Tempel leer
Thailändische Mönche auf Methamphetamin-Entzug
Sämtliche buddhistischen Mönche eines thailändischen Tempels sind vor Kurzem positiv auf das Suchtmittel Methamphetamin getestet worden und müssen sich nun einer Entziehungskur unterziehen. „Der Tempel hat keine Mönche mehr“, schilderte am Dienstag ein zuständiger Behördenvertreter im ländlichen Bezirk Bung Sam Phan.
Anrainer seien nun besorgt, dass sie ihren religiösen Pflichten nicht mehr nachkommen könnten, indem sie etwa die Mönche mit Essen versorgen, hieß es. Daher würden andere buddhistische Mönche in den Tempel geschickt.
Transitland für Drogen aus Myanmar
Thailand ist ein wichtiges Transitland für den illegalen Handel mit Methamphetamin. Nach Angaben des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) wird die Droge in Myanmars unruhigem Bundesstaat Shan hergestellt und dann über Laos nach Thailand geschmuggelt.
Dort ist eine „Meth“-Pille im Straßenverkauf für weniger als 20 Baht (rund 50 Eurocent) zu bekommen. In den vergangenen Jahren haben die Behörden in verschiedenen südasiatischen Staaten immer wieder Rekordmengen an Methamphetamin beschlagnahmt.
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