Es ist der größte Korruptionsfall der zweiten Republik. Der Verkauf der Bundesimmobiliengesellschaft im Jahr 2004 unter dem damaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser ist die Grundlage, drei Jahre später wird es zum ersten Mal kritisiert. Erst im Jänner 2013 gehen alle nötigen Akten an die Staatsanwaltschaft. Der Prozess beginnt letztendlich im Dezember 2017, endet rund drei Jahre später. Grasser kassiert acht Jahre unbedingte Haft, das Urteil ist nicht rechtskräftig. Moderator Gerhard Koller spricht im Krone News-Talk mit Anwalt Manfred Ainedter über die gerichtliche Objektivität bei prominenten Angeklagten und blickt auf den langwierigen, lehrreichen Prozess zurück.
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.