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Leserbriefe vom
12.5.2026Datum auswählen
Gedanken zu Muttertag und Schockkunst
Es fällt mir schwer, an einem Muttertag still zuzusehen, wie unter dem Deckmantel der „Kunstfreiheit“ Bilder entstehen, die viele Menschen nicht mehr als gesellschaftliche Kritik, sondern nur noch als offene Entwürdigung empfinden. Während in Österreich seit Jahren über MeToo, sexuelle Belästigung, Dick Pics, Gewalt gegen Frauen und strengere Strafgesetze diskutiert wird, während Frauenhäuser überfüllt sind und Alleinerzieherinnen nicht mehr wissen, wie sie Miete, Lebensmittel oder die Schulsachen ihrer Kinder bezahlen sollen, finanziert der Staat ausgerechnet mit viel Steuergeld Performances, bei denen eine nackte Frau kopfüber in einer Glocke in einem Wassertank hängt und mit „Urin“ von Besuchern „gespeist“ wird. Und das alles im Namen der Kunst. Besonders brisant: Der österreichische Beitrag zur Kunstbiennale in Venedig 2026 wird laut Bundesministerium für Kunst und Kultur mit rund 600.000 Euro Steuergeld finanziert. 600.000 Euro, während gleichzeitig bei Familien, Pensionisten, Pflege, Sozialleistungen und den Schwächsten unseres Landes permanent von Sparzwängen gesprochen wird. Ja, Kunst darf provozieren. Kunst darf aufrütteln. Kunst darf unbequem sein. Selbstverständlich habe ich Respekt vor Künstlern, Vereinen und Initiativen, die sich ehrlich für Minderheiten, Menschenrechte oder gesellschaftliche Missstände einsetzen. Aber irgendwann muss auch die Frage erlaubt sein: Wo endet Kunst – und wo beginnt die völlige Entfremdung von der Lebensrealität arbeitender Familien? Gerade am Muttertag denke ich nicht an millionenschwere Biennalen oder an sogenannte Staatskünstler, die auf Kosten der Steuerzahler in „Urin“ baden oder Nacktheit als politische Botschaft verkaufen. Ich denke an jene Frauen, die frühmorgens aufstehen, Kinder versorgen, Doppelschichten arbeiten, Angehörige aufopfernd pflegen und trotzdem nicht wissen, wie sie den nächsten Monat überstehen sollen. Ich denke an Mütter, die Gewalt erlebt haben. An Frauen, die Angst vor ihren Ex-Partnern haben. An die erschütternde Zahl der Femizide in Österreich. Allein 2025 wurden 34 Frauen getötet, 2026 kamen bis jetzt bereits acht weitere Opfer hinzu. Wie viele davon waren Mütter? Wie viele Kinder mussten ihre Mama verlieren? Und genau deshalb schmerzt es viele Menschen, wenn das Symbol der Glocke – traditionell ein Zeichen von Würde, Mahnung, Glaube und Zusammenhalt – plötzlich zur Kulisse einer Performance wird, in der der weibliche Körper erniedrigt und öffentlich in „Urin“ „ertränkt“ erscheint. Eine Glocke ruft normalerweise zum Gebet, zur Hoffnung, zum Schutz der Gemeinschaft. Sie läutet für Hochzeiten, Taufen und Begräbnisse. Sie ist ein Symbol für Heimat, Menschlichkeit und Tradition. Wenn nun ausgerechnet dieses Symbol mit nackter Erniedrigung und öffentlichem „Urin“ verbunden wird, dann darf man sich als Bürger dieses Landes ernsthaft fragen, ob hier wirklich noch ein gesellschaftlicher Mehrwert entsteht – oder nur gezielte Provokation auf Kosten jener Menschen, die diese Inszenierungen finanzieren müssen. Kunstfreiheit ist wichtig. Aber Kunstfreiheit darf nicht automatisch bedeuten, dass jede Grenzüberschreitung mit öffentlichen Millionen gefördert werden muss, während bei den Schwächsten gespart wird. Denn Muttertag bedeutet nicht Schockwirkung. Muttertag bedeutet Dankbarkeit. Opferbereitschaft. Wärme. Schutz. Geborgenheit und Liebe. Und vielleicht wäre genau das die wichtigste Botschaft an unsere Gesellschaft: Dass die Würde der Frauen nicht dort beginnt, wo man sie möglichst schockierend zur Schau stellt – sondern dort, wo man ihren täglichen Kampf endlich wieder mit Respekt, Anstand und echter Unterstützung behandelt.
Alessandro Ferrari
Störaktion am Stephansplatz
Die jüngsten Ereignisse am Stephansplatz, bei denen Bürgermeister Ludwig ausgebuht wurde, sprechen eine deutliche Sprache. Es zeigt sich immer mehr, dass die Stimmung kippt, weil die mangelnde Anpassungsbereitschaft vieler Zuwanderer ignoriert wird. Es ist höchste Zeit, dass Ludwig aufwacht: Anstatt durch hohe Sozialleistungen weitere Anreize für Zuwanderung ins Sozialsystem zu schaffen, braucht es endlich Konsequenz. Wer die Augen vor der Realität verschließt und das „Nicht-anpassen-Wollen“ weiter fördert, muss sich über lauten Protest aus der Bevölkerung nicht wundern.
Ernst Pitlik
Chapeau, Herr Pándi!
Claus Pándi bringt es in seinem Kommentar „Rendezvous mit der Wirklichkeit“ auf den Punkt. Jahrzehntelanges Wegsehen und völlig falsche Prioritätensetzungen haben Wien genau diese Probleme beschert, die nun nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden können. Lehrkräfte versuchen in andere Bundesländer auszuweichen und ebenso Polizeikräfte. Wien mutet ja in immer mehr Bezirken eher wie eine desolate kleinasiatische Provinzstadt an als eine mitteleuropäische Metropole. Wien ist ein Beispiel dafür, was falsche Politik anrichten kann.
Helmut Speil
Sonntagsöffnung
Vor nicht allzu lang vergangenen Zeiten hatten die Läden unter der Woche bis 18 und am Samstag bis 12 Uhr geöffnet. Ich kann mich nicht erinnern, dass deswegen jemand verhungert oder gar nackt herumgelaufen ist. Aber wahrscheinlich konnte man sich damals seine Zeit besser einteilen, da man nicht den halben Tag auf sein Handy glotzen musste. Außerdem haben wir damals „work“ noch als notwendigen Teil unseres „life“ verstanden und hatten deshalb nicht die Balanceprobleme der heutigen Generation.
DI Günther Maier
Was macht glücklich?
Maike van den Boom beschäftigt sich schon lange mit der Frage nach dem Glück. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass zum Glück zuerst die Grundbedürfnisse nach Nahrung, Kleidung und Unterkunft erfüllt sein müssen, bevor ich überhaupt an andere Dinge denken kann. Bescheidenheit, Dankbarkeit und Gemeinschaft bilden eine Grundlage, um glücklich zu werden. Einsame, undankbare und großspurige Menschen scheitern am eigenen Ego auf dem Weg zum Glück. Wer also glücklich werden will, der sollte bescheiden und dankbar sein Ego in die Gemeinschaft einbringen.
Wolfgang Ertl
Wer kann, nimmt Reißaus
Wann werden endlich in der Bildungsdirektion die Realitätsverweigerer entlassen und durch Fachkräfte ersetzt, die wissen, wovon sie sprechen. Es ist von solcher Arroganz, die Tatsachenberichte von mutigen Lehrern in Frage zu stellen und gleichzeitig Maßnahmen anzuführen, die null Wirkung zeigen. Seit permanent mit neuen Schulversuchen experimentiert wird, sehen wir aufgrund der PISA-Studien, dass das Niveau in Österreich immer schlechter wird! Bitte um rasche und vor allem wirksame Maßnahmen, damit unser Bildungssystem nicht gänzlich zerstört wird!
Alfred Setvin
ESC-Proteste
Auch der Song Contest in Wien beweist, dass es keine Kultur- oder Sportveranstaltung mehr ohne Politik gibt. Manche wollen die Russen nicht dabei haben, andere stört die Teilnahme Israels und immer öfter werden solche Großveranstaltungen für Demonstrationen genützt. Aber auch die übertriebene Werbung durch die Medien trägt dazu bei, dass sich Gegenbewegungen bilden. Der überwiegenden Mehrheit in der Bevölkerung ist dieses Hupf-, Lärm- und Lichterfest ohnehin egal, aber wie sich immer zeigt: Diese große Mehrheit schweigt.
Franz Weinpolter
Millionenförderungen der EU an reiche Araber
Das darf doch nicht wahr sein, reiche Araber, die riesigen Grundbesitz in Rumänien und sonst wo haben, kassieren zig Millionen an EU-Agrarförderung. So weit, so schlecht. Was ist mit der EU los, wie kann es sein, dass nicht EU-Bürger riesige Flächen an Agrarland in der EU aufkaufen? Wo wird das noch hinführen, wenn ausländische Milliardäre einfach Grund und Boden wegkaufen, der uns unter Umständen bei der Versorgung der eigenen Bevölkerung fehlt? Das kann und darf einfach nicht wahr sein, wo bleibt die EU, um solches zu verhindern? Im arabischen Raum ist es untersagt, an Ausländer Grund und Boden zu veräußern, bei uns ist alles möglich, wenn nur die Kohle stimmt. Wenn es so weitergeht, werden wir in einigen Jahren nur mehr Leibeigene von reichen Arabern und Großkonzernen sein. Gute Nacht Europa und die Schlafmützen in Brüssel.
Franz Mostögl
Elektro-Dienstautos
Es war von Anfang an klar, dass der Sachbezug für Elektro-Dienstautos kommen wird. Schließlich ist es ein geldwerter Vorteil, wenn der Dienstgeber ein Fahrzeug zur Verfügung stellt, das auch für private Zwecke genutzt werden darf. Daher ist folgerichtig der Sachbezug anzuwenden, welcher ja auch für Dienstwohnungen gilt. Jetzt ist es gerade halt sehr passend, da der Staat Geld braucht und so weitere Steuereinnahmen generiert.
Robert Mosek
Wo bleibt der Aufschrei?
Ja, wo bleibt der Aufschrei der heimischen Politgranden zur EU-Agrarfördergeldvergabe in Höhe von 70 Millionen € an die zweitreichste Familie der Welt? Der liebe Clan der Al-Nahyan-Familie besitzt große Ackerflächen unter anderem in Rumänien, Spanien und Italien und lässt sich von der EU subventionieren. Unsere Bauernvertreter hier und in Brüssel müssten aufschreien, allen voran der Landwirtschaftsminister Totschnig und Elisabeth Werner (schon gehört?). Als Generaldirektorin für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung in der Kommission ist sie für die Entwicklung und Umsetzung der Agrarpolitik zuständig. Noch Fragen? Immer mehr Bauern werden gezwungen aufzuhören, weil es sich nicht mehr rechnet und defizitär wird, den Großen wird alles in den Rachen geworfen. Und wie immer wird von den Zuständigen untätig geschwiegen.
Gottfried Leeb
Amtseinführung von Péter Magyar
Vor gut zwei Jahren noch nahezu unbekannt, wurde Péter Magyar am Samstag, nach dem Erdrutschsieg seiner Mitte-rechts-Partei Tisza bei den Parlamentswahlen, zum Ministerpräsidenten Ungarns gewählt. Der 45-jährige Sonnyboy wurde im Zuge der Wahl zur führenden Oppositionsfigur gegen den rechtsnationalen Premier Viktor Orbán. Unsere Regierungsparteien können vom neuen ungarischen Ministerpräsidenten lernen, wie man Wahlen gewinnt. Zwei Jahre reiste er durch Ungarn, besuchte jede noch so kleine Gemeinde und gab den Menschen durch Entschlossenheit, Ehrgeiz und unermüdliches Handeln Hoffnung, den überheblichen und selbstverliebten Autokraten Viktor Orbán, der seine Macht schamlos für Korruption und seine Günstlinge nützte, zu besiegen. Als Regierungschef will Magyar nun einen Kurswechsel vollziehen und Ungarn wieder zu einem zuverlässigen Partner von EU und NATO machen. Magyar steht gleich von Anfang an vor großen Herausforderungen. Die Staatskassen sind leer, die Verschuldung ist groß. Zudem wurde das Gesundheitssystem stark vernachlässigt. Er steht mit dem Rücken zur Wand, hat er doch umfassende sozialpolitische Maßnahmen wie eine Pensionsreform und die Armutsbegrenzung versprochen. Daher stehen auf seiner Agenda die Wiederherstellung des Rechtsstaates in Ungarn und die Heimholung der wegen Rechtsstaatlichkeitsmängeln eingefrorenen EU-Gelder in Milliardenhöhe an vorderster Stelle. Dafür muss er einen Spagat als hinkünftig zuverlässiger Partner der EU mit nationalen Interessen schaffen. Die Vorschusslorbeeren sind groß. Wie weit Péter Magyar dem gerecht werden kann, wird sich zeigen.
Mag. Hans Rankl
Wertigkeit
Die Veranstaltung „Wings for Life“ setzt sich für die Forschung zur Querschnittslähmung ein, ein Thema von großer Bedeutung. Es ist erschütternd, dass für lebensverändernde wissenschaftliche Fortschritte und die Hoffnung auf Heilung für Betroffene Geld gesammelt werden muss, während gleichzeitig immense Summen in Rüstungsprojekte, militärische Konflikte und hinterfragenswerte Kunstprojekte investiert werden. Diese Diskrepanz wirft Fragen über die Wertschätzung menschlichen Lebens und die Prioritäten unserer Gesellschaft auf und sollte/muss ernstlich diskutiert und neu bewertet werden.
Gerald Grebenjak
20 Milliarden Euro von Wien nach Kiew
Während der Normalbürger maximal 10.000 Euro beim Grenzübertritt bei sich haben darf, wurden klammheimlich 20 Milliarden Euro von Wien nach Kiew transportiert. Handelt es sich um Geld der Ukraine und warum wurde es nicht überwiesen? Ohne Ungarn hätten wir nichts davon erfahren. Vermutlich sollten wir nicht wissen, wie viel Geld die Ukraine tatsächlich besitzt. Während wir zu gläsernen Menschen gemacht wurden, spielen sich im Geheimen dubiose Vorgänge ab und es geht dabei um Riesensummen. Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, wir ersuchen um Aufklärung oder wissen Sie vielleicht nichts davon? Warum haften wir überhaupt für das 90-Milliarden-Darlehen?
Dr. Christine Sperl
Befreiungsfeier im KZ Mauthausen
Ich habe mir auf ORF III die Übertragung der alljährlich stattfindenden internationalen Befreiungsfeier des KZ Mauthausen/OÖ angesehen. Es ist schier unglaublich, aber leider wahr, welche ungeheuerlichen und menschenverachtenden Gräueltaten das NS-Regime während der Jahre des Zweiten Weltkrieges dort begangen hat. Zweimal habe ich an diesen Befreiungsfeierlichen teilgenommen, war beide Male tief berührt und kann jedem, der die Möglichkeit dazu hat, anraten, dies ebenfalls zu tun.
Franz Köfel, Vereinigung Österreichischer Friedenssoldaten (Blauhelme)
Pensionen
Zum x-ten Mal: Pensionszahlungen sind eine Versicherungsleistung aus lebenslang eingezahlten Beiträgen durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Sie sind jährlich auf Basis der Inflationsrate (über einen gewissen Beobachtungszeitraum) für alle Pensionisten im selben Prozentsatz abzugelten. Somit sind wir kein Selbstbedienungsladen in Budgetnöten, basta. Die Gründung einer Pensionistenpartei, die unsere Interessen (Pensionen, Gesundheit etc.) vertritt, ist daher nur mehr eine Frage der Zeit.
Norbert Kaufmann

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