Wegen einer speziellen Dekoration mitten im Stadtzentrum flatterte dem Organisator eines Italien-Fests in Gföhl rund drei Monaten nach der Veranstaltung nun eine Strafe ins Haus.
Ein Hauch von Italien wehte im Frühjahr bei „Primavera“ durch Gföhl im Bezirk Krems. Vom Essen über die Mode bis hin zur Musik entführte der Verein „Gföhler Wirtschaft aktiv“ ins südliche Nachbarland. Auch bei der Dekoration gab sich der Organisator Mühe. Doch genau diese brachte ihm nun mehr als drei Monate nach der Veranstaltung Ärger ein. Genauer: Eine Strafverfügung in der Höhe von 566 Euro.
Ein Hingucker mit Folgen
Als Hingucker borgte man sich nämlich ein typisch italienisches Piaggio-Kleinkraftrad aus und platzierte es mitten im Stadtzentrum. Allerdings hatte dieses weder ein gültiges Pickerl, noch ist es angemeldet. Auf öffentlichem Raum darf es daher nicht abgestellt werden, was von der Polizei auch angezeigt und von der Bezirkshauptmannschaft mit der Strafverfügung quittiert wurde. „Schon mit der Anzeige wurde deutlich über das Ziel hinausgeschossen. Es war doch für jeden ersichtlich, dass es sich bei dem Gefährt nur um Dekoration gehandelt hat“, ärgert sich der Veranstalter.
Die Polizei verweist darauf, dass man das Fahrzeug problemlos auch legal abstellen hätte können. Man hätte eine Genehmigung bei der Stadt einholen müssen. Das hat man aber verabsäumt. „Man wollte leider den einfachen Weg gehen“, heißt es.
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