Bis tief in die Nacht schuftete eine Heerschar an Freiwilligen, um die Schneemassen aus der Piste zu bringen und so das Nightrace zu ermöglichen. Nach dem Rennen wartete gleich der nächste Einsatz.
Erst um 22 Uhr schnallte der Schladminger Wolfgang Höflehner am Montag seine Skier ab. Er und ein rund 30-köpfiges Team aus Freiwilligen sowie 25 Männer vom Bundesheer schaufelten die Planai immer wieder von den frischen Schneemassen frei: „Statt 18 Meter ist der Zielhang heuer wegen des Riesentorlaufs 25 Meter breit. Bei zehn Zentimeter Neuschnee summiert sich das. Am Abend sind wir fix und fertig.“
Seit einer Woche stehen sie im Einsatz, „manche haben sich sogar Urlaub genommen“. Und nicht jeder eignet sich als Helfer: „Es ist wirklich glatt, da musst du ordentlich am Ski stehen.“ Die Jüngsten sind etwa 17 Jahre alt, die Ältesten 70.
Auch beim Rennen immer auf der Piste
Am gestrigen Slalom-Renntag mussten die Ehrenamtlichen wieder um 6 Uhr raus: „Denn Montagabend hat es ja erst richtig zu schneien begonnen.“ Bis zu 15 Zentimeter Neuschnee galt es so schnell wie möglich vom rennfertigen Untergrund zu entfernen: „Der Lauf muss gesteckt, Aufbauarbeiten müssen fertig werden.“
Und auch während des Rennens stehen die Rutscher stets bereit: „Wir arbeiten den Schnee permanent raus - und haben das immer noch geschafft.“
Gleich nach Slalom starteten Vorbereitungen für Riesentorlauf
Auch nach dem Rennen blieb für die Helfer keine Zeit zu feiern: „Wir befreien die Piste wieder von Schnee und Abrieb, damit sie für den Riesentorlauf sauber ist.“
Die seitlichen Stufen werden geräumt. „Dann müssen Zäune neu aufgestellt und das Ziel verlegt werden, damit die Fahrer mehr Auslauf haben.“ Ohne Höflehner und seine Rutscher wären Rennen in Schladming nicht möglich.
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.