Rosi Schipflinger ist bekannt als die singende Wirtin von der Sonnbergstuben. Sie ist weit über Kitzbühels Ortsgrenze hinaus bekannt. Heute feiert sie 80. Geburtstag mit VIPs wie Uschi Glas, Heino, oder Andreas Gabalier und plauderte für uns im Interview aus dem Nähkästchen.
„Krone“: Erzählen Sie uns von Ihrem einprägsamsten Erlebnis, dass sie bis dato je mit einem Gast hatten . . .
Rosi Schipflinger: Das war bestimmt, als es vor Jahren geheißen hat, „der Schwarzenegger kommt!“. Da war ich natürlich sehr sehr nervös, weil ich mir gedacht hab‘, mein Gott, wie werde ich den jetzt bedienen? Dann hab ich einfach zwei Tische gemacht - einen bei den Gästen und einen Tisch hab ich im Nebenraum hergerichtet, weil ich ja nicht gewusst hab‘, will der alleine sitzen? Dann ist er gekommen, ich war sehr nervös und dann hab ich gesagt: „Ja Grüß Gott, Herr Schwarzenegger, jetzt hab ich zwei Tische gedeckt, aber ich weiß nicht wo sie sitzen wollen. Bei den Gästen, oder wollen Sie allein sitzen? “I hock bei di leid", hat er gesagt. Damit war eigentlich der Bann gebrochen und dann haben wir gefeiert bis vier Uhr in der Früh. Das war sehr lustig und nett.
Es gibt auch nicht so freundliche Gäste. Wie gehen Sie damit um?
Ich bleibe immer freundlich. Und selbst wenn mir jemand dreimal etwas zurückschickt. . . das ist das oberste Gebot bei mir auf der Sonnbergstuben. Und zur Not fragen wir, ob wir vielleicht etwas anderes für sie zubereiten dürfen.
Der 80. Geburstag, für Sie Zahl oder Zäsur?
Für mich ist es eine Zahl und ich sag, solang es mir der liebe Gott erlaubt, das ich weiterarbeiten darf, werde ich das auch machen.
Mit wem aller feiern Sie heute ihren Geburtstag auf der Sonnbergstuben?
Der Andi (Anm. Gabalier) hat gesagt, dass er kommt - da freue ich mich sehr, weil er ja gerade auf Tour unterwegs ist. Bischof Georg Gänswein wird vorbeischauen, aber nur kurz. Der Kitzbüheler Bürgermeister kommt, genau so auch wie viele Kollegen. So wie der Stanglwirt, der Balthasar Hauser mit seiner Frau der Magdalena. Es freut mich in dem Fall besonders, weil ja auch Muttertag ist und da haben alle eigentlich sehr viel zu tun. Von 200 Einladungen habe ich nur 20 Absagen bekommen.
Abschließend verraten Sie uns: Haben Sie einen Wunsch?
Mein einziger Wunsch, den ich habe ist, dass ich gesund bleiben darf und dass die Sonnbergstube weiter geführt wird . . .
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