Kein Jubel mit Real

DSG Ferlach crashte die Meisterfeier im Lavanttal

Kärnten
30.05.2022 14:02

Spiel der Runde: Bad St. Leonhard wollte mit einem Sieg über DSG Ferlach den Titel feiern, lag schon 3:0 vorne. In elf Minuten (!) kamen die Gäste zurück. Spieltermin sorgte für Unmut. WAC kündigt sich als Testgegner an.

Manch ein Fußballfan hatte den Kopf geschüttelt. Bad St. Leonhard setzte die Partie gegen DSG Ferlach ausgerechnet zwei Stunden vorm Champions-League-Finale an - einzig und allein in Matrei wurde in Kärnten auch noch so spät angepfiffen.

Aber die Lavanttaler wollten unbedingt den Meistertitel der 1. Klasse D vorzeitig fixieren, gemeinsam mit Karim Benzema und Co. auf den Bildschirmen groß feiern.

Drei Tore aufgeholt
Daraus wurde nichts! Der Gegner aus Ferlach hatte etwas dagegen, drehte einen 0:3-Rückstand nach 51 Minuten binnen elf Minuten zu einem 3:3. Ex-Profi Rok Elsner wurde von der Defensive in den Sturm beordert, netzte gleich zweimal!

„Wollten ihnen Party vermiesen“
„Der Termin war schon etwas dreist – aber wir waren daher umso motivierter, ihnen die Party zu vermiesen“, betonte DSG-Coach Mario Woschitz, der seinen 36. Geburtstag feierte, den Lavanttalern aber gratulierte: „Sie haben sich den Titel heuer dennoch verdient.“

Meistertitel wäre Kür einer Traumsaison
Insgesamt ist St. Leonhard nun elf Ligaspiele unbesiegt. Nach sieben Siegen in Serie gab’s wieder ein Remis. „Der Punkt geht in Ordnung. Dann müssen wir den Titel eben nächste Runde holen“, so Trainer Daniel Münzer.

Und ein besonderes Schmankerl zum 60-Jahr-Jubiläum wartet auf die Lavanttaler am 24. Juni – da geht’s in einem Test gegen Bundesligist WAC.

BAD ST. LEONHARD – DSG FERLACH 3:3 (2:0)

  • Torfolge: 1:0 (26.) & 2:0 (32.) Patrick Schlacher, 3:0 (51.) Andreas Steinkellner, 3:1 Rok Elsner (58.), 3:2 (65.)Thomas Schmautz, 3:3 (69.) Rok Elsner.
  • Rote Karte: Trainer Mario Woschitz (nach Spielende, Beleidigung), DSG Ferlach.

Die Aufstellungen
BAD ST. LEONHARD: Lukas Joham; Michael Schriefl (69. Martin Pirker), Andreas Koitz, Maximilian Stoni, Franz Steinkellner; Michael Rabensteiner, Fabian Pirker; Andreas Steinkellner, David Pabst, Marcel Pfennich; Patrick Schlacher. Trainer: Daniel Münzer.
DSG FERLACH: Mario Tomic; Marcel Laussegger, Rok Elsner, Patrick Kramer; Thomas Schmautz (85. Julian Sparouz), Vernes Durmisevic; Marco Gössmann (54. Lukas Male), Admir Hadzisulejmanovic, Maximilian Melbinger (67. Marcel Schmautz); Christian Schweiger, Michael Krainer. Trainer: Mario Woschitz.

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