Rapid-Boss Alexander Wrabetz sprach im Vorfeld des 339. Wiener Derbys über den Kader der Hütteldorfer und kündigte an: „Das Geld dafür wird da sein.“
„Wie wennst aus dem Kino gehst und nicht weißt, was du sagen sollst“, war auch Rapids Sportchef Markus Katzer nach dem „geilen Derby“ geflasht. Das 3:3 spiegelte aber auch die Probleme wider. Mentalität, Einstellung, Moral - das war alles top. „Aber uns fehlt da und dort die spielerische Qualität“, weiß Katzer. Wieder hatte Rapids Mittelfeld um Aleksa Pejic und Co. gegen Violett mit Ball keinen Auftrag. Mittlerweile schwächelt auch die Abwehr.
„Geld dafür wird da sein“
Dennoch hat Rapids Präsident Alexander Wrabetz recht, wenn er behauptet, dass es gelungen ist, „die Mannschaft sportlich zu stabilisieren“. Der nächste Schritt folgt - Wrabetz verspricht „markante Verstärkungen. Das Geld dafür wird da sein.“ Auch um die „Stärken des Kaders zusammenzuhalten“ (O-Wrabetz).
„Gespräche verlaufen positiv“
Also für Niklas Hedl, der ohnehin nie wegwollte. Beide Seiten, Rapid und Max Hagmayr, der Manager des Teamtorhüters, haben in den letzten Wochen gepokert und geblufft. „Da gab es gar keine Kommunikation“, bestätigt Katzer. „Jetzt verlaufen die Gespräche positiv.“
Eine Untertreibung. Gestern Abend wurde Hagmayr nach seiner Rückkehr aus Deutschland in Hütteldorf gesichtet, um Nägel mit Köpfen zu machen, Hedls Vertrag über 2024 hinaus zu verlängern. Offen ist nur noch der Zeitpunkt der Verkündung. Der erste wichtige Baustein. Weitere müssen folgen.
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