Der Deutschkreutzer Klaus Furtner wurde im November für sein großes Engagement in der Altenpflege geehrt.
Diese jungen Männer sind eine wichtige Stütze unseres Sozialsystems. Deshalb werden mittlerweile alljährlich die „Zivildiener des Jahres“ ausgezeichnet. Landessieger im Burgenland war diesmal Klaus Furtner aus Deutschkreutz. Er war neun Monate lang im Pflegezentrum Drescher in Raiding tätig.
„Der Zivildienst ist eine nicht wegzudenkende Säule im gemeinnützigen Bereich“, erklärt Heimleiter Franz Drescher. „Aber die Zivildiener bekommen auch viel zurück, etwa Erfahrungen, die sie in ihre späteren Berufe mitnehmen können.“ Besonders gelobt wurde Furtner für sein großes Engagement. Stets motiviert verbreitete er gute Laune und hatte für die Bewohner des Pflegeheimes immer ein offenes Ohr, hieß es im Rahmen der Auszeichnung.
Große Fußstapfen hinterlassen
Und nicht nur das: Der „Zivi“ entwickelte auch ein neues System für die Lagerräume des Heimes, wodurch Bestellungen und Bestandskontrollen erleichtert werden. „Er hat sehr große Fußstapfen hinterlassen“, resümiert Drescher. Der Zwanzigjährige selbst ist dankbar für die Erfahrungen, die er machen durfte.
„Für mich stellt die ältere Generation etwas ganz Besonderes dar. Deswegen würde ich mich auf jeden Fall wieder für den Zivildienst im Pflegeheim entscheiden“, so Furtner. Für seine berufliche Zukunft hat er sich aber vorerst nicht für den sozialen Bereich entschieden: Er hat im Herbst ein Studium für Wirtschaftsrecht an der Universität in Wien begonnen.
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