Die Schauspielerin und ehemalige „Um Himmels Willen“-Darstellerin Antje Nikola Mönning ist bekannt, ihre Sexualität offen auszuleben und sich viel mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Warum sie nun aus „Forschungszwecken“ von oben bis unten in Latex gehüllt war, erfahren Sie hier.
Bereits vor wenigen Wochen machte der Rotschopf auf sich aufmerksam, als sie zusammen mit einem Freund in einem Kölner Gasthaus splitterfasernackt im Gastgarten feine Speisen genoss.
Immer für eine Überraschung gut
Damals betonte sie, sich für ein Recht auf Nacktheit in der Öffentlichkeit einsetzen zu wollen. „Die Bilanz war so positiv, dass ich ganz begeistert bin“, ließ Mönning damals über ihren luftigen Ausflug wissen. Ihre Experiment-Reihe war damit aber keineswegs zu Ende: Dieses Mal wollte sie untersuchen, wie Menschen auf Personen in Latex-Outfits reagieren und als sie dabei von Ganzkörperanzügen sprach, meinte sie das wörtlich.
Hier sehen Sie ihren Beitrag von damals:
„Für mein Buch ,Nicht normal ist ganz normal‘ habe ich mich mit den verschiedenen Formen der Sexualität beschäftigt - unter anderem auch mit Latex und Fetischismus. Wie gut kennt sich Deutschland mit Fetischismus aus? Und wie reagieren die Menschen, wenn ihnen jemand in voller Latex-Montur, also inklusive Maske, begegnet“, schilderte sie der „Bild“-Zeitung.
Etwas ängstlich, aber entschlossen
Gesagt, getan, sie selbst schlüpfte in den erotischen Anzug und erledigte mir nichts, dir nichts ihre Einkäufe in den bayrischen Städten Landsberg am Lech und Augsburg.
Hier sehen Sie die Bilder dazu:
„Ich hatte zuerst schon ein wenig Angst, denn Augsburg hatte ich noch in ziemlich negativer Erinnerung. Als ich dort vor ein paar Jahren mit einem luftigen Oberteil ohne BH drunter durch die Einkaufsstraße gelaufen bin, schrie mir eine Zwanzigjährige laut hinterher: ,Kauf dir mal einen BH‘“, erzählte die 45-Jährige.
Augsburger Sehenswürdigkeiten
Glücklicherweise sammelte sie dieses Mal aber überwiegend positive Erfahrungen, die Menschen, die ihr begegneten, waren durchweg freundlich: „Viele Menschen hatten allerdings keine Ahnung, dass es sich bei dem Outfit um Fetisch-Kleidung handelt - und was ein Fetisch eigentlich ist. Da es mir ja auch um Toleranz und einen Austausch mit den Menschen ging, habe ich gleich Aufklärung geleistet. Manchen war es ein wenig suspekt, dass sie mein Gesicht nicht sehen konnten. Die Maske weckte offenbar Assoziationen zu einem Überfall“
Ernüchternd muss sie aber zugeben, dass die meisten Leute es wohl für eine Promo-Aktion hielten: „Die meisten dachten einfach, ich mache als eine Art Catwoman Promotion für einen neuen Superhelden-Film. Viele haben gelacht, ihre Handys gezückt und Fotos gemacht, und eine Reisegruppe von älteren Menschen fand es offenbar so spannend, dass sie den Blick von ihrer Sehenswürdigkeit abwandten und lieber mich fotografiert haben.“
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