Ukrainer (34) wurde am Sonntag durch Zufall in Bruck erwischt und verhaftet. Vorwurf: Darlehens-Betrug in Höhe von 6 Millionen Euro. Doch der 34-Jährige bestreitet.
Betrügereien mit einem Schaden von mehr als sechs Millionen Euro: So lautete der Vorwurf im internationalen Haftbefehl gegen einen nun im Pinzgau erwischten Ukrainer (34). Wie berichtet ist der Mann am Sonntag zufällig bei einer Verkehrskontrolle in Bruck kontrolliert und festgenommen worden.
„Wir haben die Auslieferung des Verdächtigen in die Ukraine beantragt“, bestätigt Marcus Neher von der Salzburger Staatsanwaltschaft. Er sitzt bereits in der Justizanstalt in Puch – das Landesgericht hat die Auslieferungshaft bereits am Sonntag verhängt, heißt es von Sprecher Peter Egger. Doch was wird ihm konkret vorgeworfen: Laut „Krone“-Infos soll der 34-Jährige im Sommer 2021 von drei Ukrainern Darlehen in Höhe von rund sechs Millionen Euro erhalten haben – das Geld soll aber eingesteckt und nicht zurückgezahlt haben. „Mein Mandant bestreitet die Vorwürfe. Er selbst gibt an, aufgrund derselben Vorwürfe bereits freigesprochen worden zu sein“, erklärt Verteidiger Kurt Jelinek, der mit Anwaltskollegen Lukas Kollmann den 34-Jährigen vertritt. Der Ukrainer könnte noch Beschwerde gegen die Auslieferung einreichen.
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.