Ukrainer gelandet
„Spezialoperation“: Gefechte auf der Krim
Nach zahlreichen Drohnen und Raketenangriffen ist es nun offenbar das erste Mal zu Gefechten zwischen ukrainischen und russischen Soldaten auf der von Russland besetzten Schwarzmeer-Halbinsel Krim gekommen. Der ukrainische Militärgeheimdienst sprach am Donnerstag von einer „erfolgreichen Spezialoperation“. Russische Medien berichteten, der Angriff sei abgewehrt und die Angreifer seien getötet worden.
Zu den Gefechten kam es demnach am Kap Tarchankut im äußersten Westen der Halbinsel nahe der Ortschaft Majak. Nach Darstellung der russischen Telegram-Nachrichtenkanäle „Mash“ und „Shot“ landeten die Angreifer mit Schlauchbooten nahe einem Campingplatz. Die dortigen Urlauberinnen und Urlauber seien durch Schüsse und Explosionen aufgeschreckt worden. „Shot“ berichtete unter Berufung auf russische Geheimdienstkreise, dass später die Besatzungen von vier Schlauchbooten - etwa 15 bis 20 Mann - getötet worden seien.
Video von Kommandoaktion veröffentlicht
Der Sprecher des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR hingegen bestritt ukrainische Verluste im Verlauf der Kommandoaktion. Vielmehr sei es gelungen, russische Kräfte zu schwächen. Von der Kommandoaktion wurde auch ein Video veröffentlicht (siehe Tweet unten).
Genaue Angaben zu den russischen Verlusten könne er aber nicht machen, sagte der Geheimdienst-Sprecher. Die Angaben beider Kriegsparteien sind von unabhängiger Seite nicht überprüfbar.
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