Österreichs Ski-Herren nehmen nach Heim-Klassikern Chamonix ins Visier. Cheftrainer Andreas Puelacher spricht sich für volle Attacke aus: „Mir ist’s lieber, sie riskieren und fallen aus, als sie fahren locker runter und werden 14. oder 15.“
Der Sieg des Marco Schwarz beim Slalom in Schladming. Oder der Triumph von Vinc Kriechmayr beim Super-G in Kitzbühel. Die Siege bei den Ski-Klassikern ließen die Brust der ÖSV-Herren wachsen. „Sehr angenehm war’s zuletzt“, grinst Chef Andi Puelacher. „Wir wissen, dass wir voll dabei um die Podestplätze sind.“ Und das kurz vor der WM!
Für die Slalom-Fahrer ging’s am Donnerstag aber erst einmal ins verregnete Chamonix – zum Doppel! „Wir reisen mit Selbstvertrauen an. So eine starke Slalom-Mannschaft hatten wir schon lange nicht mehr!“ Feller und Co. werden auch in Frankreich bei den Rennen am Samstag und am Sonntag volle Attacke fahren. Dafür sprach sich der Cheftrainer aus.
„Ja, in Schladming hätte es Feller als Führender mit neun Zehntel Vorsprung konservativer angehen können. Aber das sind Rennfahrer. Mir ist’s lieber, sie riskieren und fallen aus, als sie fahren locker runter und werden 14. oder 15.“ Auch bei den Erinnerungen an den Slalom von Chamonix setzt Puelacher ein Grinsen auf. „Da ist der Adrian Pertl ja letztes Jahr Dritter geworden!“ Und das ist nur einer aus dem Wunderteam ...
Georg Kallinger, Kronen Zeitung
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