Bier geht nicht aus

Schladming: Wirte bereit für „Nightrace-Wahnsinn“

Steiermark
24.01.2023 07:00

Ausnahmezustand in Schladming: Mehr als 40.000 Fans werden heute eine Skiparty der Extraklasse zelebrieren. Die Wirte sind gerüstet, wie ein Lokalaugenschein der „Krone“ belegt.

Schladming rüstet sich für die Rückkehr der Massen. Nach zwei Jahren (fast) ohne Fans wird sich die steirische Ski-Hauptstadt heute wieder in einen Hexenkessel verwandeln. Zehntausende Zuschauer werden am Fuße der Planai einmal mehr für eine einzigartige Atmosphäre sorgen. „Der ganz normale Nightrace-Wahnsinn hat jetzt endlich wieder Saison“, fassen Maria und Franz Böhmer die Stimmungslage in der Stadt zusammen.

Sechs-Liter-Flasche um 9900 Euro
Ihr Platzhirsch direkt am Zielstadion genießt puncto Après-Ski längst Kultstatus - legendär ist besonders das Öffnen der Champagner-Flaschen per Säbel. „Man merkt einfach, dass die Leute wieder feiern wollen und froh sind, dass sie das jetzt auch wieder können.“

Wer einen besonderen Grund zum Feiern hat, für den haben die Böhmers übrigens einen besonders edlen Tropfen: Die Sechs-Liter-Flasche „Edel-Sprudel“ Dom Perignon Luminous Grande gibt’s für gediegene 9900 Euro! „Aber von der Flasche gibt’s in Österreich nur drei Stück“, erklärt der Chef.

„Wichtigste Veranstaltung für ganzes Ennstal“
Prost! Das ist auch das Motto gegenüber in der Hohenhaus Tenne. Im Schladminger Party-Epizentrum brennt man ebenfalls aufs Comeback der Fan-Massen. „Das Nightrace ist die wichtigste Veranstaltung für das gesamte Ennstal. Auch wir sind natürlich sehr froh, dass endlich wieder Fans dabei sein dürfen“, sagt Geschäftsführer Benjamin Jarz. Für bis zu 1200 Gäste bietet seine „Hütte“ Platz - allein heute werden mehr als 5000 Gläser Bier über die Theke gehen.

Um auch wirklich alle Zuschauer zu verköstigen, gibt’s wieder die Weltcup-Meile. Insgesamt 35 Stände sind in der Stadt aufgestellt, neun weitere entlang der Piste. Der Großteil wird von Vereinen und lokalen Gastronomen betrieben, verrät Koordinator Christian Ceplak.

1500 Dosen Bier: „Das sollte sich ausgehen“
„Ich hab einmal 1500 Dosen Bier eingekauft, das sollte sich ausgehen“, lächelt Bernd Rüscher, der vor seinem Papa Joe’s am Hauptplatz mit zwei Ständen vertreten ist. „Bier, Spritzer, Glühwein gehen mit Abstand am besten“, weiß ein paar Meter weiter Karl-Heinz Angerer. Der Gastro-Zampano (Siglu, Angels etc.) ist natürlich auch auf der Meile vertreten.

Damit bei aller Partylaune auch alles in (halbwegs) geordneten Bahnen verläuft, steht heute ein Großaufgebot der Polizei parat. „Naturgemäß wird viel Alkohol in einem sehr kurzen Zeitraum konsumiert“, weiß Bezirkspolizeikommandant Siegmund Schnabl, was auf ihn und seine Kollegen zukommt. Deshalb werden sich auch Beamte in Zivil unter die Besuchermassen mischen - und für den Fall der Fälle steht sogar eine Abordnung der Eliteeinheit Cobra bereit.

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