Kameraden gerettet

Heerespilot landet trotz Föhnsturm sicher am Glockner

Steiermark
27.03.2010 12:38
Einen besonders gefährlichen Rettungseinsatz hat ein steirischer Hubschrauberpilot des Bundesheers am Donnerstag bravourös gemeistert. Der 27-Jährige musste den höchsten Landeplatz Österreichs, auf 3.500 Metern Seehöhe am Großglockner, anfliegen - und das bei Föhnsturm! Er barg einen verletzten Unteroffizier.

Bei einer Alpinausbildung oberhalb des Glocknerleitls war es zu dem Unfall gekommen: Ein Unteroffizier stürzte so unglücklich, dass er sich das Wadenbein brach. Der Bergführer der Gruppe forderte einen Hubschrauber an.

Windspitzen bis zu 70 km/h
Pilot Uwe Thauses vom Fliegerhorst in Aigen im Ennstal ließ sich auch von einem angekündigten Föhnsturm mit Windspitzen bis zu 70 km/h nicht aufhalten. Er flog mit seiner Alouette 3 sofort los (Interview mit dem Piloten in der Infobox).

Die Wolken und die hochalpine Lage erschwerten den Rettungseinsatz ebenfalls. Doch Thauses konzentrierte sich ganz auf seinen Hubschrauber, wich mehreren massiven Wolken aus und landete schließlich sicher auf 3.500 Metern Höhe. Er barg den Verletzten und flog ihn dann ins Krankenhaus nach Lienz.

von Manuela Kappes, Kronen Zeitung

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