Bereits seit sechs Jahren ist die Firma Heli Austria – sie hat 28 Hubschrauber und beschäftigt 150 Mitarbeiter – auf Sardinien im Einsatz. „Wir fliegen dort im Auftrag der Regierung, einer unserer acht ,Super Pumas‘ ist dort immer im Juli und August stationiert“, schildert Knaus im „Krone“-Gespräch.
Doch so schlimm wie heuer war es noch nie. „Wir sind in diesen zwei Monaten normalerweise durchschnittlich 100 Flugstunden im Einsatz, doch alleine im Juli waren es schon 100 Einsatzstunden, die Hälfte davon alleine in der vergangenen Woche“, erzählt der gebürtige Salzburger, der das Unternehmen zusammen mit seiner Frau Saskia leitet.
Wir haben zwei Piloten auf der Maschine, die sich abwechseln und aktuell bis zu zwölf Stunden pro Tag fliegen
Roy Knaus, Heli Austria
Die Einsätze sind für die Piloten sehr herausfordernd: „Wir haben zwei Piloten auf der Maschine, die sich abwechseln und aktuell bis zu zwölf Stunden pro Tag fliegen“, schildert der Heli-Austria-Chef.
Pro Löscheinsatz kann dieser spezielle Schwerlast-Hubschrauber bis zu 4000 Liter Wasser aufnehmen und gezielt über den Brandherden abwerfen.
Künftig Nacht-Einsätze
„Ein Löschflugzeug kann zwar 6000 Liter aufnehmen, doch der Hubschrauber hat den Vorteil, dass er in derselben Zeit drei Ladungen Wasser auftanken kann – also 12.000 Liter“, so Knaus. Daher ist auch die Nachfrage an seinen „Super Pumas“ sehr groß.
Drei „Pumas“ der Heli-Austria-Flotte sind aktuell sogar in Kanada stationiert. „In Zukunft werden wir auch in der Nacht Einsätze fliegen, die Maschinen werden dementsprechend umgerüstet“, sagt Roy Knaus.
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