Ein vor 25 Jahren ausgewanderter Österreicher (57) hat in Innsbruck von 2013 bis 2020 mehr als 10.000 Euro an Sozialleistungen kassiert und die Behörden bezüglich seines Wohnorts an der Nase herumgeführt. 2012 bezog er, ebenfalls durch Täuschung, zwei Monate lang für seine im Ausland geborenen Kinder Familienbeihilfe.
Seit 1995 lebte der Österreicher (57) schon nicht mehr in Tirol. Obwohl er ausgewandert war, spielte er den Innsbrucker Behörden ab Jänner 2013 vor, er lebe noch im Inland - dazu füllte er Fragebögen falsch aus. Bis Jänner 2020 kassierte der 57-Jährige mehr als 10.000 Euro.
2012 bei Familienbeihilfe gescheitert
Zudem versuchte er 2012, für seine im Ausland geborenen Kinder Familienbeihilfe zu beziehen. Dies klappte allerdings nur zwei Monate lang, da ihm die Behörden auf die Schliche kamen - er redigierte daraufhin seine Angaben. „Der Behörde entstand in diesem Fall ein Schaden im unteren vierstelligen Eurobereich“, informiert die Polizei.
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