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Leserbriefe vom
12.9.2026Datum auswählen
Gewalt nimmt zu
Nicht erst das abscheuliche Sexualverbrechen, bei der eine Ehefrau von ihrem Mann zu Tode gepeinigt wurde, zeigt einmal mehr, dass Gewalt in allen Ausprägungen und allen Bereichen zunimmt. Es bedarf gar nicht der Aufzählung unzähliger Kriege oder bewaffneter Konflikte, um zu erkennen, dass Gewalt leider immer mehr zur Normalität wird. Bevor nun die große Entrüstung ausbricht und jeder diese Feststellung entrüstet zurückweist, ist ein ehrlicher Blick angebracht. In vielen Partnerschaften wird offen oder verdeckt sowohl psychisch als auch physisch Gewalt ausgeübt, Kinder und Jugendliche verlernen zunehmend das gemeinsame, harmonische Spiel und digitale Medien zeigen den Menschen, dass Gewalt Konflikte löst. Immer öfter wird Gewalt als möglicher Problemlöser dargestellt. Im Straßenverkehr wird um Zentimeter gekämpft, werden die Straßenverkehrsvorschriften bewusst missachtet, Exekutivorgane bedroht oder tätlich angegriffen. Bei vielen gemütlichen Zusammenkünften oder Familienfeiern werden politische oder gesellschaftliche Themen vermieden, zu groß die Bedenken und Gefahr, dass Diskussionen in Streit und Zank enden. Die Menschen finden die zunehmende Gewalt bedrohlich, leiden darunter und verhalten sich selbst, wenn auch oft unbewusst, aggressiv oder abwertend. Gewalt beginnt in Gedanken, wird ausgeübt über Sprache oder Tätlichkeiten. Sind wir nicht bereit, das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen und verbal abzurüsten, wird sich die Gewaltspirale weiterdrehen. Es liegt an jedem Einzelnen, einen Beitrag zum menschlichen Zusammenleben zu leisten und der Gewalt eine klare Absage zu erteilen. Weder Politik noch die Zeit macht Gewalt, wir selbst lassen diese zu und üben diese aus.
Franz Peer
Der Märchenonkel
Der US-Präsident fällt wieder einmal mit einer Schnapsidee auf: Er verspricht jedem Wähler, wenn seine Partei bei den US-Kongresswahlen gewinnt, 5000 Dollar. Der Märchenonkel Donald Trump wird „Storypusher“ auch genannt.
Franz Weinpolter
5000 Dollar
Diese Summe verspricht Trump jedem erwachsenen, amerikanischen Bürger, wenn er die Midterm-Wahlen (Kongresswahlen) im Herbst gewinnt. So was nennt man öffentliche Bestechung. Seine Angst muss ziemlich groß sein, die Macht zu verlieren. Bei uns würde so eine Vorgangsweise eines Politikers sofort eine Anzeige bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft und einen Untersuchungsausschuss zur Folge haben. Aber Trump erlaubt sich einfach alles. Für ihn gelten Anstand und politische Moral nicht. Er lebt in seiner eigenen Trump-Welt, die er sich so zurechtzimmert, wie es ihm passt. Von den europäischen Spitzenpolitikern wird man natürlich kein Sterbenswörtchen hören zu diesem Bestechungsversuch. Vorher holen sie sich aufgeschundene Knie vor lauter devotem Verhalten gegenüber diesem selbst ernannten Messias. Einzig und allein der kanadische Ministerpräsident hat den Mumm, ihm die Stirn zu bieten. Ob er damit Erfolg hat, sei dahingestellt. Aber zumindest ist er ein Politiker mit Charakter und sein Volk steht hinter ihm. Es ist ohnehin unfassbar, welchen weltwirtschaftlichen Schaden dieser Chaot mit seinen Kriegen und Strafzöllen angerichtet hat. Ich nenne das „weltweiten volkswirtschaftlichen Mord“. Und dafür müsste man ihn spätestens nach seiner Abwahl 2028 zur Rechenschaft ziehen und mit der in Amerika üblichen Höchststrafe für seine Vergehen bestrafen. Es gibt nur ein Problem: Es wird sich wahrscheinlich niemand finden, der es wagt, Trump vor Gericht zu zerren.
Herbert Platzer
Trumps Stimmenkauf
Trump verspricht, jedem Bürger bei einem Wahlsieg der Republikaner 5000 Dollar zu zahlen. Nach der Wahl wird er sagen: Leider, es ist verboten, es wäre Stimmenkauf, daher kann ich nichts bezahlen.
Herbert Illmeier
Wichtigtuer der Gesellschaft
Dass Politiker und deren Arbeit als wichtig angesehen wird, ist eine Selbstverständlichkeit für das Volk. Wenn sich aber Politiker als die „Wichtigsten“ im Land sehen, sich auch so benehmen und dabei auf die Probleme, Ängste und Sicherheit der Bevölkerung kaum bis gar nicht Rücksicht nehmen, so sind sie rascher am „Holzweg“ unterwegs als gewollt. Wie Wahlen dann ausgehen, spiegelt sich in den jeweiligen Ergebnissen und Zahlen, und so werden aus Großparteien plötzlich politische „Klein- und Zwergenorganisationen“.
Kurt Novotny
Aufschlussreiche Worte
Erst einmal ein Dankeschön an Herrn Alessandro Ferrari für seinen ausführlichen Bericht am 11. September in der „Stimme Österreichs“ über den islamistischen Terroranschlag vor 25 Jahren auf das World Trade Center in New York. Dass uns seither Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen viel von unserer Freiheit nehmen, müssen wir seit längerer Zeit auch in Österreich zur Kenntnis nehmen – sei es auf Weihnachtsmärkten oder bei diversen Großveranstaltungen etc., da die Terrorwarnstufe laut Verfassungsschutz auch bei uns auf „Hoch“ steht. Die Lehre aus 9/11 ist unbequem: Probleme verschwinden nicht, indem man sie verschweigt. Diese Worte sollten sich etliche Politiker, aber auch manche Medien unseres Landes vor Augen halten. Schweigen über Probleme und Gefahren macht uns nicht sicherer. Eine offene Gesellschaft verlangt vielmehr Mut, Gefahren klar beim Namen zu nennen. Wer in der Politik nicht danach handelt, wird es spätestens an den Umfragewerten zu spüren bekommen. Der Souverän lügt nicht.
Josef Pratsch
Droht ein kalter Winter?
Schon vor 17 Jahren, als die Ukraine vier Jahre lang die russischen Gaslieferungen nicht bezahlte, wurde russisches Gas für Europa (Österreich) einfach für den ukrainischen Bedarf verwendet. Daraufhin bezahlte die EU die Gasrechnungen. Nunmehr möchte die EU, dass die Ukraine der EU beitritt. Allerdings wird völlig vergessen, dass die Bodenschätze der Ukraine und deren Gewinnung den Amerikanern vertraglich zugesichert wurden. Die EU wird bei einem Beitritt der Ukraine ausschließlich zum „Zahlmeister“ degradiert (Wiederaufbau, usw.). Diese Rolle ist allerdings nicht neu. Durch die Zerstörung russischer Ölanlagen durch die Ukraine wird Russland als Öllieferant ausfallen und durch den Iran-Krieg der Ölmangel zusätzlich verstärkt. Der Winter wird kalt und teuer werden.
Name und Adresse der Redaktion bekannt
True Crime Community
Es ist schon sehr bemerkenswert, was es alles für „Entschuldigungen“ bzw. Ausreden gibt, wenn man im Blutrausch wie besessen auf jemanden einsticht. Ein 14-jähriges Mädchen hat auf einem Friedhof eine ihr völlig unbekannte 64-jährige Frau mit mehr als 80 (!) Messerstichen getötet. Astrid Wagner, die Verteidigerin, meint, die Auswertung der Chat-Nachrichten zeigte, dass dieses Mädchen in „einschlägigen Foren“ wie True Crime Community (TCC) verkehrte und dadurch beeinflusst wurde. Auch wenn in diesen Foren Tötungsfantasien verherrlicht werden, so ist das noch lange kein Grund, diese auch selbst umzusetzen. Wie auch immer, wer „so etwas“ zusammenbringt, der „verdient“ keinen Milderungsgrund,
Gerhard Forgatsch
Gesundheitsausgaben
Ja, warum stiegen die Kosten im Gesundheitswesen von 2015 bis jetzt so stark? Wenn Abertausende Schutzsuchende, die 2015 massenhaft in unser Land strömten, sofort und bis dato eine medizinische Versorgung genießen, ohne auch nur einen einzigen Cent zu bezahlen, ist dieser Ausgabenanstieg mehr als erklärt. Um gegenzusteuern, ist diese Regierung zu schwach. Das ist leider Faktum.
Wolfgang Hartl
Monster in Menschengestalt
Beim Lesen von der abscheulichen Tat an der eigenen Ehefrau möchte man sich am liebsten übergeben. Man kann und möchte sich gar nicht vorstellen, was diese Frau durchgemacht hat. Das Unfassbare ist aber auch das Interview des Verteidigers, der mit einem Lächeln im Gesicht behauptet, dass das alles nicht stimmt und eigentlich kompletter Unsinn ist, was da in den Chatnachrichten zwischen den Peinigern dieser Frau beschrieben wurde. Er hat davon keine Kenntnis, angeblich. Wahrscheinlich ist die Frau ja wieder selbst schuld, sie hat es doch so gewollt. Was mich aber auch noch sehr betroffen macht, ist die Tatsache, dass Nachbarn so überhaupt nichts mitbekommen haben. Ich glaube das nicht ganz, aber man lebt nach dem Prinzip der drei Affen, nichts sehen, nichts hören, nicht reden. Und zu den „Tätern“ kann man nur sagen, was für armselige Kreaturen das sind. Die Bezeichnung Menschen ist hier nicht angebracht.
Doris Winkler
Gisele Pelicot 2.0
In dem Artikel vom 11. September wird über den Mann berichtet, der seine Frau auf brutalste Weise gefoltert, gedemütigt und ermordet hat. Dass darin auch noch seine Gedanken und ein Brief an die Tochter abgedruckt werden, ist kaum zu ertragen. Man kann nur hoffen, dass das Kind dies niemals zu lesen bekommt. Dieses Individuum darf in seinem ganzen Leben nie wieder auch nur eine Sekunde in die Nähe der Tochter gelangen. Das Leid, das sie jetzt und den Rest ihres Lebens ertragen muss, ist schon schwer genug.
Karl Heinz Tragbauer
Kultur und Werte sind nicht verhandelbar!
Die aktuelle Debatte über Zuwanderung und die Frage, ob Integration überhaupt noch gelingen kann, trifft den Kern unserer gesellschaftlichen Zukunft. Wer glaubt, dass man Menschen, die mit einem völlig konträren Welt- und Menschenbild zu uns kommen, einfach so in unsere westliche Wertegemeinschaft integrieren kann, ignoriert die Realität auf unseren Straßen und in den Schulen. Viele dieser „Gäste“, die oft ohne echten Fluchtgrund nach Österreich kommen, verlangen eine Anpassung unseres Systems an ihre religiösen Vorstellungen. Unsere Bräuche und Traditionen werden ignoriert, während vehement auf den eigenen bestanden wird. Wer die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die Trennung von Religion und Staat oder unsere Rechtsordnung nicht akzeptiert, hat hier schlichtweg keine Perspektive. Die Geschichte hat schon oft gezeigt, was passiert, wenn eine Kultur zu naiv auf das Einwandern einer völlig anderen Lebensweise reagiert. Wir dürfen unsere Identität und die Errungenschaften unserer Aufklärung nicht am Altar einer falsch verstandenen Toleranz opfern. Integration ist keine Bringschuld der Österreicher, sondern eine strikte Holschuld derer, die hier leben wollen!
Werner Pilz
Kosten für FPÖ-Fest
Die Grünen beklagen öffentlich, dass das Jubiläumsfest der FPÖ am Wiener Stephansplatz die Steuerzahler rund 100.000 Euro für Polizisten und deren Überstunden gekostet habe. Nun – es ist natürlich durchaus berechtigt, diese Kosten aufzuzeigen. Darf man in diesem Zusammenhang von den Grünen der Fairness halber auch erfahren, was die diversen, jedes Jahr im ganzen Land abgehaltenen Veranstaltungen der sogenannten Rainbow-Community (Pride-Day, Christopher-Street-Day etc.) die Steuerzahler kosten?
Martin Krämer
Blaue Geburtstagsparty
Sollte nicht der Veranstalter für die Kosten der Sicherheit aufkommen? Wir müssen beim FF-Fest die Security auch selbst bezahlen. (Oder können wir in Zukunft die Rechnung an das Innenministerium senden?)
Harry Riedl
Sommergespräch mit Kickl
Ein Leserbriefschreiber geniert sich wegen Herbert Kickls „hirnrissigen und beleidigenden Aussagen“ in den Sommergesprächen. Ich konnte nichts dergleichen feststellen. Im Gegenteil: Kickl war im Sommergespräch weder niveaulos noch beleidigend und nahm völlig unaufgeregt und sachlich zu den angesprochenen Themen Stellung. Er leugnete auch nicht den Klimawandel, wie der Leserbriefschreiber behauptet. Kickl kritisierte die von der Regierung angestrebte Klimaneutralität bis 2040 und warnte vor den wirtschaftlichen Folgen. Diese weitreichende Entscheidung wird man in einer Demokratie wohl noch kritisch hinterfragen dürfen, ohne sofort als Klimaleugner abgestempelt zu werden. Von der Interviewerin hätte ich mir mehr Professionalität erwartet. Auf mich wirkte sie schlecht vorbereitet, überfordert und peinlich. Dieses ständige Ins-Wort-Fallen bei Antworten, die dem links-woken ORF nicht ins Konzept passen, ist vor allem bei Interviews mit freiheitlichen Spitzenpolitikern gängige Praxis. Damit stellt sich der ORF als öffentlich-rechtliches Medium, das u. a. mit Zwangsbeiträgen finanziert wird, selbst ein Armutszeugnis aus!
Mag. Margot Aljancic
Stimmengewinn
Die FPÖ hat nicht so viel Zulauf an Stimmen, weil sie so gut ist, sondern weil ihr die anderen Parteien durch ihre Schwäche die Wähler zutreiben. Bis jetzt kein einziges Gesetz, welches Hand und Fuß hat. Lauter schwammige Gummi-Gesetze. Die Gesetze gelten nur für Österreicher. Kein einziger Asylwerber hält sich daran, weil ihnen diese Gummiparagrafen egal sind. So gewinnt die FPÖ an Stimmen, ohne etwas beitragen zu müssen.
Walter Pachner
„ORF-Zukunftsforum“ mit Teamchef Rangnick
Kümmern Sie sich weiter um Ihren sportlichen Verantwortungsbereich – Schuster, bleib bei deinen Leisten. Als „beratender Kulturexperte“ ist Ihre Person im politischen ORF-Veranstaltungskreis deplatziert. Mit Verlaub angesprochen.
Alois Neudorfer

Tierecke
Gesund & Fit
Sophie lebt mit Diabetes seit sie 12 Jahre alt ist. Für die Insulinabgabe hat sie eine moderne ...
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Schock in der Kindheit
„Typ-1-Diabetes ist ein ständiger Balanceakt“
DDr. Franz Xaver Feichtinger (li) und Prim. Gerald Loho vom Herz-Jesu-Krankenhaus mit ihrer ...
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Komplexe Operation
Eine Transplantation des Meniskus rettete das Knie
Freizeit
Realitätsnahe Übrung der Herzdruckmassage beim Erste-Hilfe-Kurs in der „Steirerkrone“-Redaktion
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Erste-Hilfe-Welttag
So kann im Notfall jeder zum Lebensretter werden
Das Rote Haus auf dem Dornbirner Marktplatz ist eines der markantesten Gebäude im Ländle.
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Ikonisches Bauwerk
Das Rote Haus und die Sache mit dem Ochsenblut
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