Schon seit längerer Zeit spukt der allein lebende Mann durch den Ortsteil Laubenbachmühle im Grenzgebiet zwischen den Bezirken St. Pölten und Scheibbs. Jetzt aber eskalierte die Situation: einen Bauern, der ihn beim Diebstahl von Holz erwischte, soll der 47-Jährige per Gestikulation mit dem Erschießen gedroht haben.
Verfolgungsjagd quer durch das Pielachtal
Auch Kinder flüchten in Panik vor dem verwirrten Einzelgänger. Ihre liebe Not mit dem selbst ernannten Gott, der glaubt, schon 2.000 Jahre auf seinem Hof zu leben, hat auch die Polizei. Mit dieser lieferte sich der Mann eine Verfolgungsjagd quer durch das Pielachtal.
Der 47-Jährige dürfte immer neue Drohungen aussprechen und soll sogar angedeutet haben, das Haus seines Nachbarn anzuzünden und dessen Kinder zu verletzen. Doch die zuständige Amtsärztin sieht immer noch keinen Anlass, den Familienvater einer Behandlung zuzuführen.
Diözesanmitarbeiter vom Altar gezerrt
Der jüngste Vorfall ereignete sich nun in Wien, wo der Mann (Name der Redaktion bekannt) den Diözesanmitarbeiter Kurt D. aus Velm-Götzendorf von einem Altar gezerrt haben soll. "Er ist auf die Bühne gestürmt und wollte als Gott predigen. Als ich ihn behutsam wegweisen wollte, hat er mich in die Tiefe gerissen", schildert D., der mehrere Knochenbrüche erlitt.
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.