Während der vergangenen Monate wurden gleich mehrere Bankomaten im niederösterreichischen Krems abgebaut. Die Kremser Linke Stadtbewegung (KLS) kämpft daher jetzt um die Bargeldversorgung und setzt sich für Ersatzlösungen ein.
Wer in der Kremser Altstadt unterwegs ist und sich von der Straße aus schnell Geld bei einem Bankomaten beschaffen will, der muss dafür immer weiter zu Fuß gehen. Jüngst wurde einer der wenigen Bankomaten, die noch outdoor zu erreichen waren, abgebaut. „Dann gehe ich eben ins Foyer der Bankstellen“, sagen die einen.
„Die Banken schränken das Angebot zur Bargeldbeschaffung ein und wollen uns zu gläsernen Konsumenten machen“, sagt man bei der Kremser Linken Stadtbewegung. Auf Eigeninitiative setzen sich die beiden Gemeinderäte Wolfgang Mahrer und Nikolaus Lackner immer wieder für Ersatzlösungen zur Bargeldbeschaffung ein – und das auch erfolgreich.
Politischer Schulterschluss
Ende Mai erwirkte Lackner die Errichtung eines Bankomaten bei der Schiffsstation, von dem bereits gebührenfrei behoben werden kann. Auch einem KLS-Dringlichkeitsantrag zur Sicherung der Bargeldbehebung wurde im Gemeinderat einstimmig zugestimmt. „Für unsere Gewerbetreibenden und Gastronomen braucht es nun eine schnelle Lösung in der Altstadt“, heißt es.
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