Bullen-Neuzugang Strahinja Pavlovic ist drauf und dran sich in die Herzen der Fans zu spielen. „Steilpass“ - eine Kolumne von Philip Kirchtag.
Fast zwei Meter groß, stark gebaut und dennoch ein technisch versierter Kicker. So könnte eine kurze Profilbeschreibung von Salzburgs jüngstem Neuzugang Strahinja Pavlovic aussehen. Der 21-Jährige ist eine echte Erscheinung und war in seinem ersten Bullen-Einsatz über 90 Minuten am Samstag gegen Feyenoord Rotterdam gleich richtig auffällig. Er führte beinharte Zweikämpfe, grätschte mehrmals in höchster Not und schaltete sich auch des Öfteren in der Offensive ein.
„Gegen ihn will man nicht spielen“
Der volle Einsatz des Serben fiel auch den Zuschauern in Anif auf - Szenenapplaus erhielt der Verteidiger nicht nur einmal. Mit seiner Art von Fußball hat Pavlovic mit Sicherheit das Potenzial zum Fanliebling. Anhänger vergöttern im Normalfall Kicker, die für einen Verein ihr letztes Hemd geben. Und der 21-Jährige ist genau so ein Spielertyp. „Gegen ihn will man nicht spielen“, grinste Teamkollege Luka Sucic begeistert.
Erste Eindrücke sehr positiv
Auch Salzburg-Trainer Matthias Jaissle ist von seinem Neo-Einkauf angetan: „Er verspricht uns die nötige Mentalität und Qualität, die wir uns erhofft haben. In den nächsten Wochen muss er sich noch an unsere Spielidee gewöhnen, aber die ersten Eindrücke sind sehr positiv.“ Einen fixen Stammplatz muss er sich trotzdem erst erarbeiten. Denn Jaissle hat im Abwehrzentrum jetzt die Qual der Wahl. Mit Pavlovic, Wöber, Solet, Bernardo, Piatkowski, Vallci, Baidoo und dem rekonvaleszenten Okoh stehen aktuell acht nominelle Innenverteidiger im Kader des heimischen Meisters.
Mit Sicherheit länger nicht in einem Spieltagskader aufscheinen wird Samson Tijani. Der 20-Jährige zog sich gegen Feyenoord einen Schien- und Wadenbeinbruch zu, wurde bereits in der Nacht auf Sonntag operiert. Den Umständen entsprechend geht es dem Nigerianer gut, er wird aber für mehrere Monate ausfallen.
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