Ein 27-jähriger Mann war am Montagabend in Vorarlberg nach einem Absturz in seinem Wagen eingeklemmt und konnte keinen Notruf tätigen. Erst am Nachmittag des Folgetags hörte eine Wanderin Hilferufe des Schwerverletzten.
Ein Autofahrer musste in Vorarlberg nach einem Unfall 19 Stunden auf Hilfe warten. Der 27-Jährige war am Montagabend mit seinem Wagen auf der Fahrt Richtung Lech von der Fahrbahn abgekommen und abgestürzt. Erst am Dienstagnachmittag wurde eine Wanderin auf die Hilferufe des eingeklemmten Mannes aufmerksam. Sie setzte die Rettungskette in Gang. Der Schwerverletzte wurde gegen 17 Uhr geborgen und mit dem Hubschrauber ins Landeskrankenhaus Feldkirch eingeliefert.
Der 27-Jährige war am Montag gegen 22 Uhr mit seinem Pkw auf der Lechtalstraße L198 unterwegs, als er in einer Kurve die Herrschaft über sein Fahrzeug verlor. Das Auto stürzte über steil abfallendes Gelände etwa 150 Meter ab, bis es gegen Bäume prallte und zum Stillstand kam. Der Mann wurde dabei im Fahrzeug eingeklemmt und konnte in seiner Lage keinen Notruf absetzen. Am Dienstag gegen 14.30 Uhr nahm eine Wanderin, die den Lechweg ging, Hilfeschreie wahr.
Daraufhin begann eine Suchaktion der Bergrettung, unterstützt vom Polizeihubschrauber. Dabei wurde das Unfallwrack schließlich entdeckt. Für die Bergung des Verletzten mussten Bergetrupps der umliegenden Feuerwehren hinzugezogen werden, die im Anschluss auch das völlig zerstörte Fahrzeug bargen.
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