Auch wenn sich die Wettersituation in Osttirol langsam entspannt. Die Rekordschneemengen sorgen immer wieder für gefährliche Situationen. Donnerstagnachmittag ging in Obertilliach eine Lawine direkt auf die Straße nieder.
Es passierte gegen 14.15 Uhr: Im Ortsteil Leiten wurde die Bundesstraße (B 111) auf einer Länge von etwa 25 Metern bis zu zwei Meter hoch verschüttet. Alpinpolizei und Bergrettung rückten aus, weil mögliche Verschüttete zu befürchten waren. Der Lawinenkegel wurde von den Einsatzkräften mit Lawinensonden abgesucht. Dann die erlösende Nachricht: Es wurden keine Personen oder Fahrzeuge verschüttet.
Nach einem Erkundungsflug der Lawinenkommission konnte die Straße geräumt werden, sodass die in beiden Fahrtrichtungen vor der Lawine zum Anhalten gezwungenen Pkw-Lenker wechselseitig durchgeschleust werden konnten. Danach wurde die B 111 durch das Baubezirksamt Lienz gesperrt. Eine neuerliche Beurteilung der Sperre erfolgt am Freitag.
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.