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Leserbriefe vom
15.9.2026Datum auswählen
Will Putin weiter eskalieren?
Nach russischen Angriffen auf einen Zug von Kiew nach Warschau sowie auf die Grenzregion der Ukraine zu Polen hat die polnische Regierung Moskau eine Verschärfung des Konflikts vorgeworfen. Genügt es ihm denn nicht, dass er mit Cyber-Angriffen den Westen sabotiert? Muss er jetzt auch die Spirale der Eskalation noch weiter hochschrauben? Anscheinend hat er beim letzten Treffen der BRICS-Staaten mit Indien und China wirtschaftliche Abkommen erzielt, die ihn wiederum meinen lassen, dass er seine Kriegsziele erweitern kann mit Angriffen auf westliche Länder. Nun wird er aber in naher Zukunft sich einem Votum stellen müssen, bei dem der Ausgang schon jetzt feststeht. Nur die Tatsachen in seinem Staat sehen da etwas anders aus. Die Bevölkerung steht da nicht gerade hinter ihm, was seine kriegerischen Ziele anbelangt, und der inländischen Wirtschaft geht es ebenfalls nicht gerade rosig. Da könnte man doch meinen, dass er sich da der Verantwortung im eigenen Land entzieht und seine Kriegsgelüste erweitert. Nur da bewegt er sich auf dünnem Eis, denn da steuert er auf NATO-Gebiet zu. Was kann man denn noch solchen Aggressionen entgegensetzen, die auch Wirkung zeigen? Da gibt es doch schon jetzt eine Unzahl an Sanktionen, die er etwa mit China sehr wohl umgeht. Solange asiatische Länder sich nicht an Sanktionen beteiligen, so lange wird dieser Krieg wohl andauern. Nur wie sieht dann die Weltordnung aus, wo an allen Ecken und Enden sinnlose Kriege geführt werden. Ob da die Verantwortlichen ein Bild vor Augen haben, kann man wohl bezweifeln.
Eduard Wagner
Die FPÖ will sich sein Andenken einverleiben
Im Gedenken an Jörg Haider blies die FPÖ in Innsbruck zum Vollangriff, welcher nach vielen Kommentaren kräftig in die Hose ging. Glaubt FPÖ-Chef Kickl wirklich, dass die Menschen so blöd sind und nicht mehr wissen, was sich einst zwischen Haider und ihm abgespielt hat? Mit der in Knittelfeld vollzogenen Trennung von FPÖ und BZÖ trennte sich auch das Duo Haider-Kickl. Kickl spitzte weiter zu, bezeichnete damals sein Ex-Idol als „Pippi Langstrumpf“, sagte ihm nach, er sei „ohne Rückgrat und Charakter“ und würde nur mehr in seiner Traumwelt leben. Hat Kickl schon vergessen, dass Haider das BZÖ gründete und sich von der FPÖ trennte, da es mit Kickls Ideologie niemals eine Zusammenarbeit geben konnte und er mit der „Nur dagegen“-Taktik und Trotzkopfpolitik seiner damaligen FPÖ nichts am Hut hatte? Haider hätte sich auch klar von den Identitären distanziert, etwas, das Kickl nie über die Lippen kommen wird. Kickl und die FPÖ feiern einen Haider, der klug genug war, sich von den extrem Rechten zu trennen. Schämt sich Kickl nicht, allen Ernstes für sich und die FPÖ das Andenken von Dr. Jörg Haider einzuverleiben? Dass Claudia Haider mitmacht und nach all dem die scheinheilige Huldigung ihres Mannes, der 2005 aus der FPÖ ausgeschlossen wurde, akzeptiert, ist unverständlich. Kickl hat Haider wegen des Verlassens der FPÖ verachtet und auf tiefstem Niveau beschimpft und jetzt ruft er ihn zum Heiligen aus. Einfach unglaublich.
Mag. Hans Rankl
Erinnerung an Jörg Haider
Nach dieser Rede in Innsbruck von Herbert Kickl müsste dieser normalerweise sofort in das Bundeskanzleramt einziehen und das Amt übernehmen.
Markus Niederwanger
Pensionsalter 67
Mit großem Unverständnis habe ich den Vorschlag von Wifo-Chef Felbermayr gelesen, das Pensionsantrittsalter auf 67 Jahre zu erhöhen. Herr Felbermayr urteilt aus einer sehr bequemen Position: warmes Büro, Anzug, keine körperliche Belastung, kein Staub, keine Kälte, kein Lärm. Aus dieser Sicht lässt sich leicht fordern, dass alle bis 67 arbeiten sollen. Die Realität für viele Österreicher sieht anders aus. Menschen am Bau, in der Pflege, als Dachdecker, Lkw-Fahrer oder als Verkäuferin an der Kassa leisten jeden Tag schwere körperliche Arbeit. Viele sind mit 60 Jahren körperlich am Ende – mit kaputten Knien, kaputtem Rücken und Erschöpfung. Sie schaffen die 65 nur mit Mühe. Menschen mit harter körperlicher Arbeit haben eine kürzere Lebenserwartung. Sollen diese Menschen nun noch länger arbeiten, um dann nur noch wenige Jahre ihre Pension zu genießen? Das ist ungerecht und unsozial. Wer gesund ist und einen leichten Bürojob hat, kann und soll gerne freiwillig länger arbeiten. Aber eine pauschale Erhöhung auf 67 für alle darf es nicht geben. Es muss bei 65 bleiben. Punkt.
Andreas Prinz
Korridorpension
Bezüglich Pensionsantrittsalter: In unserem Betrieb gehen so gut wie alle Mitarbeiter mit 62 Jahren in Pension. Meiner Meinung nach sollte die Korridorpension abgeschafft oder deutlich teurer gemacht werden. Bei einem Abschlag von ca. 8% pro Jahr würden viele überlegen und bis 65 Jahren arbeiten, es wäre so einfach.
Marlene Edelsegger
Diskussion um das Antrittsalter
Herr Pándi hat recht. Jetzt wird es schon mühsam, die dauernden Diskussionen im ORF über ein höheres Antrittsalter zur Pension. Mir kommt vor, das Funkhaus agiert als Lobbyist dafür. Dazu noch NGOs aus der Ecke der Industrie, und schon wird das Thema aufgewärmt. Anstatt neue Vorschläge zur Finanzierung der Pensionen zu erarbeiten, wird nur über „länger arbeiten“ lamentiert. Wie wäre es damit? Jeder bekommt den Betrag, den er eingezahlt hat. Hat jemand sein Leben lang nichts einbezahlt, dann bekommt er ebendies. Das wäre mal Motivation dafür, arbeiten zu gehen und das System zu unterstützen. Nicht immer Menschen, die arbeiten, wenn möglich bis zum Tod zu schröpfen.
Josef Lesjak
„Pause“ bei KI?
Ist es nicht schon zu spät für eine „Pause“ bei KI? Dario Amodei (Chef von Anthropic) und andere wollen den „Fortschritt“ der KI verlangsamen. Hackerangriffe lassen Bedenken aufkommen, dass die KI bald selbstständig handelt und mehr Schaden anrichtet als Nutzen bringt. Wie war das mit den Physikern, die die Kernspaltung entdeckten? Einstein und Kollegen warnten vor der Atombombe. Und irgendwie erinnert mich das alles an Goethes „Zauberlehrling“. Es wird bedrohlich und bald keine Science-Fiction mehr, darüber sollten wir alle nachdenken.
Isabella Berger
Sommerferien
Nun traut sich endlich eine gewichtige Stimme, Martha Schultz, das Thema Sommerferien aufzugreifen. Naturgemäß und reflexartig lehnen Lehrergewerkschaft und Unterrichtsminister eine Verkürzung der neun Wochen ab. Allerdings gäbe es bei dieser Veränderung nur Gewinner: Eltern würden beim Thema Kinderbetreuung eine deutliche Erleichterung erfahren. Schüler hätten mehr Zeit, sich das geforderte Wissen anzueignen, und Lehrer könnten bei noch immer mehr als ausreichenden zwölf Wochen (!) Jahresurlaub stressfrei und ohne sich zu überarbeiten selbiges vermitteln.
Christoph Scherer
Minenfelder
Der US-Präsident legt der Welt ein Minenfeld nach dem anderen. Er meint, eine Vereinigung der Republik Irland mit dem zum Vereinigten Königreich gehörenden Nordirland „würde er gerne sehen“. Von Geschichte weiß der Mann allerdings nicht viel. Ein jahrzehntelanger Bürgerkrieg hat Nordirland tief gespalten. Diesen Vorschlag auf die politische Tagesordnung zu setzen, würde einen neuerlichen, langen Bürgerkrieg bedeuten. Was denkt sich Trump dabei?
Eduard Fitzka
Generell verbieten!
Das Herumgeeiere betreffend Kopftuchverbot ist unnötig. Es gehört ein generelles Verbot ausgesprochen, nicht nur für unter 14-Jährige. Das Tragen eines Kopftuches und dgl. ist schlicht eine präpotente Provokation uns gegenüber. Ganz nach dem Motto: „Ihr habt Euch gefälligst uns anzupassen!“ Wie komme ich dazu, dass ich glaube, im Orient zu sein, wenn ich mich in gewissen Teilen Wiens bewege. Wer Kopftuch tragen will, soll in ein islamisches Land gehen bzw. daheim bleiben, ganz einfach.
Christine Zimmermann
Artikel zu Céline Dion
Mich hat es gestört, dass der erfreuliche Beitrag über Céline Dion auf der gleichen Seite wie der „Horror-Bericht“ abgedruckt wurde. Hätte man sicher einen besseren Platz finden können.
Johanna Dunkl
Plastik und die EU
In Italien gibt es kein Pfand für die Plastikflascherln. Obwohl der Pro-Kopf-Verbrauch dort höher zu sein scheint als bei uns. Jetzt frage ich mich: Warum muss das kleine Österreich immer wo mitmachen und schreit hier? Die Trennung hatte ja gut funktioniert. Die EU und einheitlich? Denkste!
Sonja Thallmaier
Felix Gall
Ich möchte Felix Gall meine Gratulation zum dritten Gesamtrang bei der Vuelta a España 2026 aussprechen. Eine Wahnsinnsleistung für einen österreichischen Radfahrer, wenn man die Streckenführung mit extrem steilen Anstiegen und die wahnsinnig hohen Temperaturen bedenkt. Weiter so, Felix, du bist jetzt in der absoluten Weltspitze angelangt und ein großes Vorbild für den Nachwuchs!
Günter Pock
Er schreibt Radsport-Geschichte
Aus österreichischer Sicht ist unser Osttiroler Rennradler Felix einfach nur mehr „Gall-aktisch“!
Haribert Isepp
Straft sie endlich!
Bei Tierfreunden, wie bei den meisten „Krone“-Lesern, sorgen immer wieder viel zu milde Rechtsfolgen gegen Tierquäler für Empörung. Haus- und Nutztiere werden erschlagen, unversorgt dem Tod ausgeliefert oder auf andere Weise gemartert. Aber oft verhängen Gerichte nur geringe Geldstrafen oder es erfolgen Freisprüche. Mit faulen Ausreden können sich Tierquäler immer wieder der Strafe entziehen. Bestraft sie endlich gnadenlos – nicht mit dem schnöden Mammon bloß!
Franz Weinpolter
Zu wenig Lehrstellen
Kein Wunder, wenn man die Auflagen sieht, die Firmen vorgeschrieben werden. Ich kann mich noch erinnern, wenn meine Frau, die ein Friseurgeschäft hatte und Meisterin war, mehr als einen Lehrling aufnehmen wollte und zu mir sagte: „Die sind ja nicht normal, was ich alles machen müsste.“ Das war vor ca. 40 Jahren. Sie meinte, „dann sollen die mich gernhaben, jetzt pfeife ich drauf“. Ich nehme an, die Auflagen sind wahrscheinlich nicht besser geworden.
Friedrich Thalinger sen.
Onassis
Der einfühlsame Artikel über Athina Onassis hat mich sehr berührt, ich muss es ehrlich zugeben. Am Schicksal dieser Frau zeigt sich wieder einmal, dass Reichtum weder Geborgenheit noch ein glückliches Leben garantieren kann. „Geld allein macht nicht glücklich“, dieses Sprichwort bewahrheitet sich hier allerdings. Diese Frau hat schon als kleines Kind ihre Mutter verloren und musste mit einem berühmten Namen und den Erwartungen der Öffentlichkeit zurechtkommen. Dass sie heute die Zurückgezogenheit sucht, ist für mich gut verständlich. Ich wünsche ihr, dass sie trotz aller Enttäuschungen noch Menschen findet, denen sie wirklich vertrauen kann.
Bernadette Böhm
FPÖ-Party
Herr Hoyos von den Neos echauffiert sich über die Geburtstagssause der FPÖ am Wiener Stephansplatz vor 20.000 anwesenden Fans, von dem die anderen „Kleinparteien“ nur träumen können. Die Kosten dazu findet Hoyos „frech“. Wenn es darum geht, dass seine Chefin mit Geld in die Ukraine reist oder Stocker und Babler in die USA reisen, um bei einem Fußballspiel dabei zu sein, und dabei Unsummen Steuergeld ausgegeben, findet er das nicht frech. Im Verhältnis zu den oben Genannten handelt es sich bei den Kosten der „Geburtstagssause“ um eine Kleinigkeit. Die „Verlierer-Ampel“ hat ja sonst keine Probleme. Nur weiter so. Aber dann bitte nicht weinen!
Rudolf Holubar
Bundespräsident
Vom Herrn Bundespräsidenten hat man schon sehr lange nichts mehr gehört und gesehen. Persönliche Interviews? Fehlanzeige! Persönliche Auftritte? Fehlanzeige! Zu den Trauerfeierlichkeiten für den norwegischen König haben die Länder ihre Staatsoberhäupter oder Könige entsandt. Nur unser Herr BP hat wieder einmal eine Vertretung geschickt. Wenn er zum Monatsende seine Gehaltszahlung bekommt, müsste er sich jedes Mal fragen: „Was war meine Leistung?“
Dagmar Glinzner
Wichtige Seewege
Wir sollten uns langsam darauf einrichten, dass wir die beiden wichtigen Seerouten nicht mehr benützen können, die sind nicht mehr sicher. Wir sollten den Spieß umdrehen und diese Seewege überhaupt nicht mehr benützen. Höhere Kosten müssen wir akzeptieren, andere Länder könnten mehr Öl fördern. Wir wären nicht mehr vom Iran und den Huthis erpressbar.
Robert Mach
Gefängnis-Krise
Ganz einfach, alle Nicht-Österreicher, die straffällig geworden sind, sich teilweise illegal in unserem Land aufhalten, und sich nicht in die Gesellschaft einfügen wollen, ab nach Hause. Dann wäre in unseren „Wohlfühl-Gefängnissen“ wieder mehr Platz und das Personal könnte ein bisschen durchatmen.
Ulrike Hoffmann

Tierecke
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Sophie lebt mit Diabetes seit sie 12 Jahre alt ist. Für die Insulinabgabe hat sie eine moderne ...
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Schock in der Kindheit
„Typ-1-Diabetes ist ein ständiger Balanceakt“
DDr. Franz Xaver Feichtinger (li) und Prim. Gerald Loho vom Herz-Jesu-Krankenhaus mit ihrer ...
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Das Rote Haus und die Sache mit dem Ochsenblut
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