Ampel im Umfragetief
Schlecht, schlechter, Scholz? Deutsche unzufrieden
Nach den neuerlichen Streitigkeiten in der deutschen Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP wünschen sich einer Umfrage zufolge fast zwei Drittel der Bürgerinnen und Bürger eine neue Regierung. Besonders Bundeskanzler Olaf Scholz kommt bei den Befragten schlecht weg.
64 Prozent antworteten im Sonntagstrend des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild am Sonntag“, Deutschland würde ein Regierungswechsel guttun. Nicht einmal jeder Vierte (22 Prozent) möchte die Regierung behalten.
Vor allem die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Olaf Scholz und seiner SPD sinkt. So sind inzwischen 70 Prozent der Befragten mit der Arbeit des Kanzlers unzufrieden - zehn Prozentpunkte mehr als vor vier Wochen.
SPD in Umfragen historisch schlecht
Die SPD verliert im Sonntagstrend zudem mehr und mehr Boden auf die Alternative für Deutschland (AfD) und kommt nur noch auf 18 Prozent. Das sind zwei Punkte weniger als in der Vorwoche. Die SPD liegt damit drei Punkte hinter der AfD - die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall eingestufte Partei erreicht unverändert 21 Prozent.
Leicht um jeweils einen Punkt zulegen konnten demnach die Union mit 27 Prozent, die Grünen mit 14 Prozent und die FDP mit acht Prozent. Die Linke blieb bei fünf Prozent.
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