Michael Schades Internationale Barocktage im Stift Melk werden unter dem Motto „mensch:natur:wohin?“ vom Concentus Musicus mit der „Apokalypse“ eröffnet.
Für sein Jubiläumsfestival, das vom Concentus Musicus, Wiener Sängerknaben und Chorus sine nomine eröffnet wird und bis Pfingstmontag dauert, hat er für die Kirche und die Prunkräume ein exquisites Programm entworfen, wobei die Konzerte unter einem literarischen Motto stehen.
„Wir zeigen, was Menschen an der Natur lieben, wie wir in ihr leben, wie es der barocke Mensch getan hat“, erklärt Schade. Das Eröffnungskonzert ist dem „Tag des Gerichts“, der Apokalypse, gewidmet. Der englische Barockspezialist Ivor Bolton führt Georg Philipp Telemanns letztes Oratorium „Der Tag des Gerichts“ (1762) auf. Ein faszinierendes Werk über den Weltuntergang, Hoffnungen, Rettungsversuche.
Prominente Solisten Alter Musik treten in 12 Konzerten an: So die gefeierte Viola-da-Gamba-Solistin Maddalena del Gobbo, La Grande Chapelle, der Schwanthaler Trompetenconsort, das Ensemble Suono d’Oro, Ruben Dubrovskys Bach Consort mit Verónica Cangemi und Schade, L’Arpeggiata und Christine Pluhar, die Company of Music, Michi Gaiggs L’Orfeo Orchester, der Quadriga Consort u. v. a.
Die Programme, die „die Natur und ihre Schönheit feiern, sollen zum Nachdenken anregen“. Etwa „Suche nach Arcadia“, „Meine Seele spricht“, „Fliegender Amor“, „Jahreszeiten“, „Stimmen des Waldes“, „OffRoad Barock“. Zum Finale „Solo tutti“ debütiert die Accademia Melicensis unter Concentus-Musicus-Chef Stefan Gottfried mit Corelli und Händel. Schades Anliegen: „Feuer im Geist und Jubel in der Seele auslösen! Und es muss fetzen und rocken.“
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