Kein Parkplatz-Konzept

Nachwuchsturnier sorgte für Chaos in St. Pölten

Niederösterreich
10.06.2023 19:02

Die besten internationalen Nachwuchsmannschaften messen sich von Freitag bis Sonntag in St. Pölten. Doch die vielen Anreisenden wurden wie auch die Anrainer der Stadtsportanlage vor ein großes Problem gestellt.

Juventus Turin, Atlético Madrid, Wolverhampton Wanderers, Benfica Lissabon: Äußerst prominent besetzt war die Champions Trophy, ein internationales Fußballturnier, bei dem die besten U9-, U10-, U11- und Mädchenteams gesucht werden. Doch das dreitägige Finale auf der Stadtsportanlage in St. Pölten wurde vom organisatorischen Chaos überschattet. Am deutlichsten zeigte sich dieses beim Parken, denn jeder noch so kleine grüne Fleck in der angrenzenden Siedlung wurde als Parkplatzmöglichkeit genutzt. Und das, obwohl der große Parkplatz des VAZ nur wenige Gehminuten entfernt gewesen wäre.

Der SKN distanzierte sich
Weil die Eröffnungsfeier in der NV Arena stattgefunden hatte und anscheinend viele den SKN St. Pölten in Verbindung mit dem Nachwuchsturnier brachte, sah sich der Zweitligist sogar dazu gezwungen, sich auf Facebook von der Veranstaltung zu distanzieren. „Der SKN ist nur Teilnehmer, aber nicht Veranstalter“, betont man dort.

Der SKN St. Pölten distanzierte sich auf Facebook von dem Nachwuchsturnier. (Bild: Facebook Krone KREATIV)
Der SKN St. Pölten distanzierte sich auf Facebook von dem Nachwuchsturnier.

Stadt kündigt Konsequenzen an
Für den Veranstalter aus dem Bezirk Mödling dürfte dies nicht ohne Folgen bleiben. Nicht zuletzt deshalb, weil die Stadt bereits am ersten Tag um eine bessere Beschilderung und mehr Ordner ersucht hatte. „Das wurde nicht umgesetzt, obwohl uns im Vorfeld versichert wurde, dass man sich um alles gekümmert habe. Wir werden unsere Rückschlüsse daraus ziehen“, heißt es aus dem Rathaus.

Chaos auch beim Turnier
Doch nicht nur neben dem Platz soll das Chaos geherrscht haben, sondern auch auf dem Platz. So sollen die Schiedsrichter aufgrund der fehlenden Organisation reihenweise das Handtuch geworfen haben. Die Teams sind großteils in die Bresche gesprungen und haben so die Weiterführung des Turniers ermöglicht.

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