Obwohl die WSG Tirol erstmals in der heimischen Fußball-Bundesliga nach zwei Spielen noch keinen Zähler erobert hat, ist Trainer Thomas Silberberger für das Derby am kommenden Wochenende gegen Altach optimistisch.
Jetzt wartet das Duell der Punktelosen: Altach, Tabellenletzter mit 0:6 Toren, gegen die WSG Tirol, Vorletzter mit 1:6. Die beiden Klubs, die sich am Sonntag ab 17 Uhr in der Cashpoint-Arena gegenüberstehen werden, können nicht gerade von einem gelungenen Saisonstart sprechen. Silberbergers Wattener stehen im fünften Bundesliga-Jahr erstmals gar ohne einen Punkt da.
Das ist doch nur eine Momentaufnahme. Und beunruhigt uns gar nicht. Weil wir wissen, was unser Saisonziel ist.
WSG-Coach Thomas Silberberger
„Es gibt Mannschaften, die wir schlagen sollten“
Was den Langzeittrainer aber auch nicht kurz aus der Fassung bringt: „Das ist doch nur eine Momentaufnahme. Und beunruhigt uns gar nicht. Weil wir wissen, was unser Saisonziel ist. Nämlich der Klassenerhalt. Und dafür gibt es Mannschaften, die wir schlagen sollten. Salzburg gehört nicht dazu – Altach schon.“
Auch wenn in den bisherigen sieben Oberhaus-Duellen im Ländle dreimal die Hausherren und nur zweimal die Gäste die Oberhand behalten haben (zwei Unentschieden). Und auch wenn den Tirolern in der vergangenen Saison überhaupt kein Sieg gelungen ist. Auch nicht im Tivolistadion! Vier Spiele, drei Remis, ein Altach-Erfolg.
Trainer nach Salzburg-Spiel optimistisch
„Ich bin mir sicher, dass wir in Altach zumindest punkten werden“, sagt aber Silberberger – und skurrilerweise war es just das 0:3 am Sonntag bei Salzburg, das ihm dieses Selbstvertrauen gegeben hat: „Wir waren lange Zeit sehr kompakt. Genau, wie ich mir das vorstelle. Nur leider hat’s nicht länger geklappt. Doch diese Kompaktheit sollte die Basis in allen Spielen sein.“
Zentrum des Wattener „Riegels“ bis zum 0:2 in der 87. Minute war Heimkehrer David Gugganig, der an der Seite von Dominik Stumberger ein starkes Debüt hinlegte. Schade nur, dass der WSG kein Tor gelang. Weder die Führung bei der Topchance von Prelec, noch das 1:1 durch den Elfmeter, den Schiri & VAR den Tirolern verweigerten. „Das 1:1 hätte Salzburg vielleicht schon außer Tritt gebracht“, vermutet der WSG-Coach.
Mahamadou Diarra (19) wird in dieser Woche in Wattens erwartet, die Spielberechtigung für den Mali-Stürmer wird wohl noch etwas dauern.
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