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Leserbriefe vom
8.10.2026Datum auswählen
Es wäre höchste Zeit
Manchmal frage ich mich, ob unsere Regierung noch weiß, wie viele Menschen in diesem Land tatsächlich jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Während man den Senioren den vergünstigten Fahrschein wegnimmt und darüber diskutiert, ob Heimbewohnern das 13. und 14. Gehalt gestrichen werden soll, gönnt sich die politische Spitze ein Leben, das mit „Volksnähe“ ungefähr so viel zu tun hat wie ein Champagnerfrühstück mit Sparsamkeit. 430.000 Euro monatlich für das Büro von Andreas Babler. Das ist eine Zahl, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss. Von diesem Betrag könnten Tausende Pensionisten im Monat mit dem Seniorenfahrschein fahren. Aber gut, vielleicht träumt man als ehemaliger Staplerfahrer eben von einem Büro, das man sonst nur aus Serien kennt. Wasser predigen und Wein trinken, das scheint in der Regierung mittlerweile zum Volkssport geworden zu sein. Und dann wundert man sich, dass jemand wie Gerhard Zeiler Angstschweiß bei manchen Parteiführern auslöst. Ein Mann mit Erfahrung, Wissen und klaren Linien – das ist natürlich gefährlich für jene, die sich im bequemen Polster der Politik eingerichtet haben. Zeiler würde vermutlich ein paar Köpfe zum Rollen bringen, und das ist in Österreich ja bekanntlich nur dann erlaubt, wenn es sich um die Köpfe der Steuerzahler handelt. Besonders bitter ist, dass man einem kranken Mann wie Herrn Marterbauer die gesamte Bürde auflädt. Vielleicht rechnet man ja nicht mit seiner Genesung, das wäre politisch natürlich praktisch. Aber menschlich? Darüber reden wir lieber nicht. Und während die Regierung monatlich fast 3,5 Millionen Euro kostet, wird den Älteren erklärt, dass „leider gespart werden muss“. Natürlich nicht dort, wo es wehtut, sondern dort, wo es am einfachsten ist: bei jenen, die sich nicht wehren können. Lieber Bruno Kreisky, wenn du das alles siehst, bitte schau ein bisschen genauer hin. Es wäre höchste Zeit.
Gabriele Althen
Babler-Video
Babler feiert sich und die SPÖ in einem Video. Dieses Selbstbewusstsein, das Andi Babler an den Tag legt, ist ja fast schon beneidenswert, wenn es nicht so blamabel für ihn selbst wäre. Aber das merkt Herr Babler einfach nicht, weil er in seiner marxistischen Welt lebt.
Klaus Gumpoltsberger
Bürgermeister Ludwig
Wenn sich Wiens Bürgermeister Ludwig nach der Krisensitzung am Sonntag hinstellt und sagt: „Die Öffentlichkeit wollte eine große Veränderung und dem sind wir nachgekommen“, frage ich mich, wie realitätsfremd der Bürgermeister ist. Wenn die so weitermachen, fürchte ich, dass die SPÖ bald einstellig ist, was ich bedauern würde.
Walter Gebetsberger
Das ist die SPÖ-Politqualität
Wenn der Herr Winkler aus dem schönen Oberösterreich meint, dass die SPÖ eine dicke Personaldecke hat, so kann er damit nur die Leibesfülle mancher Politiker meinen. Denn bei der SPÖ ist weit und breit kein fähiges Personal in Sicht. Es ist ja schon armselig, wenn man einen nicht ganz gesunden Herrn Marterbauer an die Front stellen will, dem man ja nur beste Genesungswünsche übermitteln kann. Wenn man noch dazu wie Herr Babler eine Stütze wie Herrn Seltenheim hat, muss man sowieso den Halt verlieren.
Friedrich Travnicek
Multiorganversagen
Ich habe einige Tage sämtliche Leserbriefe zum Thema SPÖ gelesen. Keiner, wirklich niemand, versteht diesen Wahnsinn, der sich in dieser Partei gerade abspielt. Ein an Krebs erkrankter Mann soll irgendwann im nächsten Jahr die Spitze übernehmen. Was soll das? Unser Land steht, medizinisch gesehen, selbst kurz vor dem Kollaps, einem Multiorganversagen, und die Verantwortlichen ordinieren weiter. Pinke und Türkise ducken sich ab, sind froh, dass sie selbst nicht im Fokus stehen, und schweigen. Und wir Bürger müssen es büßen, aber wir sind selbst schuld. Jeder bezahlt nun die Zeche für die Entscheidung von 22% der Wähler. Finde ich nicht gerecht. Ein Fehler im System, dass viele Verlierer den Gewinner einer Wahl dominieren können. Denn es gab einen Grund, wie man sieht, warum diese Partei(en) verloren haben.
Josef Lesjak
Debakel
Es ist ein Hohn, wenn Babler nicht mehr Vizekanzler und nicht mehr Parteichef ist, aber noch Medienminister bleibt. Was soll das sein? Weiß Herr Babler nicht, wenn seine Zeit vorbei ist? Wenn das so ist, tut er mir leid.
Leo Böckl
Verlängert
Statt ein Ende mit Schrecken in Kauf zu nehmen, hat man den Schrecken prolongiert. Wie kann jemand noch glauben, Herr Babler habe das Wohl der SPÖ im Auge? Ich gehe davon aus, die nächsten Umfragen werden das Urteil zu Herrn Bablers Wirken in Zahlen ausdrücken. Ich fürchte, es wird ein Dämpfer. Ob das die Selbstsicht zurechtrückt darf bezweifelt werden.
Monika Wurzenberger
Unter Verdacht
Bei unseren Nachbarn in Deutschland erleben wir gerade wieder einmal das, was man völlig zu Recht einen Paukenschlag nennt. Die Generalbundesanwaltschaft ermittelt gegen Ex-BND-Chef August Hanning. Der Ex-Chef des Deutschen Geheimdienstes wurde unter anderem wegen Verdachts des versuchten Landesverrats verhaftet. Doch ein Verdacht wiegt schwerer als der andere. Mutmaßliche landesverräterische Ausspähung, Auskundschaftung von Staatsgeheimnissen, versuchter Landesverrat sowie geheimdienstliche Agententätigkeit stehen laut Generalbundesanwaltschaft im Raum. Auch sein früherer Büroleiter wurde wegen möglicher Beihilfe zum Landesverrat sowie landesverräterischer Ausspähung verhaftet. Man muss sich das vorstellen: Es geht, nüchtern betrachtet, nicht um ein spannendes Drehbuch. Es geht um mögliche Feinde oben auf der Karriereleiter im eigenen Geheimdienst. Das ist ein Schlag in die Magengrube des eigenen Sicherheitsgefühls, der die innere Sicherheit Deutschlands erschüttert.
Christian Stafflinger
Spionage
Wusch! Jetzt haben auch die Deutschen einen Spionageverdacht. Keinen gewöhnlichen, nein, angeblich betrifft es einen der ehemals Ranghöchsten des BND. Selbst nach Ende seiner Dienstzeit soll August Hanning 2000 vertrauliche BND-Akten gegen Geld übergeben haben. An wen? Um eine Verbindung mit Russland geht es anscheinend nicht. Und ich dachte, Österreich sei Dreh- und Angelpunkt der Spionage zwischen Ost und West, Nord und Süd. So kann man sich täuschen.
Franz Umgeher
Abzocke
Ich traue mich, eine Wette abzuschließen: Die MwSt.-Reduzierung auf einige Grundnahrungsmittel wird in einigen Monaten auslaufen, die Paketsteuer bleibt. Danke, liebe unfähige Regierung, die Rechnung wird bei den nächsten Wahlen präsentiert.
Gerhard Brunner
ÖBB-Kartenzahlung
Man glaubt es nicht. Wenn man im Speisewagen mit der Karte bezahlt, ist es günstiger als mit Bargeld – und das in einem staatsnahen Betrieb, das gehört sofort abgestellt.
Leopold Kummer
Soziale Medien vs. Strafalter
Social Media erst ab 14, jemanden abzustechen oder auszurauben etc. ist bis 14 Jahre „erlaubt“. Unverständlich, dass sich niemand traut, das Strafalter herabzusetzen.
Friedrich Thalinger sen.
Der Terror bohrte sich ins Herz Israels
Der 7. Oktober 2023 hat sich unauslöschlich ins Gedächtnis Israels eingebrannt. Mehr als 1200 Menschen wurden ermordet, 251 als Geiseln nach Gaza verschleppt. Kinder, Frauen, Männer und Alte wurden gejagt, gefoltert und getötet, Familien ausgelöscht, Häuser zu Tatorten. Das war kein „Widerstand“. Das war geplanter Terror, kaltblütig, gnadenlos, barbarisch. Jahrzehnte von Krieg, Vertreibung, Besatzung, Terror und gescheiterten Friedensversuchen haben tiefe Wunden hinterlassen. Am 7. Oktober um 6.29 Uhr wurde aus einem Morgen ein Inferno. Für Juden in Israel und weltweit wurden dabei alte Narben sichtbar. Erinnerungen an Verfolgung, Deportation und die Ermordung von Juden in den Konzentrationslagern der Nazis. Der 7. Oktober war nicht die Shoah, doch der Massenmord und die Bilder von Menschen, die sich wieder verstecken mussten, trafen ein historisches Trauma. Drei Jahre später darf dieses Gedenken nicht zur politischen Waffe werden. Wir müssen der Opfer gedenken, die Geiseln niemals vergessen und das Hamas-Massaker klar benennen. Zugleich gilt: Israel hat ein Recht auf Sicherheit, Palästinenser auf Würde und eine Zukunft. Zwischen diesen Rechten darf kein Platz für Fanatismus und Hass sein. Den 7. Oktober darf man niemals entschuldigen. Wir müssen uns erinnern, damit aus Wunden von gestern nicht der Hass von morgen wird.
Alessandro Ferrari
Kanzler versagt
Warum hat Stocker nicht mit Ludwig gesprochen? Dem störrischen Babler notfalls mit dem Ende der Koalition drohen, falls er nicht sofort in der Mottenkiste der Geschichte verschwindet, und der faule Zauber wäre mit einem Schlag vorbei. Stocker ist ebenfalls untauglich.
Heinrich Nowak
Freddy Quinn feierte seinen 95. Geburtstag
Als in den 1950er-Jahren ein neuer Stern am Schlagerhimmel aufging, erwachte eine ganze Nation. Mit seinen Fern- und Heimwehliedern und seiner sonoren Stimme hatte er sich bei einem Millionenpublikum in Herz und Seele gesungen. Noch heute sind diese Lieder in unserer manchmal gefühlskalten Betonwelt ein Ohrenschmaus. Seine vielseitigen Begabungen als Sänger, Showmaster oder Zirkusartist machten ihn berühmt. Bis heute konnte ihm noch keiner in seiner Art das Wasser reichen. Bei einem seiner Konzerte während seiner Abschiedstournee in Bregenz 2005 konnte man ihn nochmals live erleben. Er bedankte sich bei seinem geliebten Publikum für den frenetischen Applaus. Zu seinem 95. Geburtstag wünsche ich Freddy alles Gute! Ein Künstler, der mit seinen Liedern vom Seemann, von der Heimat und der Ferne unvergessen bleibt – mit der Gitarre und dem Meer.
Otto Ohrmeier
Gebührenerhöhung
In Irland ist die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel für Menschen ab 66 Jahren gratis. Ab 70 Jahren hat man sogar den Anspruch, dass eine Begleitperson gratis mitfahren kann. Daran sollte sich das reiche Österreich ein Beispiel nehmen. Dann müsste man auch nicht so viele chinesische E-Autos bewerben.
Gertrude Springer
Ukraine-Krieg
Kiew wird systematisch zerstört und unbewohnbar gemacht. Die Ukraine ist durch Putin in einer schweren Krise. Dieser Krieg muss beendet werden. Alle müssen den Russen entgegentreten und Frieden schaffen, das Morden und Zerstören muss endlich aufhören. Europa, USA und China etc. müssen das tun. Friede und humanitäre Hilfe sind jetzt gefragt.
Dipl.-Päd. Stefan Scherz
Grippe-Schutzimpfung
In den Medien wurde verbreitet, dass zu wenig Impfstoff für die Grippe-Schutzimpfung vorhanden ist und erst nachgeliefert werden muss. Für Ältere und Kinder sei laut Politik allerdings genügend Impfstoff vorhanden. Ich habe am 6. Oktober bei der für mich zuständigen Bezirkshauptmannschaft angerufen, um einen Termin für eine Grippe-Impfung für meine Gattin und mich zu bekommen. Musste allerdings von einer Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes erfahren, dass kein Impfstoff, auch nicht für meine Altersgruppe (über 70) vorhanden ist. Warum wird die Bevölkerung derart angelogen? Klappt in unserem Land eigentlich noch irgendetwas? Schrecklich, welche Politiker eigentlich jetzt bei uns das Sagen haben. Ich fürchte mich immer mehr vor der Zukunft.
Walter Linder
„ORF-Akt“
Wenn diese Tagebucheintragungen der Wahrheit entsprechen und nicht gefälscht wurden, ergibt sich in dieser Causa ein ganz anderes Bild. Weiß die ORF-Angestellte eigentlich, was sie Frauen, die wirklich missbraucht wurden, mit möglichen falschen Anschuldigungen antut? Und das Ende einer beruflichen Karriere hat sie dann auch am Gewissen. Falls es sich herausstellt, dass alles unwahr war, gehört diese Dame (für die die Unschuldsvermutung gilt, Anm.) bestraft.
Dagmar Junker
Bauchpinseln
Der 41-jährige portugiesische Superstar Ronaldo reiste vorzeitig vor dem Spiel gegen Dänemark ab, weil er nicht gleich von Beginn an in die Stammelf berufen wurde. Bei so einer Aktion hätte ein „normaler Spieler“ für die Nationalmannschaft endgültig ausgedient – nicht so aber bei Superstar Ronaldo! Der wird weiterhin gebauchpinselt.
Karl Aichhorn
Schattenkrieg gegen den Westen
Russland führt einen Schattenkrieg gegen den Westen, aber der Westen führt umgekehrt schon seit Jahren einen Schattenkrieg gegen Russland. Mit Nachschub an Geld und Waffen. Auch das neutrale Österreich mischt kräftig mit. Man kann auch zündeln dazu sagen, hoch lebe die Waffenlobby.
Robert Lehmann
Politische Selbstzerstörung
Leider gibt es keine Haftungen (Klagen) für die Nicht-Einhaltung von zu großen Wahlversprechen von Politikern, nicht nur in den USA. Man bedenke, Hunderte US-Bürger wollten nach Wahlen den Regierungssitz stürmen. Millionen Amerikaner hoffen auf die vom Präsidenten versprochenen 5000 $. Ich hoffe nicht, dass entstehende Unruhen in Plünderungen und Zerstörungswut ausarten.
Klemens Hinterberger

Tierecke
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93% Trefferquote
Dieser einfache Krebs-Test soll bald Leben retten
Oberösterreich
In harten Zeiten rückt man zusammen – aber als Brustkrebs-Betroffene muss man sich oft auch ...
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Brustkrebs-Tagebuch
Wenn es das Umfeld gut meint, aber schlecht macht
Im Brustkrebs-Monat Oktober möchte ich als Patientin die Aspekte der Krankheit beleuchten, über ...
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Wie mutig man ist, weiß man immer erst nachher
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Zittern ab dem Herbst: Maria (74) hat ihre Jacken, Socken, Westen und Pullis schon vorbereitet. ...
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Pensionistin erzählt:
„Ich ziehe zwei, drei dicke Socken und Westen an“
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