Skibergsteigen

Die olympischen Ringe warten auf Paul Verbnjak!

Kärnten
20.10.2021 10:21

Skibergsteigen ist ab den Spielen 2026 in Italien olympisch. Große Ambitionen hat U 20-Doppelweltmeister Paul Verbnjak (19). Heuer ist er im Weltcup erstmals bei den „Großen“ im Einsatz.

Das große Karriereziel von Paul Verbnjak (19) nimmt Formen an. Der Skibergsteiger aus Großbuch bei Klagenfurt darf von Olympia träumen. Denn die noch relativ junge Sportart wurde im Sommer offiziell ins Programm für die Spiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo aufgenommen. In Italien stehen dann das klassische Einzel, ein Sprint sowie eine Mixed–Staffel am Programm.

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Wir haben schon damit spekuliert, dass unser Sport olympisch wird. Dort dabei zu sein ist das Ziel eines jeden Athleten.

Paul Verbnjak, Skibergsteiger

Die Motivation ist riesig
„Ein Wahnsinn! Das gibt noch einmal so richtig Motivation, ermöglicht eine neue Perspektive“, strahlt der Junioren-Gesamtweltcupsieger und zweifache Weltmeister der abgelaufenen Saison – der zu den Spielen in fünf Jahren im besten Sportleralter sein wird. „Die Arbeit dafür hat schon lange begonnen – wir haben darauf spekuliert“, schmunzelt er.

Im Vorjahr gelang Paul Verbnjak der Gesamtweltcupsieg sowie zwei WM-Titel bei den Junioren. (Bild: Maurizio Torri)
Im Vorjahr gelang Paul Verbnjak der Gesamtweltcupsieg sowie zwei WM-Titel bei den Junioren.

Erste Trainingseinheiten auf Schnee
Seit Mai bereitet er sich auf den kommenden Winter vor. Mit dem Nationalteam wurde im Sommer hauptsächlich in Hochfilzen geschuftet - am Rad aber auch am Skiroller und in der Kraftkammer. „Wir haben an Ausdauer, Stabilität und Kraft gearbeitet“, schildert Paul, der vorige Woche mit dem Nationalteam am Hintertuxer Gletscher erste Einheiten auf Schnee abspulte.

„Ich verwende heuer einen neuen Schuh, hatte leichte Probleme mit einer Beinhautentzündung am Knöchel. Jetzt geht’s aber schon wieder“, betont der Heeressportler. Seit Sonntag ist er mit dem Team auf Trainingslager am Stubaier Gletscher.

Weltcup startet im Dezember
Mitte Dezember beginnt in Ponte di Legno (It) dann die neue Weltcup-Saison. Dort wird Paul erstmals in der allgemeinen Klasse starten, will nahtlos an seine Erfolge bei den Junioren anschließen. „Ich fühle mich richtig gut, kann viel von den Routiniers lernen.“

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