Finanzielle Mittel

Basketballer aus Wels haben Brad Pitt als Vorbild

Oberösterreich
11.05.2023 14:00

3. Basketball-Halbfinalspiel heute in Gmunden verspricht wieder Spannung pur. Wels spielt trotz finanzieller Unterschiede auf Augenhöhe!

Nach dem 81:75 im ersten Spiel hatte Sebastian Waser betont, dass man Gmunden im wahrsten Sinne des Wortes wahnsinnig gemacht habe. Nach dem 2. Spiel, in dem man knapp nach Verlängerung mit 84:92 verloren hatte, sagte der Wels-Trainer: „Man merkt, wie hart Gmunden kämpfen muss, damit sie ein Spiel gegen uns gewinnen!“ Und auch im heutigen dritten Spiel der Best-of-5-Halbfinalserie am Traunsee darf man wieder ein enges Duell erwarten.

Das ja quasi alle überrascht. Denn immerhin war Gmunden als Tabellenerster und mit bereits zwei geholten Titeln (Supercup und Cup) ins Play-off gegangen. Zudem hat man alle vier Saisonderbys gewonnen und ein fast doppelt so hohes Budget wie Wels. Dank der Europacup-Teilnahme konnten zudem Spieler wie Urald King und Dominc Green an den Traunsee gelockt werden, die wohl normalerweise nicht nach Österreich wechseln würden

Co-Trainer als Mathe-Ass
Warum Wels als Außenseiter dennoch mit dem Krösus so mithalten kann, hat auch mit Schauspiel-Superstar Brad Pitt zu tun. „Wie im Film Moneyball versuchen wir fehlende finanzielle Mittel auszugleichen“, sagt Obmann Michael Dittrich. Bei Brad Pitt, der im Film den Baseball-Manager Billy Beane verkörperte, war es ein computergestütztes Statistiksystem, bei Wels versucht Co-Trainer Stephan Frost als Mathematiker Spieler zu finden, die auf Basis gewisser Werte für relativ wenig Geld den Unterschied ausmachen und „explodieren“ können. „Heuer hat das sehr gut funktioniert, sonst könnten wir nicht so performen“, so Waser. Ob das auch wirklich für den ganz großen Coup reichen kann? Zumindest bei Pitt bzw Beane war das nicht der Fall gewesen

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