Nach Beziehungsstreit

Weil Sohn verhaftet wurde, schlug Vater Polizist

Oberösterreich
04.04.2023 09:30

Zuerst stritt sich in Oberösterreich der Sohn (30) mit seiner Ex-Freundin so heftig, dass sogar die Polizei kommen musste. Und dann mischte sich auch noch der Papa (50) ein und schlug einen Beamten.

Alles begann mit einem heftigen Beziehungsstreit, zu dem Polizisten am Montagabend in eine Wohnung im Stadtgebiet von Leonding gerufen wurden. Nachdem direkt bei der Wohnung niemand angetroffen werden konnte, suchten die Polizisten im Umkreis.

Streit auf Straße
In der Nähe der Wohnadresse fanden sie schließlich auf der Straße das wild streitende Paar - ein 30-jähriger Mann und seine 29-jährige Ex-Lebensgefährtin. Die beiden gaben getrennt voneinander übereinstimmend an, dass das Ende der gemeinsamen Beziehung die Ursache des Streites war. Der 30-Jährige wurde dabei den Beamten gegenüber zunehmend aggressiver. Auch Abmahnungen und die Androhung der Festnahme halfen nichts, weshalb der Mann schließlich festgenommen und unter Einsatz von Körperkraft zu Boden gebracht werden musste.

Beamten gewürgt
Während die Polizisten damit beschäftigt waren, den 30-Jährigen zu fixieren, kam plötzlich eine zunächst unbekannte Person dazu und schlug einem Beamten ohne Vorwarnung mit der Faust ins Gesicht, packte ihn an der Schulter und zog ihn vom Festgenommenen weg. Trotz des Einsatzes von Pfefferspray attackierte der Mann weiterhin den Polizisten und nahm ihn in den Würgegriff.

Nur durch die Anwendung von erheblicher Körperkraft durch die anwesenden vier Polizisten konnte der Kollege vom Angreifer befreit und Letzterer festgenommen werden. Es stellte sich heraus, dass es sich bei ihm um den 50-jährigen Vater des 30-Jährigen handelte, der eigentlich in Neuzeug liegt. 

Drogen sichergestellt
Der 50-Jährige befindet sich noch in Polizeigewahrsam. Sein Sohn wird bei der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land und, wie seine Ex-Lebensgefährtin, bei der Staatsanwaltschaft Linz wegen des Besitzes von Suchtmitteln angezeigt. Der Polizist erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Porträt von OÖ-Krone
OÖ-Krone
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