Wie ein Damokles-Schwert hängt die fehlende Energiekostenabrechnung des Vorjahres der Firma Ista Österreich über einem 23-Parteien-Wohnhaus in Felixdorf im Bezirk Wiener Neustadt. Denn in Zeiten explodierter Preise befürchten die Bewohner dort nicht nur massive Nachzahlungen, sondern auch wuchtige Vorauszahlungen an den Wärme- und Wasserlieferanten.
„Gesetzlich wäre die Firma dazu verpflichtet, dass sie uns bis Ende Juni die Abrechnung des Vorjahres ausstellt“, so Bewohnerin Verena Langenhagen. Die Mutter in Karenz lebt mit Mann und ihren beiden Kindern (sechs und eineinhalb Jahre alt) in dem Genossenschaftsbau. „Uns steht derzeit nur ein Einkommen zur Verfügung, weshalb wir sehr genau auf die Ausgaben schauen müssen“, schildert sie die Furcht vor der plötzlichen Energiekostenkeule.
Denn der benachbarte Wohnbau hätte die Abrechnung schon lange von derselben Firma bekommen. Anstelle von 120 Euro wäre die monatliche Summe dort plötzlich auf 350 Euro und mehr angestiegen, erfuhr sie in Gesprächen mit den dortigen Bewohnern.
Keine Rückmeldung des Energieversorgers
Auskunft erhält sie seit Anfang Juli von der Firma Ista trotz ständiger schriftlicher und telefonischer Anfragen keine, weshalb sie sich hilfesuchend an die „Krone“ wandte. Recherchen bei der Firma erbrachte bisher aber dasselbe Ergebnis: Ein Rückruf wurde zugesagt, der aber seit Tagen nicht passiert ist.
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