Mit einem 14-Millionen-Etat in die Saison gestartet, verdienten die Linzer seit Sommer allein aus Ablösen und UEFA-Prämien 19 Millionen Euro. Und nun geht es im Europa-League-Rückspiel gegen AZ Alkmaar am Donnerstag um weitere 1,1 Millionen Euro.
Geld macht bekanntlich nicht glücklich - doch stell dir vor, du hast kein Geld und bist unglücklich! Ein Gefühl, das der LASK bis 2013 nur zu gut gekannt hat. Ehe man jetzt quasi gerade die Jackpot-Saison in der 111-jährigen Klubgeschichte hat:
Was mehr als ein warmer Geldregen ist! Vor allem, wenn man weiß, dass der LASK heuer mit einem 14-Millionen-Budget in die Saison gestartet ist. Wohl zum letzen Mal. Jedoch nicht, weil Präsident Siegmund Gruber daran denkt, die Europacup-Einnahmen in den laufenden Betrieb zu investieren.
„Sondern weil wir guter Dinge sind, aufgrund unserer Erfolge neue Sponsoren lukrieren zu können beziehungsweise dass bestehende Geldgeber ihre Beträge erhöhen“, betont der LASK-Boss. Nachsatz: „Auf jeden Fall ist nicht geplant, in den bestehenden Kader nur mit dem Ziel zu investieren, dass wir möglichst wieder international spielen werden!“
Weshalb der LASK seine Rücklagen vor allem in weitere Professionalisierungsschritte investieren will und ab Jänner 2021 auch in den Umbau des Linzer Stadions.
Georg Leblhuber, Kronen Zeitung
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