„Unsere Welt ist unglaublich komplex geworden. Wir sind ständig damit konfrontiert: Welches Essen ist moralisch akzeptabel? Welches politische Programm zukunftstauglich?“, sagt Martin Dürnberger, Obmann der Hochschulwochen und Professor für Fundamentaltheologie in Salzburg.
Die Vorlesungen, Diskussionen und Workshops starten morgen Montag. Bis zu 1000 Teilnehmer werden erwartet. Spannung verspricht etwa das Referat des Salzburger Politik-Professors Reinhard Heinisch, der über die radikale Macht von Populismus sprechen wird.
Wie einfach darf Glaube in unserer Welt sein?
Es geht auch um Glauben, der nicht zu sehr vereinfacht werden soll. Sonst bestehe die Gefahr des Fundamentalismus. Wie kann es Kirche heute schaffen, mit mehr Menschen in Kontakt zu kommen? „Es braucht Demut.“ Glaube sollte sich nicht aufdrängen.
Ein Höhepunkte wird das Fest beim Erzbischof sein, wo neben Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler auch Schauspieler Gregor Bloéb aus dem Jedermann-Ensemble über Komplexität und Einfachheit auf der Bühne philosophieren wird.
Alle Programm-Details: salzburger-hochschulwochen.at
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.