Im Salzburger Unterhaus treffen vor allem drei Kicker nach Belieben. Für ihre Vereine sind sie unverzichtbar. Der Kampf um den „Krone-Schussstiefel“ spitzt sich immer mehr zu.
Heiß, heißer, „Krone-Schussstiefel“! Zwei Runden vor Schluss trennen die besten drei Torschützen im Salzburger Unterhaus nur sechs „Buden“. Die drei folgenden Spieler sind für ihre jeweiligen Teams unverzichtbar. Doch was macht die Haalands und Lewandowskis im Salzburger Amateurfußball aus?
Josip Brkic: Mit 40 Toren ist er maßgeblich am Meistertitel von Zell am See in der 2. Klasse Süd beteiligt. In lediglich zwei Pflichtspielen blieb er blass. Der Kroate kam erst vergangenen Sommer nach Österreich und schlug sofort ein. Mit drei Toren Vorsprung hat er die besten Karten für den Titel als bester Torjäger.
Amir Hadzic: Vor zwei Wochen netzte er beim 7:3-Sieg für seinen Klub Plainfeld sechsmal (!). Wenn er traf, punktete seine Mannschaft bis auf eine einzige Ausnahme immer. Für seinen Trainer Florian Königseder sind die vielen Tore der Lohn für seine harte Arbeit: „Ihn zeichnet sein Tempo und sein Ehrgeiz aus. Er trainiert auch zusätzlich zum Mannschaftstraining.“ Bei seiner Anzahl an Treffern wird ihn Plainfeld nicht halten können.
Damian Niedermeier: Er ist ein Ligakonkurrent von Brkic in der 2. Klasse Süd. Bei Mühlbach/Hk. erzielte er zwar sechs Tore weniger als sein Rivale. Dennoch hat er mehrere Triplepacks und sogar einen Sechserpack in dieser Saison auf der Habenseite. Einen Baustein zum Erfolg vor dem gegnerischen Tor legt er laut Übungsleiter Patrick Schweiger schon vorm eigenen Gehäuse: „Er kommt auch deshalb zu so vielen Chancen, weil er defensiv extrem gut mitarbeitet. Und vorne hat er einen sehr guten Abschluss.“
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