Die Passagierzahlen am Flughafen Wien sind im März weiterhin unter dem Niveau von vor der Pandemie geblieben. Gegenüber dem Vorjahr sind die Zahlen dennoch kräftig gestiegen. Am Standort in Wien wurden im Vormonat 2,1 Millionen Passagiere und damit 65,4 Prozent mehr als im März 2022 abgefertigt, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Im März 2019 lag das Passagieraufkommen allerdings noch bei 2,4 Millionen.
Im Gegensatz zum Standort Wien lagen die Passagierzahlen der Flughafen-Beteiligungen in Malta und Kosice bereits über dem Vor-Corona-Niveau. Am Flughafen Malta legte das Passagieraufkommen um 53,8 Prozent auf 487.117 Reisende zu. Das waren um 2 Prozent mehr als im März 2019. Am Flughafen in Kosice erhöhte sich die Zahl der Passagiere um 37,1 Prozent auf 35.065 Personen und lag damit 17,7 Prozent über dem Wert von 2019.
Die meisten reisen nach Westeuropa
In Wien legte die Zahl der Lokalpassagiere im Jahresvergleich um 58,8 Prozent auf 1,57 Millionen zu, die Zahl der Transferpassagiere stieg um 93,1 Prozent auf 473.280 Personen. Es gab 16.114 Starts und Landungen (plus 36,6 Prozent) und einen Anstieg des Frachtaufkommens von 5,6 Prozent auf 23.237 Tonnen.
Die meisten Passagiere reisten von Wien aus nach Westeuropa (687.452, plus 56,7 Prozent) und Osteuropa (165.387, plus 87,4 Prozent). Nach Nordamerika flogen 24.699 Reisende (plus 98,6 Prozent), nach Afrika 26.215 (plus 69,0 Prozent), und in den Nahen und Mittleren Osten 78.791 (plus 64,3 Prozent). In den Fernen Osten reisten 37.861 Passagiere (plus 359,6 Prozent).
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