Borussia Dortmund hat die Tür zum Viertelfinale in der Champions League aufgestoßen. Der deutsche Bundesligist kämpfte Chelsea am Mittwochabend im eigenen Signal Iduna Park dank eines Treffers von Karim Adeyemi (63.) im Achtelfinal-Hinspiel mit 1:0 nieder und hat damit im Rückspiel am 7. März in London die besseren Karten.
Die ohne Kapitän Marco Reus angetretenen Dortmunder fanden bei einem Schuss von Sebastien Haller ins Außennetz (27.) eine gute Möglichkeit vor, in der Folge hätte aber der erste Treffer der Londoner fallen müssen. Der von Atletico Madrid ausgeliehene Joao Felix setzte den Ball bei einem Schlenzer über das Tor (32.) und hatte wenig später bei einem Abschluss über Goalie Gregor Kobel hinweg an die Latte (38.) großes Pech. Nach Wiederbeginn setzte sich die Druckphase der „Blues“ fort, die allerdings die nötige Effizienz vermissen ließen.
Kobel konnte sich bei einem Freistoß (54.) sowie Schuss von Reece James (62.) zweimal richtig auszeichnen. Aus dem daraus resultierenden Corner konnten die Gäste wieder kein Kapital schlagen und wurden im Rahmen eines Dortmunder Bilderbuchkonters bestraft. Adeyemi startete seinen Laufweg am eigenen Sechzehner, nahm sich den Ball in der eigenen Hälfte an, sprintete an Enzo Fernandez vorbei und umkurvte Goalie Kepa Arrizabalaga, ehe er aus spitzem Winkel ins leere Tor vollendete.
Der deutsche Teamstürmer glänzte wie in alten Salzburger Zeiten, in denen er sich für die große europäische Bühne empfohlen hatte. Für den 21-Jährigen war es Pflichtspieltor Nummer fünf in dieser Saison, das zweite in der „Königsklasse“. Sein obligatorischer Tor-Jubel-Salto durfte natürlich nicht fehlen. Da Kobel in der Folge auch einen Koulibaly-Schuss abwehren bzw. Emre Can den Richtung Linie kullernden Ball im Rutschen klären konnte (78.) blieb es beim Heimerfolg. Damit siegte der BVB nach zehn sieglosen Anläufen endlich wieder einmal gegen ein englisches Team im Europacup.
Zudem konnte der eigene Erfolgslauf 2023 fortgesetzt werden, auch das siebente Spiel konnte erfolgreich beendet werden. Für Chelsea läuft es unter Graham Potter hingegen weiter nicht rund, nur zwei der jüngsten 13 Pflichtspiele konnten gewonnen werden, zuletzt hatte es in der Liga drei Remis gegeben.
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