Trotz der anhaltenden Coronakrise zeigt sich der Osterhase heuer spendabel, das freut auch WKO-Obmann Ernst Wiesinger. Die im Raum stehenden Eintrittstests auch für den Handel lehnt er aber strikt ab.
„Krone“: Wir befinden uns mitten in der Karwoche. Wie läuft das Geschäft?
Ernst Wiesinger: Zu Ostern gibt es sehr viele Last-Minute-Geschenke, von dem her bin ich sehr froh, dass wir offen haben dürfen. Jetzt ist die zweitwichtigste Zeit für den Handel. In Oberösterreich machen wir normalerweise zwischen 30 und 40 Millionen Euro Umsatz. Es werden ja nicht nur Kinder beschenkt, jeder freut sich über eine kleine Aufmerksamkeit.
Was sind die beliebtesten Geschenke zu Ostern?
Süßigkeiten, Pralinen und Schokolade sind am beliebtesten. Aber auch Bücher, Gutscheine und Bargeld werden geschenkt. Für Kinder werden rund 70 Euro ausgegeben, für alle anderen im Schnitt 50 Euro.
Wurde wegen Corona weniger verkauft?
Eher sogar mehr. Man kann es vielleicht ,Frustshopping’ nennen. Sonst kann man ja nicht viel machen. Bei vielen ist auch wegen der ausfallenden Reisen das Urlaubsgeld nicht verbraucht.
Es stehen Eintrittstests für den Handel im Raum. Wie stehen Sie dazu?
Das ist etwas, gegen das ich mich total verwehre. Das ist nur wieder eine Verzweiflungsaktion und wäre der Ruin für den Handel. An die Masken und den Abstand haben sich die Leute schon gewöhnt.
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