Die „Krone“-Redakteurinnen Monika König-Krisper und Christina Koppelhuber stellten sich der sportlichen Herausforderung mit einem Fünfer-Team. Ein Wettlauf zwischen Adrenalin, Schmerz und Spaß.
Sportlich sind wir ja – laufen steht aber nicht so auf unserer Agenda. Schon gar nicht elf Kilometer mit 26 Hindernissen. Denn viele sind nicht nur kraftraubend, sondern hoch! Dennoch wagen wir das Erlebnis Grazathlon mit unterstützender Begleitung von Christopher, Sabrina und Stella.
Ein kraftraubendes Hindernis folgt dem anderen
Eines der ersten Hindernisse erfordert zwar keine Leibeskräfte, aber psychische Überwindung. „Hupf in Gatsch“ - der Hit vom legendären Austropopper Georg Danzer wird hier gelebt. Pitschnass und mit braunem Überzug geht’s weiter. Mit holprigen Schritten laufen wir dahin, vom Publikum getragen, das die Teilnehmer anspornt. Beim „Krone“-Burpee-Boulevard werden die Bein- und Armmuskeln gleich ordentlich gefordert. Richtig reinbeißen heißt’s beim „Double Trouble“ - mit Hilfe eines Seils ziehen wir uns eine 3,5 Meter hohe Wand hoch. Völlig geschlaucht kommen wir wieder am Boden an - um völlig fertig festzustellen, dass dasselbe Hindernis gleich noch einmal wartet! Die Belohnung für die Mühen folgt: Bei einer 16-Meter-Rutschpartie wird’s zwar wieder nass, aber unglaublich lustig, weil’s richtig rasant nach unten geht.
Erste Müdigkeitserscheinungen
Besonders in die Beine gehen die Schloßberg-Stiegen und der Steil-Weg zum Hackerlöwen. Müdigkeit kommt auf, in den Wadln kribbelt es. Durchhalten lautet die Devise, wir reden uns gut zu. Etliche Hindernisse sind noch zu überwinden. Jetzt aufgeben? Niemals!
Helfende Hände und schwindelerregende Höhen
Ein paar Hürden überwinden wir souverän. Doch dann wartet ein gefürchtetes Hindernis, das schon so manchen in die Verzweiflung getrieben hat: die berühmt-berüchtigte Quarterpipe am Tummelplatz! Hier ist wirklich Teamwork gefragt, nur die Fittesten schaffen es, diese Wand tatsächlich alleine zu überwinden. Volle Kanne Anlauf, hoffen, dass einen die helfenden Hände auf der Höhe gleich fest im Griff haben und hochziehen. Und ja, auf die Hände ist Verlass, wieder geschafft! Schwindelerregende Höhen erwarten uns dann bei der Power Bridge. Körperlich durchaus machbar, doch eine Überwindung für all jene, die es mit der Höhe nicht so haben. Über Kletternetze geht es hinauf auf eine 5,5 Meter hohe Brückenkonstruktion.
Zurück im Grazer Augarten wissen wir: Bald ist es geschafft! Einmal noch durchbeißen im Monkeyland – wie ein Affe hanteln wir uns über eine Zehn-Meter-Eisenkonstruktion. Lässt die Kraft nach, wartet wieder das gefürchtete Gatschbecken. Geschafft und durchs Ziel, die Glücksgefühle schießen ein – und der Muskelkater.
Ein Lauf mit besonderem Spirit
Was uns richtig gefallen hat: Die „Grazathloner“ versprühen eine eigene, positive Energie. Wildfremde Menschen helfen zusammen, wenn es hapert, geben Tipps wie man übers Hindernix kommt und bieten die Räuberleiter an. Unser Fazit: nächstes ganz bestimmt Jahr wieder!
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