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Leserbriefe vom
10.9.2026Datum auswählen
Streit über die Haushaltsabgabe
Hier wird wieder aufgezeigt, wer in der österreichischen Regierung die Hosen anhat. Die ÖVP möchte jetzt, wo die FPÖ ein Volksbegehren anstrebt, auf einmal auch die Zwangsgebühren einstellen. Interessant, nicht? Und wer schießt wieder quer? Die SPÖ. Die ÖVP wird wieder einmal am Nasenring durch die Manege gezogen. Und an vorderster Front Stocker, der ÖVP-Bulle. Wann treten diese Stümper endlich zurück?
Rudolf Kachina
ORF-Gebühr
Der ORF kostet Geld, das ist Fakt. Wenn man ihn nicht durch eine Haushaltsabgabe finanziert, dann aus dem Budget über Steuern. Zahlen tun immer die Bürger. Mir ist ein TV-Programm ohne Werbeunterbrechungen lieber. Die Abschaffung der Gebühr ist rein populistisch.
Michael Heine
Geistesblitze
Die ÖVP von Herrn Stocker ist sich nicht zu schade, längst von der FPÖ gemachte Vorschläge zu ORF oder der Ausländerproblematik wie ein Papagei nachzuplappern und diese als eigene Ideen auszugeben. Ob die immer spärlicher werdende Wählerschaft davon zu beeindrucken oder gar zu überzeugen ist, kann man als fraglich annehmen. Es war schon immer ein Fehler, den Wähler für dumm zu halten.
Eva Schreiber
Kürzen
Der Stiftungsrat muss auf jeden Fall weg, denn er ist so unnötig wie ein Kropf. Für das gebotene Programm reicht die Hälfte. Auch die durch nichts begründeten Gehälter sind zu kürzen und auch die Landesstudios.
Alfred Zajic
Die ÖVP will einen neuen ORF
Die ÖVP legt völlig überraschend neue Vorschläge für die ORF-Zukunft vor. So soll die von der Volkspartei selbst eingeführte Haushaltsabgabe abgeschafft, die Geschäftsführung neu aufgestellt und der Stiftungsrat abgeschafft werden. Die Kanzlerpartei prescht unmittelbar vor dem von Medienminister Andreas Babler geplanten Medienkonvent mit völlig unausgegorenen Vorschlägen vor und geht damit auf Konfrontation innerhalb der Regierung. Während der schwelenden Führungskrise im ORF war es der ÖVP vor allem wichtig, ihren Kandidaten zum Generaldirektor zu machen. Alle notwendigen Veränderungen über die Ausrichtung des ORF, Finanzierung und Geschäftsführung wurden abgeblockt, die Chance für die Neuaufstellung des ORF vertan. Der überraschende Vorstoß ist ein parteipolitisches Manöver, ganz nach der alten Taktik des strategisch notwendigen Unsinns, das von den Taktikern in den Parteizentralen gerne angewendet wird. Das unter dem damaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz perfektionierte System des bewussten Ablenkens ist wieder zurück. Der neue Generalsekretär der ÖVP kehrt zurück zum politischen Taktieren, ohne sich mit den angekündigten Vorhaben ernsthaft beschäftigen zu wollen. Die FPÖ darf sich darüber freuen, mit dem überraschenden Vorschlag zur Neuausrichtung des ORF einen Mitstreiter zu bekommen. Die ÖVP hat sich mit ihrem überraschenden Vorschlag in eine prekäre Situation gebracht: Mitstimmen mit den Vorschlägen der FPÖ zum ORF-Umbau und die Koalition gefährden, oder das Vorhaben mangels Abstimmung mit den Regierungspartnern ad acta zu legen.
Franz Peer
Ehrlich ist sie nicht
Die Schockwellen, die das Wahlergebnis von Sachsen-Anhalt ausgelöst hat, ziehen immer weitere Kreise. Jetzt hat sich zu diesem Thema sogar die deutsche Ex-Kanzlerin und frühere CDU-Chefin Angela Merkel aus der Pension zu Wort gemeldet. Ihr „blutet das Herz“ deswegen, lässt sie die Menschen wissen. Sie erteilt dann den guten Rat, die Politik soll eine andere Art der Kommunikation wählen, um die Menschen besser zu erreichen, und soll einen engeren Kontakt zu den Bürgern suchen. Nun, das wird nichts ändern. Nicht Dauerberieselung der Bürger mit Partei-Ideologie führt zu einem anderen Wahlergebnis. Ein solches kann nur erreicht werden durch eine andere Politik. Eine Politik, die die eigenen Bürger und Wähler nicht vor den Kopf stößt und sie nicht zur offensichtlichen „Bankomatkarte für Probleme der Welt, die sie nichts angehen“ werden lässt. Als Extrembeispiel kann man die Beliebtheitswerte von Kanzler Merz nehmen. Der ist angeblich in der Ukraine wesentlich beliebter als in Deutschland. Und Merkel mit ihren guten Ratschlägen „vergaß“ völlig zu erwähnen, dass gerade sie mit ihrem „Wir schaffen das“ einen Grundstein für den AfD-Erfolg legte.
Josef Höller
Preisschock „Kultur-Euro“
Herr Ludwig und die Roten lassen sich in Wien immer was einfallen, um den selbst verschuldeten Minus-Stadtsäckel zu füllen. Jetzt geht es der Kunst an den Kragen. Schon jetzt sind Tickets speziell für Konzerte und auch andere Institutionen schon teuer genug. Nun wird es für jene, die weniger haben, um Kunst und Kultur zu nutzen (speziell für Familien) noch teurer, Veranstaltungen zu besuchen. Das ist der sozialistische Gedanke Wiens. Lieber unterstützen sie die zugezogenen Mindestsicherungsbezieher. Wien ist wirklich anders.
Georg Culetto
Schlittenfahrt
Das ORF-„Sommergespräch“ glich einer Schlittenfahrt von FPÖ-Obmann Kickl mit ORF-Moderatorin Simone Stribl. Sie schien völlig überfordert und ihrer Aufgabe einfach nicht gewachsen. Kickl hat es auch auf den Punkt gebracht, wenn er meinte, ob eine Frage vielleicht nicht zu blöd sei. Man mag zu ihm stehen, wie man will, aber endlich einer, der das aussprach, was man sich als Zuseher schon so oft dachte. Ich stelle mir wiederholt die Frage, warum in einer ORF-„Pressestunde“ zwei Interviewer auftreten, beim „Sommergespräch“ jedoch nur einer. Diese Sendung ist sehr verbesserungswürdig, auch inhaltlich.
Hubert Altenhofer
Wahlergebnis
Das Wahlergebnis von Sachsen-Anhalt ist eine Chance für Deutschland und ganz Europa. Anhand des Ergebnisses müsste nun auch dem letzten Politiker bewusst sein, dass die Menschen die Nase voll haben. Jahrelang am Volk vorbei zu regieren und die Sorgen und Nöte nicht ernst zu nehmen, hat nun ein „Gesicht“ bekommen. Wenn sich die Politik nicht ändert, werden wir solche oder noch eindeutigere Ergebnisse in Zukunft erleben. Die AfD in Deutschland besetzt, so wie in Österreich die FPÖ, einfach nur den freien rechten bzw. rechts-konservativen Rand. Die Menschen haben eine rechts-konservative Regierung gewählt, weil sie links-woke einfach nicht mehr wollen. Das muss respektiert werden.
Monika Ambros
„Sommergespräch“
Leider muss man wieder einmal feststellen, dass es Herbert Kickl immer wieder gelingt, bei den „Sommergesprächen“ oder anderen politischen Diskussionen das Gesprächsniveau unter den Nullpunkt zu treiben. Seine beleidigenden und zum Teil hirnrissigen Aussagen sind eines Politikers in seiner Position absolut unwürdig. Für ihn gibt es keinen Klimawandel, kein Naheverhältnis zu seinen Freunden bei der AfD und auch keine Berührungspunkte mit Identitären. Ich als Kärntner geniere mich für diesen Auftritt des Radentheiners.
Hannes Gregorz
Die Scham muss endlich die Seite wechseln!
Die aktuelle Entwicklung im Fall der Ende Juni tot aufgefunden Frau zeigt nun das wahre Ausmaß, welches Leid ein Mann einer Frau antun kann. Betäubt, missbraucht und das gleich von mehreren Männern, an die sie der eigene Ehemann „verborgt“ hat. Es ist zynisch und unerträglich, wie mit Frauen umgegangen wird. Es ist aber auch bezeichnend, dass Fälle wie dieser es nicht wert waren, dem Europol-Projekt Medusa beizutreten, das die einzige Aufgabe hat, Vergewaltiger-Netzwerke aufzuspüren und die Schuldigen zu bestrafen. Erst politischer und öffentlicher Druck hat das Innenministerium zum Handeln gezwungen. Es wird abzuwarten bleiben, wie lange die Medien Interesse an dem Fall, der zeigt, dass Gewalt gegen Frauen die größte Krise dieses Landes ist und großteils noch immer als Kavaliersdelikt behandelt wird, haben. Eines ist sicher, es darf weder einen Milderungsgrund noch ein Erbarmen für diesen Typen seitens der Justiz geben. Das Mitgefühl gilt der toten Frau und ihrer Tochter, die ihre Mutter so vorfinden musste.
Klaudia Frieben, Vorsitzende Österreichischer Frauenring
Kopftuchverbot
Es war nichts anderes zu erwarten. Für uns Österreicher ist ein Gesetz ein Gesetz, oft nicht zu verstehen, aber einzuhalten. Für unsere vielen neuen Zuwanderer gilt das anscheinend nicht. Sie hängen zwar großzügig an unseren Sozialleistungen, aber es kommt nichts zurück. Ich war auch schon öfters in islamischen Ländern unterwegs und habe mich aus Respekt immer an ihre Traditionen gehalten. Also wenn es bei uns nicht passt, ab nach Hause.
Ricki Posch
Erni Mangold
An den ORF: Erni Mangold wurde gelobt und geehrt bis dorthinaus. Zu Recht. Nur einen Film anlässlich ihres Todes mit ihr im Hauptabendprogramm habe ich vermisst. Waren die diversen Krimis wichtiger als sie?
Stefanie Oswald
Pfeifkonzert für.
Frau Meinl-Reisinger. Wann merkt ihr eigentlich, dass euch keiner mehr sehen will? Bleibt doch von solchen Veranstaltungen weg und lasst die Leute wenigstens dort in Frieden! Und dann gleich wieder eine Störaktion der FPÖ dahinter vermuten, das lässt tief blicken. Nein, da braucht es die FPÖ nicht dafür, dass euch die Leute verachten. Ihr macht das schon selber.
Peter Krennmair
Champions League
Das erste Auftreten in der Königsklasse ist nun gespielt, die Linzer haben sich in Athen wacker geschlagen. Didi Kühbauer kann trotz 0:1-Niederlage zufrieden sein. Seine Schützlinge haben Kampfgeist bewiesen und waren hoch motiviert. Die Champions League ist nicht die Bundesliga. Hier geben sich die besten Mannschaften ein Stelldichein. Was besser werden muss, ist, die eigenen Fehler abzustellen, im Kopf schneller zu agieren sowie mutig und schneller zu spielen, dann werden auch die Linzer zu dem einen oder anderen Punkt kommen. Kopf hoch und weiter 120 Prozent geben, dann ist der LASK am richtigen Weg!
Walter Urabl
Spritpreise
Was die Grünen in ihrem Wahn schon vor Jahrzehnten, damals in der Schilling-Zeit, forderten, nämlich einen Preis von 28,00 Schilling/Liter, wurde nun bittere Realität. Tendenz weiterhin steigend. Man kann sich nicht des Eindrucks erwehren, dass vielleicht damit erreicht werden soll, dass man auf E-Mobilität umsteigt und Ölheizungen durch Strom- oder Pellets-Heizungen zwangsweise ersetzt werden. Egal, Staat und Energiekonzerne werden sich weiter bedienen, die Taschen vollstopfen, wie bereits jetzt ersichtlich. Etwa bei den diversen Netzkosten, die etwa laut unserer E-Rechnung schon höher sind als die Energie selbst. Auch der Staat wird weiter maßloser Nutznießer mithilfe von neuen Steuern, Abgaben, Zuschlägen, Bepreisungen sein. Die Bürger werden wie immer die Geschassten sein. Und das bei einem der EU-weit höchsten Steueraufkommen, bei höchsten Lebenshaltungskosten und gleichzeitig geringstem Wirtschaftswachstum und dem dadurch immer geringer werdenden Lebensstandard. Gratulation zu den einzigartigen Kunststücken, ihr Amateure.
Franz Umgeher
Ausländische Straftäter
In den Medien hört und liest man täglich von ausländischen Straftätern. Oft ist es nicht einer, sondern drei. Wann gedenkt man, gegen diesen Wahnsinn etwas zu unternehmen? Zum Beispiel abschieben, auch die, die in Haft sind. In Schubhaft nehmen und ab in ihre Heimat. Schon wären unsere Alles-inklusive-Gefängnisse nicht mehr überbelegt.
Robert Lehmann
Fall „Pelicot 2.0“: Monster leben unter uns
Diese gedruckten Texte sind Öl ins Feuer für die Veranlagung solcher Monster. Das weckt Nachahmer auf.
Aloisia Fassolder
Abschiebung von Migranten-Straftätern
Auch bei uns fordert eine Partei, die FPÖ, die Abschiebung von Migranten-Straftätern und all jenen, die „unerlaubt“ im Lande sind. Die Regierung argumentiert hingegen, dass eine Abschiebung solcher Migranten laut EU-Bestimmungen nicht möglich ist, wenn sie dort nicht „menschenrechtsgemäß“ behandelt werden würden. Sehr seltsam, denn Dänemark z. B. schiebt Migranten, die straffällig geworden sind, ebenso ab wie all jene, die keinen Aufenthaltstitel haben. Und Dänemark hat damit kein Problem mit der EU. Und wenn die EU ein Problem damit hätte, würden die Dänen es trotzdem machen, denn die Politiker dort (die Ministerpräsidentin ist sogar Sozialdemokratin) haben Mut und Rückgrat. Ihnen sind Wohl und Sicherheit der Bevölkerung ein echtes Anliegen.
Manfred Waldner
Das Handy „verlernt“ uns das Lesen?
Es tut mir leid, das begreife ich nicht. Auch am Handy muss man lesen können, oder? Bitte nicht alles auf das Mobiltelefon schieben. So wie Eltern, deren Kinder in der Schule schlecht sind, oftmals alles auf die Lehrer schieben wollen.
Elmar Mönius
Dünnste Decke erreicht?
Warum ist ein vernünftiges Wirtschaften trotz Höchststeuerlast nicht möglich? Jeder private Haushalt muss sich doch auch nach der Decke strecken.
Alois Neudorfer

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Einsamkeit: Ein Gefühl, das krank machen kann
Junge Menschen sammeln beim Freiwilligen Sozialen Jahr wertvolle Erfahrungen im Sozialbereich.
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Stütze bei Pflege
Soziales Engagement als eine Orientierungshilfe
Von der Neuen Bamberger Hütte (links) geht es weiter hinauf zum Unteren Wildalmsee. (rechts).
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Nix wie los!
Zu den Wildalmseen in den Kitzbüheler Alpen
Das Rote Haus auf dem Dornbirner Marktplatz ist eines der markantesten Gebäude im Ländle.
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Ikonisches Bauwerk
Das Rote Haus und die Sache mit dem Ochsenblut
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