacht, in dieser Form gar nicht mehr geben wird.
Helmut Pfeiffer
Widerliche Pensionsdiskussion
Immer öfter und in kürzeren Abständen wird über das Pensionsantrittsalter diskutiert. Jetzt wieder AMS-Chef Kopf in der „ZIB 2“. Es ist schon widerlich, wie versucht wird, dem Zuseher zu suggerieren, dass ein arbeitender Mensch länger als 45 Jahre werken soll. Am besten gleich bis zum Ableben, da erspart sich der Staat die Auszahlung der Rente. Es ist traurig, wie versucht wird, die Staatsschulden auf dem Rücken der arbeitenden Bevölkerung zu sanieren. Kein Wort davon, die Zigtausenden „Schutzsuchenden“ samt nachgeholtem Anhang in die Pflicht zu nehmen. Entweder arbeiten gehen, ins System einzahlen oder auf Nimmerwiedersehen. Es darf nicht sein, dass ältere Menschen, die 40 Jahre und mehr gearbeitet haben, junge Menschen aus Afrika und Asien jahrelang erhalten müssen. Da muss endlich der Hebel auf der richtigen Seite angesetzt werden. Wie schon der Herr Vizekanzler vor der letzten Wahl kundgetan hat, er will das Richtige tun. Fangen Sie damit an! Spät, aber doch.
Josef Lesjak
Der Fußball lebt
Noch nie gab es eine solche Dichte an großartigen Spielern. Noch nie gab es so viele herausragende Fußballer wie Messi, Ronaldo, Mbappé, Kane, Haaland oder Yamal. Der Fußball lebt also mehr denn je. Das Resultat stand allerdings schon immer im Vordergrund, Catenaccio (eine sehr defensive Taktik, bei der die Spieler hinten mauern, Anm.) sowie eine defensive Spielweise gab es besonders bei wichtigen Spielen schon immer. Das Problem liegt eher bei den Infantino-Ideen als beim Fußball selbst.
Dipl.-Päd. Günther Kraftschik
Teurer Postversand ins EU-Ausland
Der gemeinsame EU-Wirtschaftsraum soll ja eigentlich Vorteile für die Verbraucher bringen. Zur Österreichischen Post hat sich das noch nicht durchgesprochen. Tarife ins EU-Ausland betragen ein Vielfaches der Inlandstarife, unabhängig von der Entfernung. Beispiel: Ein Paket bis 4 kg von Wien nach Bregenz (Entfernung 600 km) kostet 9,25 Euro, dasselbe Paket von Salzburg nach Freilassing (8 km) kommt auf 24,66 Euro, also fast das Dreifache. Das soll einer verstehen.
Dr. Siegfried Pichl
Der Arbeitsmarkt.
wird immer paradoxer. Wenn man den Artikel liest, sieht man, was los ist am Arbeitsmarkt. Es gibt zu viele Arbeitslose, aber beim AMS und in Stelleninseraten gibt es 168.000 Jobs, die angeboten werden. Das Problem ist, dass immer mehr Schulabgänger gar nicht in der Lage wären, einen Lehrberuf bis zum Abschluss zu bringen. Darüber hinaus sind Leute arbeitslos, weil AMS-Leistungen so hoch sind und der Lohn fürs Arbeiten oft nicht viel mehr ausmacht. Also sind auch die Arbeitgeber schuld an der Misere. Man muss nur die Stellenangebote mit den Bruttogehältern ansehen, was sie anbieten, da erklärt sich dann recht viel. Es gibt also drei Seiten der Arbeitslosigkeit: schlechte Schulbildung, schlechte Bezahlung und zu hohes Arbeitslosengeld sowie sonstige Zuschüsse, die für den Arbeitsanreiz nicht gerade förderlich sind.
Georg Culetto
Mitleid
Ich zitiere aus dem Leserbrief von Herrn Krämer: „Wer kein Mitleid mehr mit den gepeinigten Zivilisten in der Ukraine empfindet und dieses Elend nur noch präpotent verhöhnt, hat bereits selbst seine gesamte Menschlichkeit abgelegt.“ Wie ist es um die Menschlichkeit von jemandem bestellt, der nur mit ukrainischen Menschen Mitleid hat und kein Wort über all die russischen Zivilisten, die bei nachweislichen ukrainischen Angriffen auf zivile Ziele und Infrastruktur gestorben sind, verliert? Völlig unabhängig davon, wer den Krieg begonnen hat, ermordete Menschen sind ermordete Menschen.
Lisa Widner
Messerverbot?
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, wie war das noch mal mit dem lächerlichen Messerverbot in Wien, an das sich keiner von den Ausländern hält. Von Ihnen hört und sieht man dazu nichts.
Alfred Papelicki

Tierecke
Gesund & Fit
DDr. Franz Xaver Feichtinger (li) und Prim. Gerald Loho vom Herz-Jesu-Krankenhaus mit ihrer ...
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Komplexe Operation
Eine Transplantation des Meniskus rettete das Knie
Trotz Multipler Sklerose gestaltet Bernhard Schwab sein Leben aktiv.
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