Weil zahlreiche Auflagen nicht erfüllt, Fahrten nur unzureichend dokumentiert und Kurse „verkürzt“ wurden, musste eine große Fahrschule in Linz Anfang Juli von einem Tag auf den anderen schließen - nachdem der Landesverwaltungsgerichtshof eine Beschwerde gegen den Schließungsbescheid abgewiesen hatte.
Zurück blieben die Kunden, die in den Sommermonaten den Führerschein für das Auto oder das Moped machen wollten. Meist Jugendliche, die lange gespart, oder Eltern, die ihren Kindern den Kurs bezahlt hatten. Und weil es üblich ist, die Einheiten in der Fahrschule vorab zu bezahlen, fürchten viele Kunden um ihr Geld. „Bei uns haben sich schon mehr als 70 Personen gemeldet, die besorgt sind“, sagt Robert Wurzinger, Konsumentenschützer der Arbeiterkammer.
Fahrschule reagiert nicht
Andere Kunden, die eine Rechtsschutzversicherung haben, baten um juristische Unterstützung. Ein „Krone“-Leser berichtet, dass man in der Fahrschule selbst die Kunden vertröstet und erklärt, dass man ohnedies schon bald wieder aufsperren werde. Und die betreffende Fahrschule? Die reagiert auch auf mehrfache Anfragen der „Krone“ nicht.
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