Auf die städtischen Öffis ist Luger stolz: „Sie bilden das Rückgrat der E-Mobilität in Linz“. Rund 70 Prozent der Fahrgäste sind mit den Linz-AG-Fahrzeugen elektrisch unterwegs und tragen einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung des CO2-Ausstoßes bei.
1000 E-Autos zugelassen
Bei den herkömmlichen E-Autos hat man allerdings noch deutlich Luft nach oben. „Aktuell sind 1000 Elektroautos bei uns zugelassen. Obwohl dies nur einem Prozent aller Pkw entspricht, hat sich die Zahl der Neuanmeldungen innerhalb von fünf Jahren verzehnfacht“, so der Bürgermeister. Laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ) liegt man im Oberösterreich-Ranking damit allerdings nur im Mittelfeld. Möglicher Grund: Obwohl die Stadt als Motivation für den Umstieg mit einer Förderung winkt, braucht man dafür Ausdauer. Die Abwicklung kann schon mal bis zu sechs Monate dauern. Darum ist auch dem SP-Stadtchef bewusst: „Wir sind auf einem guten Weg. Dennoch bleibt hier auch in Zukunft noch viel zu tun.“ Vor allem die Weiterentwicklung der Lade-Infrastruktur für E-Autos will er weiter ankurbeln.
Drei Ladestationen für E-Taxis
Bleibt zu hoffen, dass diese Anstrengung mehr Wirkung erzielt als die drei errichteten Schnellladestationen für Elektrotaxis. Denn wie berichtet, wurden am Hauptbahnhof, in der Peuerbachstraße und der Prinz-Eugen-Straße dank 220.000 € Landesförderung derartige Ladesäulen, die per Chip ausschließlich von E-Taxis genutzt werden können, installiert. Luxus, wenn tatsächlich nur fünf Linzer Taxis dort tanken können.
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