Nach Nastasia Noens und Johan Clarey wird Coralie Frasse-Sombet nach dem finalen Riesentorlauf in Soldeu (Andorra) ihre alpine Ski-Karriere beenden. Das teilte die 31-Jährige via Social Media mit.
„Ich hatte in meinem Umfeld schon ein wenig darüber gesprochen und meine Trainer wissen es seit Mittwoch“, schrieb sie unter eine auf Instagram gepostete Fotostrecke, die sie unter anderem in Jugendtagen, bei Olympia, oder mit Teamkolleginnen zeigt. „Ich wollte dies am Tag vor dem Rennen bekannt geben, weil ich es ein bisschen traurig finde, nach seinem letzten Rennen das Ende seiner Karriere anzukündigen“, so die Riesentorlauf- sowie Super-G-Spezialistin.
Nach der (Heim-)Weltmeisterschaft in Courchevel/Meribel sei es ihr schwer gefallen, sich wieder für das Saison-Finish zu mobilisieren, bzw. im Training Risiken einzugehen, „um Dinge zu erreichen, die mich zum Träumen bringen“. Dies wäre eine Podiumsplatzierung gewesen. So bleiben in über zehn Jahren Weltcup sechs Top-10-Platzierungen sowie ein Stockerl-Platz mit dem französischen Team. Auch weil sie immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen wurde.
„Nich nicht das Talent einer Mikaela Shiffrin“
Schon im Vorjahr stand ein Rücktritt im Raum, konnte sich aber noch für ein Jahr aufraffen. „Wir können es immer besser machen, aber ich bin stolz auf mich und meine Karriere, auch wenn ich nicht das Talent einer Mikaela Shiffrin oder einer Tessa Worley habe“, rundet Frasse-Sombet ihr doch emotionales Posting ab. Nun steht allerdings büffeln am Programm: Sie will ihr Physio-Studium abschließen sowie nebenbei das Skilehrerdiplom machen.
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