Angst unbegründet?

Insassen des Anhaltezentrums dürften nicht raus

Steiermark
21.08.2009 17:45
Der Bund hält am Bau des umstrittenen Anhaltezentrums in Leoben weiter fest. Dieses soll - wie schon das Justizzentrum - ein europaweites Vorzeigeprojekt werden. Um die anhaltenden Debatten auf eine sachliche Ebene zu bringen, lud die Wirtschaftskammer nun zu einem Lokalaugenschein in ein Wiener Anhaltezentrum ein.

Eine Delegation rund um den Leobner Wirtschaftskammerobmann Hans Mocharitsch besuchte das in dichtem Wohngebiet liegende Polizeianhaltezentrum Rossauer Lände. Dabei sollte man sich davon überzeugen, dass alle Anrainer-Befürchtungen völlig unbegründet wären.

Zentrum ist nicht für Kriminelle
"Die Anlage in Leoben ist primär für 250 rückkehrwillige Personen, insbesondere Familien, ausgelegt. Keineswegs werden Menschen mit kriminellem Hintergrund hier landen. Außerdem dürfen die Insassen den Bau nicht verlassen", sagt Chefinspektor Albert Grasel, der für alle 17 polizeilichen Anhaltezentren in Österreich zuständig ist.

Sichtweise von Land gefragt
Zu dem von der Stadt in Auftrag gegebenen Rechtsgutachten, wonach der Bau im "allgemeinen Wohngebiet" nicht realisierbar sei, meint Grasel: "Möglicherweise werden wir das Land um dessen Sichtweise bitten."

von Heinz Weber, "Steirerkrone"

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