Die Turteltauben sind nicht nur ein schönes Liebessymbol, sondern in ihrer tierischen Gestalt auch streng geschützt. Kein Wunder, ging die Population der Liebesvögel in den vergangenen 25 Jahren doch um 71 Prozent zurück. Lieb und nett und schützenswert, also? Nicht, wenn man nach dem niederösterreichischen Jagdgesetz geht. Dort stehen die turtelnden Täubchen nämlich nicht auf der Roten, sondern seit 1. August auf der Abschussliste. Eine Ungerechtigtheit, die auch der Politik aufgefallen ist. Allerdings nicht der unsrigen, sondern der burgenländischen. Warum die Grünen nun also die heimische Regierung ins Visier nehmen - Sie lesen es heute in der „Krone“. Außerdem forderte mit Andreas Babler ein prominenter Niederösterreicher und selbsternannter Kanzlerkandidat verpflichtende Schwimmkurse für alle Kinder. Wenn es in jeder der 573 Gemeinden zwischen Enns und Leitha nur ein Schwimmbad gäbe! Als Niederösterreicher müsste er um die Undurchführbarkeit seiner Forderung eigentlich Bescheid wissen. Ein Rettungsschwimmer und nicht minder prominenter Parteigenosse des neuen Oberroten stößt ins selbe Horn, liefert aber gleich Lösungsvorschläge mit. Lesen Sie außerdem: Warum ein 16-Jähriger aus Fels am Wagram schon bald sein Physikstudium an der renommierten ETH in Zürich aufnimmt, und welch hohen Schaden ein Dummer-Buben-Streich in einer Schule in Waidhofen an der Ybbs nach sich zog.
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