Es ist eine der größten Katastrophen auf der Donau: In der Nacht auf Donnerstag sank ein Budapester Ausflugsboot mit einer südkoreanischen Reisegruppe an Bord nach einem Zusammenstoß mit einem größeren Schiff binnen sieben Sekunden. Von den 35 Menschen an Bord konnten bisher nur sieben gerettet werden. Jetzt schickt unsere Elite-Einheit Cobra Taucher nach Ungarn.
Wie Innenminister Eckart Ratz am Donnerstag der „Krone“ bestätigte, sollen drei Teams mit zehn Taucher der Anti-Terror-Spezialtruppe Cobra ihre Kollegen von der Eliteeinheit TEK in Ungarn bei dem lebensgefährlichen Einsatz unter Wasser unterstützen.
„Ich sehe es als Selbstverständlichkeit, unser Nachbarland in diesen schwierigen Stunden bestmöglich zu unterstützen“, erklärte Ratz. Deswegen habe man auch „sofort Beamte mit modernster Technik entsandt“.
Wrack liegt vier Meter tief
Das Schiffswrack liegt in rund vier Metern Tiefe unterhalb der Margaretenbrücke. Für die Elitepolizisten gilt es jedenfalls gleich mehrerer Schwierigkeiten zu überwinden. Derzeit führt die Donau in Budapest Hochwasser. Zu den starken Strömungen kommt die tiefe Wassertemperatur von kaum mehr als zehn Grad. Zudem ist die Sicht praktisch null. Ein erster (mit Leinen gesicherter) Tauchgang war noch für Donnerstag geplant.
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Rückblick: Zu dem Drama war es am späten Mittwochabend bei einer Budapest-Rundfahrt gekommen, als der Ausflugsdampfer Hableany (Nixe) mit dem weitaus größeren Flusskreuzer Vikin Sigyn kollidierte. Das kleinere Boot - an Bord befanden sich 33 Touristen bzw. ihre Reisebegleiter, die eine Sechs-Länder-Tour nach Osteuropa gebucht hatten, sowie zwei Besatzungsmitglieder - kenterte durch die Wucht des Zusammenstoßes mit dem 135-Meter-Schiff und versank binnen sieben Sekunden in den reißenden Fluten der Donau.
Kaum noch Hoffnung für Vermisste
Sieben Südkoreaner konnten unmittelbar nach der Katastrophe lebend aus dem Wasser gezogen werden, 21 weitere Menschen, unter ihnen ein sechsjähriges Kind, werden noch vermisst. Für sie schwindet laut den Einsatzkräften von Minute zu Minute jede Hoffnung ...
Daten und Fakten zu den Cobra-Tauchern
Christoph Budin, Kronen Zeitung
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