Der Mann war am Einstieg zum Blausandpfeiler in rund 1.600 Metern Höhe als Voraussteiger einer Zweier-Seilschaft in der ersten Seillänge ausgerutscht und hatte sich am Sprunggelenk verletzt. Da der Mondseer auch mit Hilfe seiner Seilpartnerin nicht mehr selbständig absteigen konnte, setzte er gegen 15 Uhr einen Notruf ab. Die Bergwacht Marktschellenberg und der Traunsteiner Rettungshubschrauber "Christoph 14" wurden angefordert.
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40 Meter vom Hubschrauber abgeseilt
Die Besatzung landete vorerst in Marktschellenberg, wo das variable Rettungstau am Doppel-Lasthaken der Maschine montiert wurde. Beim ersten Anflug zur Unfallstelle seilte sich ein Bergwacht-Luftretter rund 40 Meter tief zu dem Verletzten ab und sicherte beide Kletterpartner am Tau.
Kletterer sicher ins Tal geflogen
In einem schwierigen Flugmanöver musste der Pilot den Hubschrauber dabei extrem nah an der nahezu senkrechten Felswand halten. Der Retter und die beiden Kletterer wurden im Anschluss ohne Zwischenlandung sicher ins Tal geflogen.
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