Mit gefälschten Pässen

13 Illegale auf griechischem Flughafen gestoppt

Ausland
19.06.2019 06:00

Ihr Ziel war dasselbe: ein Leben im Westen. Nur die Wunschdestinationen variierten. 13 Flüchtlinge wurden allein am vergangenen Wochenende auf dem Flughafen Heraklion auf der griechischen Insel Kreta gestoppt. Mit gefälschten Pässen (darunter auch einige rot-weiß-rote Dokumente) wollten die Frauen und Männer in Urlauber-Flugzeuge steigen.

Die Urlaubssaison kommt ins Rollen - womit auch die Flüchtlingsfrequenz auf ausländischen Flughäfen steigt. „Die Schlepper denken, dass sie ihre Kunden bei höherem Passagieraufkommen einfacher durch die Sicherheitskontrollen bringen“, erklärt ein griechischer Polizeisprecher. Doch man sei aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre gewappnet - und besser aufgestellt.

Und so war vergangenes Wochenende für 13 Illegale auf dem Flughafen Heraklion auf Kreta bereits am ersten Kontrollpunkt Endstation. Die acht Männer und fünf Frauen waren allesamt mit gefälschten Dokumenten ausgestattet - vier der Pässe trugen den rot-weiß-roten Adler.

Tage zuvor hatte ein Paar mit Kleinkind von Kalamata auf der Halbinsel Peloponnes aus versucht, mit manipulierten Papieren in die Chartermaschine nach Wien zu steigen.

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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